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Farsund - Chaostage 2005

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Hallo Ihr Angelfreunde!

 

 

 

 

 



Nachdem ich hier schon viele Beiträge in mich aufgesogen habe, kommt jetzt hier mein Bericht, von meinem ersten Norge-Trip nach Farsund und meinen Gedanken dazu.

Eigentlich stand schon vor diesem Bericht fest, wie der Titel lauten soll:

Chaostage in Farsund

Diesem Urlaub ging eine lange Vorbereitungszeit voraus, in deren Beginn meine Frau mit einer Freundin, ihrem Sohn und unseren beiden Kindern alleine nach Dänemark fahren wollte. Das könnte man doch mal für einen Trip nach Norge ausnutzen und Siggi, Mitinitiator dieser Reise haute gleich auch noch mal in diese Kerbe.

1 Jahr vorher: Das Thema „Norwegen-Urlaub“ wird angedacht. Kontakte werden über Siggi und Gerd nach Farsund und Gunnar geknüpft.


½ Jahr vorher: Der Trip wird von Siggi und mir festgemacht. Immerhin heißt es ja, man soll seinen Traum leben und nicht sein Leben träumen. Siggi kennt Odd Gunnar Rödland recht gut und kurzerhand wurde die Polarhütte östlich von Farsund gebucht. Fehlten nur noch zwei Mitstreiter, um die Fahrt nicht zu teuer werden zu lassen. So kommen Norbert und Wolfgang ins Spiel, die beide begeisterte Angler sind, aber zu selten die Möglichkeit haben, nach Norge zu fahren. Wo bekommt man Kartenmaterial von Farsund her? Was soll man mitnehmen? Wer kann einem Tipps geben? Nach einigem stöbern im Netz bin ich auf das Forum gestoßen und habe viele Tipps und Hilfestellungen hier bekommen. An dieser Stelle noch mal einen Dank an alle, die mich bei meinem ersten Trip nach Norwegen hier im Netz unterstützt haben. Rute, Rolle und Material gekauft, Pilker gegossen und bemalt, Montagen recherchiert und gebaut und die Planung vorangetrieben.


2 Monate vorher: Der Termin rückt näher, die Vorbereitungen werden konkreter und das Chaos nimmt seinen Lauf.
GPS besorgt Norbert, ums Echolot kümmere ich mich. Echolot für ca. 45€/Woche mieten, wahrscheinlich eher noch 2 Wochen, weil wir Freitag losfahren und Sonntag wieder kommen? Meine Überlegung war, daß ich im Oktober noch nach Langeland will. Also noch mal 35,-€/Woche zahlen. Das macht schon 160,-€ Miete dieses Jahr!! Da lohnt sich schon alleine ein Kauf. Gesagt getan, wieder im Netz und bei den Angelfreunden gestöbert, was der Markt hergibt. Zu Guter Letzt doch noch ein Echolot im Netz bestellt.


4 Wochen vorher: Norbert springt aus familiären Gründen ab, verspricht aber, dass er uns sein GPS-Gerät leiht. Glücklicherweise können wir Günther, ein Freund von Siggi anheuern, selbsternannter Nichtangler, der freudig mitkommt, alleine der Natur wegen.
2 Wochen vorher: Kunden unserer Firma drohen mit Auftrag. Urlaub streichen? Nein, lieber etwas länger arbeiten und die Arbeiten fertig kriegen.
Was ist mit dem GPS? Norbert, erleichtert, daß Ersatz vorhanden ist, leiht es uns. Aber wer kennt sich damit aus? Bedienungsanleitung? Und wieder sind es die Angelfreunde, die helfen.


Noch 7 Tage bis Farsund: Was ist mit dem Echolot? Ja, es kommt am Donnerstag, dann schicken wir es raus, spätestens am Montag habt ihr es….


Noch 5 Tage bis Farsund: Unser Server in der Firma schmiert ab und ich als Mädchen-für-alles, darf mich auch noch um dieses Problem kümmern…….
Wie sieht es mit den Lebensmitteln aus? Was machen die Konstruktionen, läuft der Server wieder? Wo bleibt das Echolot? Mit dem GPS mache ich mich vor Ort vertraut, Verständnis für die Thematik ist vorhanden……….


