Norwegen Angelfreunde

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Gratangen 2012

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Reisebericht Foldvik/Gratangen 2012


Am 30. Mai um 07.15 Uhr starteten wir von Watenbüttel aus gen Nordnorwegen. Wir, das sind Markus aus Hom-burg/Saar, Ralf aus Watenbüttel und meine Wenigkeit.
Erstes Etappenziel war Puttgarden. Auf Fehmarn machten wir eine Pause und besuchten noch einen Angelladen.
Die Fähre Puttgarden sollte man vorher buchen, um dann auf der VIP-Spur schneller an Bord zu kommen. Dies hatten wir versäumt und gammelten über zwei Stunden in der Wartereihe herum.
Es ging durch DK über Malmö - Helsingborg - Stockholm (bei Nacht) - Sundsvall - Lulea - Töre zum Polarkreis

Die schwedischen Rastplätze sind bemerkenswert sauber. Die Toilettenhäuschen sind beheizt und haben auch warmes Wasser. Da hat man an norwegischen Straßen schon ganz andere Erlebnisse gehabt.

Auf der Strecke vor dem Polarkreis kamen die ersten Karibus in Sicht. Achtung, diese Tiere lieben es, direkt vor den Autos auf die Strasse zu springen und Vollbremsungen zu erzwingen.
Mögen sie den Gummigeruch oder lieben sie das Quietschen ?
Karibus - zufällig grade am Napapiiri- also rüber über die Straße und Bilder gemacht (nur nicht zu nah ran...)


Vom Polarkreis fuhren wir weiter über Kiruna - Riksgrensen - Foldvik.


Hört sich ganz einfach an, ist es aber nicht: 2600 km wollen erst mal geschafft sein. Die Etappenkilometer eignen sich kaum zur Motivation der Reisenden…

Weil wir gut und ohne Staus durchkamen, riefen wir Donnerstagmittag beim Vermieter an und fragten, ob wir statt Freitagvormittag schon Donnerstagabend kommen dürfen. Hurra, wir durften. Der Plan vorher noch zu übernachten wurde über den Haufen geschmissen und am 31. Mai gegen 20.15 Uhr erreichten wir die Anlage. Jøran erwartete uns. Überraschung: es gibt nun doch eine Waschmaschine im Haus!

Es war genügend Zeit, das Auto auszuladen, die Küche einzuräumen und die Ruten fertigzumachen. Dann noch ein Foldvikbryggergratangentromswillkommenstrunk bevor wir völlig geschafft in unsere Betten fielen.
Am ersten Morgen: Was für ein Empfang! Der Gratangen spiegelglatt, die Sonne brennt.
Am nächsten Morgen erwartete uns der Gratangen in bestem Gewand. Keine Wolke am Himmel, unser Fixstern brüllte vom Himmel. Da wir am Abend alle nötigen Arbeiten erledigt hatten, konnte es gleich nach dem Frühstück losgehen. Unser erstes Ziel war die Brücke im hinteren Teil des Gratangen.

Leider war diese erste Ausfahrt nicht sehr erfolgreich. Einigen Küchendorschen war das Wasser zu kalt und wollten in unsere warme, schwarze Kiste.

Abends ging es dann auf das Plateau hinter der vorgelagerten Halbinsel. Auch hier nix spektakuläres. Markus begann schon nachdenklich zu werden. DAS kann doch nicht Nordnorwegen sein. Wir erklärten unserem Neuling, dass es uns bisher immer so in den ersten Tagen gegangen ist. Wir fuhren nicht als Schneider nach Hause. Wieder mal ein paar Dorsche und Schellfische eingesammelt konnten wir auch nach dieser Ausfahrt ein wenig filetieren.

Der zweite Tag sollte uns in die entgegen gesetzte Richtung, zum Fjordausgang führen. Direkt vor dem Leuchtfeuer hatten wir zuerst eine Mörderdrift, dann irgendwann Stillstand. Wir verlegten weiter westlich und ließen unsere Pilker 15 bis 40 Meter vom Ufer entfernt hinab. Zunächst ergab sich wenig, aber kurz vor dem „Schiff im Fels“ erreichten wir eine Dorschwiese, die uns einige sehr schöne Dorsche brachte.

