Norwegen Angelfreunde

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Hitra/Knarrlagsund Teil II

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Teil II



Die heutige Strecke war die direkte Anfahrt zur Insel.
Es regnete unterwegs in Stömen und die Aussicht für den gesamten Samstag war nicht ganz so gut.
Im Tunnel galt es wieder aufzupassen - der Blitzer wartet!
Da ist wohl letzlich einer mit 150 km/h durchgebrummt und das wollten wir nicht unbedingt.



Positiv natürlich, die Mautstelle ist leer!
Das Büro von HTS war noch leer und so könnten wir mit Jürgen einen ruhigen Schwatz machen und uns nach der aktuellen Fangsituation erkundigen.
Die Angelei sei insgesamt noch ein wenig schwierig, da wohl Unmengen an Kleinköhlern unterwegs sind und die größeren Köhler noch nicht so richtig in Beißlaune sind.
Dafür soll sich das Wetter aber schon morgen bessern. Das ist doch was!
Eine Nachricht war nicht so schön.
Eines unserer Boote wurde gestohlen und beschädigt wiedergefunden. Mal sehen, was wird.

Schnell noch nach Fillan, ein paar Lebensmittel einkaufen und natürlich die Lebara-Karten auffüllen.

Am Haus wurden wir von Geir, unserem Vermieter, schon erwartet.
Alles war bestens vorbereitet und auch das zweite Boot war wieder einsatzfähig.
Auf Grund des Wetters haben wir uns entschlossen, heute keinen Angelversuch zu starten und stattdessen in Ruhe die Boote vorbereiten.
Außerdem lag im Kühlschrank noch etwas.



Der nächste Morgen war dann so, wie angekündigt.
Die Sonne kam so langsam in Gang und der Wind war mit 4-5 m/s auch erträglich.



Nach einem ausgiebigen Frühstück, zwängten wir uns das erste mal in die Floater. Bei einer Außentemperatur von 6°C, waren sie sogar richtig kuschelig.
Es ging in die Boote



Die erste Tour war wenig erfolgreich.
Wir stocherten in den verschiedensten Ecken ein bißchen herum und außer ein paar Köhler, die nicht unseren Vorstellungen entsprachen und zurückgesetzt wurden, war nicht viel zu holen.
Als wir Kurs auf Skatran nahmen, trauten wir unseren Augen nicht.
14 Boote tummelten sich auf engstem Raum und mittendrin ein norwegischer Kleinkutter.
Wir suchten sofort das Weite und sind anschließend auf Tiefe gegangen.
Die Drift war ordentlich und außer eine stattliche Anzahl von Haien, war nichts zu holen.
Da kam doch gleich wieder der Ruf nach der Elektrorolle.
Ich weigere mich trotzdem weiterhin standhaft!!!

Zumindest gab es einen brauchbaren Lumb. Der Tag war gelaufen.

Das Wetter wird immer besser und der Wind dreht von West auf Nord. Vielleicht geht es jetzt besser.
Die Temperatur steht noch immer bei 8°C und pendelt sich mit der Wassertemperatur ein.

Wir gehen wieder auf See


Die Fischfangflotte war auch wieder anwesend.


Ziel war die Westküste von Ulvøy.
Der Wind kam von Nord-Ost und wir wollten den Windschatten nutzen. Die Wellen waren doch ziemlich hoch und machten ein Angeln zum wilden Ritt.
Wir haben aber doch noch eine erträgliche Stelle gefunden und konnten 2 schöne Dorsche verhaften.
Dennoch dauerte es zu ziemlich den ganzen Nachmittag und wir entschlossen uns, die Angelei am späten Abend fortzsetzen.



Du lieber Himmel, was war denn hier los?
Der ganze Minifjord war voll mit Heringen. Und was für Exemplare! Also haben wir unsere Ration gefangen und genossen noch den schönen Sonnenuntergang.

Mit Heringen als Köderfisch ausgestattet, ging es am nächsten Tag wieder auf Tiefe.
Neben einigen Lumbs, ging auch endlich mal ein Meter-Leng an den Haken. Zwischendurch aber ebenso viele Haie.
Der Hering war zwar der bessere Köder und brachte auch den Erfolg. Er hält aber nicht sehr lange am Haken.
Also eine Idee musste her. Genau!
Ich verpackte einen ganzen Hering in einen Schlauch-Netzverband und brachte ihn an den Haken.
Dieser Hering wird auf alle Fälle länger als Köder in 250 m zur Verfügung stehen.
Kein Biss?!!! Was war denn jetzt wieder los.
Wieder `raufgeholt und was sehe ich? Im Verband war ein Loch und der Hering war weg.
Mein Kumpel hat zur Sicherheit zusätzlich noch Kupferdraht eingesetzt. Sinnlos! Hätte noch gefehlt, dass der Draht zur Schlaufe gebunden wurde.



Jetzt galt es das Wetter weiter auszunutzen









Der beste Fang heute - eine Steinkrabbe (denke ich)


Der Freitag brachte zuerst Regen und der Wind kam von Nord-West.
Eine gute Gelegenheit, mal den östlichen Sundausgang Richtung Leuchtturm Flessa zu nehmen.
Die See war etwas aufgewühlt, aber stellte uns vor keinerlei Probleme.
Der Himmel öffnete sich immer mehr und die Sonne knallte jetzt richtig.



Fisch gab es in Hülle und Fülle.
Die Kleinköhlerschwärme waren in allen Himmelsrichtungen unterwegs.
Das Echolot zeigt es ganz deutlich.



Teilweise meldete sich sogar die Flachwasserwarnung!
Heute war der rot-schwarze Pilker wieder sehr effektiv.
Aber - erst einmal durch den Schwarm kommen.
Ab und zu gelang es und so konnten wir doch einige gute Köhler ziehen. Zwar keine Kracher - alle so um die 4-5 kg.
Alles was kleiner war, schwimmt wieder.

So langsam mussten wir aber daran denken, dass wir morgen wieder abreisen. Wir traten gaaaanz langsam die Heimfahrt an.


Jeder Meter in Richtung Heimathafen ist einer zu viel.








Da wird selbst das Tanken zum Vergnügen.


Der Spritpreis dagegen, na ja....


 

 
Tschüß Hitra - bis in 3 Wochen!!
 
 

 

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