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Mit Seekarte und GPS

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Beide, Östliche wie auch westliche Länge, enden auf der anderen Seite der Erdkugel jeweils bei 180°. Dieser Längengrad wird auch Datumsgrenze genannt.

 

Gut, das soll an theoretischen Vorbetrachtungen reichen! Man benötigt also, zur Bestimmung einer Koordinate, ein Koordinatensystem oder auch Gitternetz um den Punkt genau beschreiben zu können.

Originale Karten, vor allem Seekarten, werden in der Regel immer mit einem solchen Koordinatensystem aufwarten können. Bei unseren Seekarten wird es mit Sicherheit eines sein, das auf der geografischen Breite und der geografischen Länge basiert. Auf englisch wird die Breite als Latitude und die Länge als Longitude bezeichnet. Abgekürzt finden wir es häufig als Lat / Lon wieder.


Hier werden wir also unsere Koordinaten in der wahrscheinlich bekannten Form – auf diese kommen wir gleich – herauslesen oder eintragen können. Diese Koordinaten kann man nun auf verschiedene Art und Weise schreiben, oder angeben. Es bleiben aber trotzdem geografische Koordinaten. Lediglich die Art, wie ihr „Name“ geschrieben wird ändert sich. An der Position, dem Punkt wo die Koordinate zu finden ist, ändert sich dadurch aber absolut nichts. Sie bleibt exakt gleich. Mehr dazu am Ende dieses Kapitels.


Nur der Vollständigkeit halber sei gesagt das es natürlich eine Vielzahl von unterschiedlichen Koordinatensystemen oder Gitternetzen gibt und unser geografisches System (Lat/Lon) nur eines von vielen ist. Egal auf welcher Grundlage sie funktionieren, alle haben das gleiche Ziel – die Beschreibung eines Punktes im Raum.


Ein sehr einfaches Gitternetz kennt jeder aus einem Autoatlas – oder vom „Schiffe versenken“. Auf der waagerechten Achse sind z.B. die Felder des Gitternetzes mit Buchstaben versehen und auf der senkrechten Achse mit Zahlen.
Durch eine Koordinate wie z.B. B3 wird so ein Feld definiert, in dem sich die gesuchte Ortschaft befindet. Vorteil dieses Gitternetzes, es ist sehr einfach zu handhaben und die Koordinate kann sehr schnell ermittelt werden.

Der Nachteil liegt auch offenkundig auf der Hand, die Positionsangabe ist natürlich sehr grob und ungenau. Es wird lediglich ein Gebiet von z.B. 10 x 10 Kilometern definiert. So ein einfaches Gitternetz kann man übrigens sehr gut auch selbst erstellen, um bestimmte Gebiete sehr schnell definieren zu können. Dies kann in Notfällen sehr hilfreich sein um ein Suchgebiet einzugrenzen.


Es kann aber auch genutzt werden um schnell den anderen Anglern mitzuteilen, dass sich im Gebiet C7 gerade hervorragend Makrelen angeln lassen.


Gut, auf unseren Seekarten finden wir also die Angaben, die wir benötigen, um einen Punkt aus der Karte als Koordinate anzugeben, oder eine uns vorliegende Koordinate in die Karte zu übertragen. Meist weist die Karte auch ein mehr oder weniger engmaschiges Netz, zum leichteren Auffinden der Gradeinteilung auf dem Kartenblatt, auf.


In jedem Fall aber werden wir am senkrechten und am waagerechten Kartenrand unsere Gradangaben finden, mit denen wir den Nord- und den Ostwert der Koordinate bestimmen können.
Dies gilt aber, wie oben schon erwähnt, nur nördlich des Äquators und östlich von Greenwich!

 

 

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