Hier hatten wir auch „Adlerkontakt“: Ein Fischadler saß in einem abgestorbenen Baum und flog, als wir vorbei trieben, am Ufer entlang und setzte sich auf einen Stein. Etwas später beschlossen wir, die Drift noch einmal zu machen und fuhren zurück, so dass wir uns dem Adler wieder näherten. Ich nahm einen kleinen Köhler und schwenkte diesen. Als wir recht nah am Fischadler waren, warf ich den Köhler ins Wasser - und tatsächlich: der Adler startete und holte sich sein Abendbrot ! Was für ein Erlebnis…

Leider haben wir davon keine Bilder, aber der Fischadler saß genau so im Baum wie der auf den Bildern von Kirsten.

Ein weiteres Erlebnis war, als Markus einen kleinen Dorsch herandrillte (Zitat: „Ooch, ist nur ein Elritzchen !“) gab es plötzlich erheblich größeren Widerstand. Der Fisch, der nun sichtbar wurde, spuckte direkt an Boot das „Elritzchen“ aus, wobei sich ein Haken des Drillings in seinem Maulwinkel verankerte. Aus Sicht des 75-cm-Dorsches also „Dumm gelaufen“ - aus Sicht des Anglers „Ei wie schön“. Das „Elritzchen“ erschien zwar geschockt, aber sonst unverletzt. Es durfte wieder schwimmen gehen, während sein Großonkel wegen Kindesmisshandlung verhaftet wurde.

Am dritten Tag ging es zum „schwarzen Felsen“ bei Svavika. Steinbeißer war der Zielfisch. Wir hatten extra dafür DEN Steinbeißerköder schlechthin, Tintenfischtuben, mitgebracht. Vergesst Tintenfischtuben ! Selbst die Möwen verschmähten diese „Delikatesse“, als wir den Rest der Tuben entsorgten.
Immerhin gab es Leng und Dorsch, allerdings nicht auf die Tintenfische sondern auf Fischfetzen. Steinbeißer also Fehlanzeige. Auch die weitere Fahrt vor Løslettberget und auf der anderen Seite vor Vedmerra war nicht grade erfolg-reich.

Nach kurzer Rast und einem üppigen Mahl fuhren wir abends an eine Stelle, die wir bislang noch nie beangelt hatten. Von der Anlage links raus, dahin, wo einige Bootshäuser standen. Laut Karte wird diese Stelle mit Teistevoll bezeich-net. Diese Idee von Ralf war super, denn Dorsche in ansehnlicher Größe und Menge standen dort. Sogar Dubletten wurden gefangen. Als Köder dienten (mir zumindest) kleine Pilker mit zwei schwarz/gelben Gummifischchen davor. Mit einer gut gefüllten Bütt beendeten wir den Tag.

Der nächste Tag führte uns wieder zu dem Plateau hinter der Halbinsel. Hier fing Markus auf "Pilker mit Fischfetzen" seinen ersten Steinbeißer seines Lebens, immerhin 93 cm lang, was schon bemerkenswert ist. Jedenfalls hatte er ur-plötzlich ein unglaublich breites Grinsen im Gesicht. Sein erstes Ziel hatte er erreicht... Glückwunsch, mein Lieber !

Wenig später hatte unser Markus noch das „Ssssssssssss“-Erlebnis: Ein Köhler war beim Hochkurbeln im Mittelwasser eingestiegen und hatte offensichtlich Lust, Markus ein paar Schweißtropfen auf die Stirn zu zaubern... Gut gecoacht von Ralf brachte er den Köhler ans Boot. Mit 107 cm schon ein echter Löke !

