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Mit Seekarte und GPS

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SchwachSuper 

 

Im Boot und auf dem Wasser


Empfangstechnisch hat ein GPS auf dem Wasser eigentlich immer leichtes Spiel, da es meistens einen „freien Blick“ auf den Himmel hat. Deshalb brauchen wir eventuelle Empfangsproblematiken während des Angelns hier eigentlich nicht zu betrachten.


Sollte es doch mal zu einem Problem kommen, hilft meistens das Aus- und Wiedereinschalten des Gerätes um es wieder zur Mitarbeit zu überreden. In der Regel sind GPS-Geräte „outdoor-tauglich“ konzipiert und konstruiert. Das heißt Regen, oder auch mal ein Schwapp Salzwasser, bringt es nicht gleich um und einen kleinen Sturz überleben sie meistens auch unbeschadet.


Was das Salzwasser angeht kann es aber im Bereich von Anschlüssen (Computer oder anderes Zubehör) zu Korrosion kommen, wenn diese nicht entsprechend geschützt sind. Eine zusätzliche Sicherung, gegen Herausfallen aus dem Boot – vor allem bei zügiger Fahrt und etwas Wellengang empfiehlt sich durchaus. Eine einfache Fangschnur ist hier völlig ausreichend. Fast alle Geräte haben eine Funktion, die es uns ermöglicht unsere momentane Position durch einen schnellen Tastendruck – oder auch zwei – im GPS zu speichern. Diese Funktion wird MOB (Man Over Board – Mann über Bord) oder auch POB (Person Over Board – Person über Bord) genannt.


Diese Funktion ist, wie es der Name schon sagt, für einen eventuellen Notfall gedacht um die „Stelle“ auf dem Wasser überhaupt wiederfinden zu können. Sollte dies irgendwann der Fall sein, denkt bitte daran dass euch das GPS immer wieder nur an die Stelle führt wo die Person über Bord ging. Eine wahrscheinliche Abdrift der Person, durch Wind und Strömung, berechnet das GPS nicht mit!


Die praktische Umsetzung ist hier von Gerät zu Gerät sehr unterschiedlich! Bei einigen muss man in ein Menü und kann dann diesen Punkt sofort aktiv wieder ansteuern. Andere haben eine spezielle Taste die diese Position speichert und dann muss man über die GoTo-Funktion diese Position aus der Wegpunktliste auswählen, um sie anschließend aktiv ansteuern zu können.


Beschäftigt euch mit dieser Funktion, irgendwann könnte sie wichtig sein! Hoffentlich nicht um Leben retten zu müssen, vielleicht aber um eine durch Zufall gefundene Position – wo es richtig gut beißt – auch am nächsten Tag wieder zu finden. Dafür eignet sich diese Funktion nämlich auch hervorragend.


Spezielle Tipps


Im Kapitel 3, es ging dort um den Kartenmaßstab, hatte ich angekündigt hier noch einen kleinen Trick zu verraten wie man auch ohne eine genaue Koordinate einen Punkt auf dem Wasser – mit Hilfe des GPS – zumindest grob finden kann.


Zur Erinnerung hier noch mal die Ankündigung aus Kapitel 3:


Hat man eine Karte, aus der man – aus welchen Gründen auch immer – keine Koordinaten entnehmen kann, kennt aber den Maßstab der Karte, kann uns das trotzdem helfen die  gewünschte Angelposition zu finden.


So etwas kann einem bei Seekartenausschnitten passieren, bei Kopien, oder bei Teilen von Seekarten die jemand – um sie für das Gebiet anzupassen – zerschnitten hat. Ist aber der Kartenmaßstab bekannt, weil er ablesbar oder bestimmbar ist, dann kann man sich wie folgt behelfen.

 

 

 

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