Von da aus versuchten wir unser Glück noch mal an der Brücke. Die Sonne schien, der Himmel azurblau, keine Drift…
Aber für zwei Schellfische war noch Platz in der Bütt.
Lange Zeit passierte dann nix mehr, wer braucht schon Drift bei solch Kaiserwetter ? (Räusper -ähh, wir vielleicht ?)
Mein 50-gr-Pilker zappelte in 60 Metern Tiefe vor sich hin und suchte nach Schuppenträgern. Irgendwann hatte er Glück, der Schuppenträger dafür Pech: ein schöner Dorsch wurde an die Oberfläche gekurbelt: der erste Meterfisch in meiner diesjährigen Fangstatistik erblickte das Licht der Welt und dann die Dunkelheit der Bütt.
Rute/Rolle für diesen Fang (wie auch noch später ein paar Mal…) eine Balzer Matrix SoftPilk mit 30-130 gr WG, Shimano Stradic 4000 FA mit 11er Schnur. Das Material war fein, der Dorsch eher grob, denn er zog ein paarmal ver-dammt viel Schnur ab.
Aber alles ist nur eine Frage der richtigen Bremseneinstellung und der Gelassenheit des Anglers beim Drill…

Abends ging es dann wieder an unser „Dorschufer“. Auf dem Echolot hatten wir sporadisch seltsame „Wolken“ im Mittelwasser und da drunter immer wieder Fischanzeige. Einige dieser „Fischanzeigen“ entpuppten sich als Dorsch so um die 60 – 80 cm, welche wir aufs freudigste abhakten und in der Bütt verschwinden ließen.
Die Entfernung zum Ufer betrug zwischen 15 und 40 Metern bei einer Tiefe von 12 bis 30 Metern.
Auf schwarzen Kopyto-Gummifisch mit rotem 25-Gramm-Bleikopf fing ich zwischendurch noch schnell einen 103er Dorsch mit der Sportex BT 2335, die ich aber dann beiseite legte: zu schwer !
Ich griff wieder zu meiner geliebten Balzer Matrix - Ralf verdrehte die Augen...

Ich hatte meinen 50-gr-Großdorschfänger durch einen orange-gelben 45-gr-Pilker ausgetauscht. Die "Wolken" auf dem Echolot waren auch orange-gelb. Was lag da näher, eine Pilkerfarbe gleicher Art zu nehmen ???
Diesen warf ich locker in Richtung Ufer und wunderte mich einem kurzen Moment später, dass die Schnur erschlaffte. Nanu, schon Grund? Schnell mal den Kontakt zum Pilker aufnehmen - ahhhhhh, Biß und Ssssssssssssssssssssssssssssst ging die Post ab.
Die Balzer Matrix gab alles, ich auch… Die Spitze der Rute war in der Nähe des Handteils und verharrte über lange Zeit in dieser Position. Die Rolle sirrte wie irre. Mir wackelten nicht nur die Knie, weil ich merkte, dass dieser Fisch ein besonderes Kaliber zu sein schien (oder quer gehakt).
Auf Grund der örtlichen Gegebenheit konnte der Fisch nicht abtauchen, sondern zog vom Ufer weg in den Fjord hinein. Das fand ich nicht grade berauschend weil es den Drill nochmals um eine Nummer härter machte, denn so schwamm der Fisch eher in waagerechter Richtung. Eine Beeinträchtigung der Vitalität durch schnelles Hinabtauchen ohne Druckausgleich fand somit nicht statt.
Aber wie ich schon oben schrieb: alles eine Frage der Bremseneinstellung und der Belastbarkeit der Rute.
War da noch was anderes ???
Irgendwann aber hatte ich den Fisch so weit ausgedrillt, dass er ans Boot kam und erstmals sichtbar wurde. Ein Köhler, aber was für ein Brocken ! Noch einige kleinere Fluchten später gab der Fisch auf und konnte sicher von Ralf ins Boot gehievt werden.
Da lag er nun auf dem Aluminium (in die Kiste passte er nicht…).

Ein stolzer Fisch, dem meine Hochachtung gewiss war (und noch immer ist) !

Mein rechter Arm samt Schulter schmerzte ordentlich, aber das spürte ich erst später richtig. Außerdem war ich erstmal sprachlos, Ralf und Markus auch. Nur langsam löste sich die Spannung.
Eine vorsichtige Schätzung der Länge ergab irgendwas bei 120 cm. Mein Bedarf an „Drill“ war für diese Ausfahrt übererfüllt.
Markus und Ralf angelten ein wenig weiter und konnten noch ein paar Küchendorsche ins Boot locken. Da es zuneh-mend kühl und feucht wurde, fuhren wir zur Anlage zurück.

Dort wurde der Köhler mit Bandmaß gemessen: ohne die kleinen Tricks wie Schwanzflosse zusammendrücken ergab die Messung eine Länge von 125 cm. Mein bislang größter Fisch (ein Leng von 123 cm war bis dato mein „personal best“). Leider hatten wir keine Waage zur Verfügung, so dass das Gewicht nicht ermittelt werden konnte. Erst später machte mich Kreuzflagge/Steffen darauf aufmerksam, dass der (inoffizielle) norwegische Rekord bei 130 cm liegt.
Uijuijui ! Knapp daneben...

DER Köhler meines Lebens ! An den Drill werde ich Zeit meines Lebens denken.

Dieser Fisch war es wert, noch ein wenig gefeiert zu werden und so wurde es sehr früh.
Der Tag ging tatsächlich „wie im Schlaf“ vorbei. Aber abends ging es wieder auf Fischpirsch. Es war windig geworden und in einer starken Drift sausten wir mal wieder über das Plateau hinter der Halbinsel. Mein Glück hielt stand und ich konnte meinen ersten Steinbeißer fangen. Er biss auf 100-gr-Pilker ohne schmückendes Beiwerk.

Ansonsten verliefen die nächsten Tage ohne weitere Höhepunkte. Die Kleinfischschwärme haben wir auch nicht wiedergefunden. Eine Frage an die Fischexperten: Ein Dorsch spuckte einen dieser Fische recht unversehrt aus: ca. 10 cm lang, blausilberne, verhältnismäßig große Schuppen und einen Unterkiefer, der sich extrem weit nach unten aus-klappen ließ. Hering ? Sprotte ?

Wir bemerkten ab Montag, dass sich immer mehr Klein- und Kleinstgetier das Wasser bevölkerte. Dies war zunächst ein Grund zum Jubeln, weil mit dem Aufkommen dieser Kleintiere auch die anderen Fische (in der Nahrungskette) in den Fjord ziehen. Leider hielt die Beißlust nicht an und in der zweiten Woche sind wir sogar dreimal ohne irgendeinen Fang rein gefahren. Dieses Phänomen wurde nicht nur im Gratangen festgestellt. Auch in Steigen und an anderen Stellen wurde von einer Beißflaute berichtet. Unsere Vermutung ist, dass die Fische zuerst noch mit gutem Appetit ihren leeren Wintermagen auffüllten, dann aber zusehends satter wurden und sich nicht mehr großartig um unsere dargebotenen Pilker und Beifänger kümmerten. Zu dieser Planktonexplosion kam es wohl, weil es bis kurz vor unserer Ankunft noch empfindlich kalt war (+1C° - Schneeregen) und nun mit dem Temperaturaufschwung die Natur reagierte.

Jedenfalls nahmen die Fänge rapide ab, lediglich Köhler im Mittelwasser gingen immer, wie folgende Begebenheit beweist:
Seit Mitternacht dümpelten wir an verschiedenen Stellen am Ufer gegenüber unserer Anlage herum. Ralf hatte einen schönen Steinbeißer. Mittlerweile hatte ich auch umgestellt auf einen anderen Köder: einen 40-gr-MøreSilda-Blinker schwarz-silber, den ich mit der geliebten Balzer Matrix verbandelte. So etwa gegen 05.00 Uhr war dann mal wieder die Matrix gewaltig krumm. Der Grund für diese Rutenkrümmung war ein schöner Dorsch von 113 cm.
Na also, fein fängt ! :)
Da aber sonst nix mehr ging, fuhren wir nach Hause. Unterwegs meinte Markus, man könne es ja einfach mal mitten auf dem Fjord probieren - Ralf stoppte sofort. Das Echo zeigte 168 Meter Tiefe an... Ich hatte genug vom Angeln für diesen Törn und sah fröhlich/mitleidig meinen beiden Mitfahrern zu, wie sie ihre Köder in der Tiefe versinken ließen. Markus hatte übrigens einen 25-gr-GJH im Wasser. Mittlerweile zeigte das Lot schon 178 Meter Tiefe. Wir lachten und feixten uns einen, denn die Stimmung war wie immer gut an Bord.
Beim Hochholen hatte Ralf einen Biss - wir lachten nicht mehr.

Das Feixen stellten wir ein, als es an Markus seiner Angel weiterging: Ssssssssssst ! Köhleralarm im Mittelwasser. Auch dieser Köhler brachte es auf 107 cm, anscheinend Gardemaß im Fjord. Ralf brachte einen schönen Dorsch von rund 90 cm an die Oberfläche.
So hatten wir bei dieser Ausfahrt alle drei ein schönes Erlebnis gehabt.
Jeder hatte sein Fangerlebnis...

Was soll ich noch schreiben ?

Dass Militärjets im Tiefflug durch den Fjord gerast sind ? Meine Herren, gelungenes Manöver !
Das wir Ralfs Geburtstag zusammen mit Sten, Gunn, Elisabeth und Björn gefeiert haben ?
Geburtstagstorte (blødkake) als Geschenk unserer Freunde: Kalorien satt !

Das wir bei der Gegeneinladung eine obersuperschmackhafte Fischsuppe, Elch- und Walfleisch kredenzt bekamen ? Die Fleischsorten waren natürlich erst mal argwöhnisch beäugt worden, schmeckten aber vorzüglich. Konsistenz fast wie Rindfleisch, aber zarter und völlig ohne Sehnen. Sehr sachmackhaft. Die Fischsuppe ist eine zeitaufwändige Geschichte: Der Sud wird schon einen Tag vorher ausgekocht und immer weiter reduziert. Dann wird mit Sahne aufgefüllt. Gemüse, z.B. Paprika, wird reingeschnippelt und mit einem Strunk Blasentang der Teller dekoriert.

Den Blasentang hab ich nicht runter bekommen, Ralf und Markus verzehrten ihn mit Genuss (det olle Gummizeuch...)

Das Markus am letzten Tag an der „Dorschstelle“ aus versehen noch einen schönen Steinbeißer auf Pilker fing und dass
wir zum Abschluss noch einen Heilbutt und einen großen Köhler fingen ?

Der krönende Abschluss: Markus hatte seinen "Sssssssssst-Spaß" und ich meinen Heilbutt.

Das Ralf vom Steg aus einen 80 cm langen Lachs fing ? Schuld an diesem Fang war ich, denn ich trödelte vor der Aus-fahrt noch am Haus herum. Die Wartezeit überbrückte Ralf mit ein paar Würfen mit der Spinnrute.

Das um die Brücke herum öfter mal die Drift völlig verrückt spielte ? Das Boot drehte sich auf der Stelle um sich selbst, während die Pilker durch die Unterströmumg förmlich mitgerissen wurden. Währenddessen brodelte um uns herum das Wasser, weil jede Menge Köhler im Fressrausch waren, unsere Pilker und Beifänger aber konsequent mieden.

Das wir viele Besucher vor unserer Terrasse hatten ?

Nicht vergessen ist die Stunde der Abfahrt. Norwegen weinte, ich auch...
Freitagmorgen - es schüttet wie aus Eimern !

Die Rückfahrt war einfach grauenhaft. Zunächst regnete es, dann heiterte es auf. Kiruna mit seinen immensen Abraum-halden lag von Wolken eingehüllt, so dass ich wieder keine vernünftigen Fotos machen konnte. Vor Sundsvall dann ein Gewitterregen und hinter Stockholm noch mal Wasser von oben. Die Heimat kam nur schleppend näher.
Nächstes Mal wird wieder geflogen !!!


Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen beiden Freunden Markus und Ralf bedanken. Es war eine schöne Zeit. Die Kameradschaft war vorbildlich. Die saarländischen trockenen Kommentare von Markus werde ich die nächsten 50 Wochen vermissen. Ralf werde ich (hoffentlich) demnächst an der Ostsee treffen. Dann können wir noch mal unsere Erlebnisse Revue passieren lassen...

 

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