Mittwoch vor Farsund: Das Echolot trudelt ein, schnell noch das Gerät Portabel-fähig gemacht, eine Geberstange gebaut, Menüführung und Test nicht mehr möglich. Ja, der Server läuft wieder. 80% der Konstruktionen fertig, den Rest dann nach dem Urlaub fertig stellen. Mittwoch 19.00Uhr: Lebensmittel einkaufen. Wo kriege ich jetzt noch warme Gummistiefel her?


Donnerstag=Vatertag: Der erste Vatertag seid 8 Jahren, an dem ich nicht weg war, sondern Sachen gepackt habe und noch einen Tag mit der Familie zusammen war, immerhin geht es eine Woche in die „Wildnis“.
Zum Glück hatte mich Ossipeter ein wenig vorgewarnt, das bei Gunnar einige Hütten mit Donnerbalken sind, das ich deswegen nicht sehr überrascht war.


Freitag=Abfahrtstag: Frau und Kinder verabschiedet (Ja, ich werde bestimmt immer die Schwimmweste tragen und ja, ich komme heil wieder…) Und los geht es mit Siggi, Günther und Wolfgang, wobei ich das Nesthäkchen bin, denn die anderen sind deutlich über 55.


1. Tag, Samstag: Einigermaßen fit kommen wir in Kristiansand an und schon um 9.00Uhr sind wir bei Gunnar. Sachen vom Auto ins Boot umladen und ab zur Polarhütte, Hütte einräumen, ja, wir haben einen Donnerbalken im kleinen Nachbarhäuschen, Dusche und Kühltruhe ist auch separat. Wir sitzen ca. 15m über dem Fjord und haben einen super Blick. Kaum ausgepackt, wollen wir auch schon auf das Wasser, ist ja noch früher Tag, warum lange warten? Bootsübergabe, ich werde kurzerhand zum Käptain befördert und darf den 40PS-Crescent fahren. Cooles Boot. Schnell noch den Geber montiert, was nicht so ganz einfach ist, aber mit Gunnars Hilfe und einigen Kabelbindern klappt es schließlich. Raus auf’s Wasser. Wie war das noch mal mit dem GPS? Egal, später, erst mal angeln. Wie funktioniert das Echolot? So fahren wir ca. 2h einigermaßen ziellos auf dem Wasser vor Bugdöy herum, bis ich mich in das Echolot eingelesen habe und siehe das, es klappt, wir haben einen kleinen Schwarm Dorsche entdeckt, dem wir 4 Küchendorsche entlocken können. Und dies in nur 8-15m Tiefe. Zum Abendbrot gibt es dementsprechend frischen Dorsch mit Kartoffel-Pürree und Gurken. Für den Ersten Tag nicht schlecht. Noch ein paar Montagen gebaut, das Abendbier genossen und früh ins Bett, nächsten Tag wollen wir Gunnar hinterher fahren und unseren ersten Köhler holen.


2. Tag, Sonntag: Der Morgen kommt leider viel zu früh, aber wir wollen ja Gunnar hinterher fahren. Der holt die anderen um 7.30Uhr ab, wir schnell hinterher, mit dem 40PS-Crescent kein Problem. Aber durch die rasante Fahrt lösen sich die Kabelbinder und die Geberstange vom Echolot rutscht ins Wasser. Schnell die Geberstange raus, Geber gerettet, aber das Echolot ist den Tag nicht einsetzbar. Egal, wir fahren ja Gunnar hinterher. Er weiß schließlich, wo der Fisch ist. Wir haben Ententeichwetter im Fjord mit lauem Wind, aber weiter draußen wird es deutlich rauer, für den ersten Tag als Käptain ist es schon recht aufregend. Immer Gunnar hinterher, raus auf die Kletten und weiter westlich. Die Pilker runter, auf Gunnars Schiff sind die ersten Ruten auch gleich Krumm, nur bei uns will es nicht so richtig laufen. Es kommen zwar 2 Köhler ins Boot, aber das ist nicht der Fischregen, den wir uns erhofft hatten. Müde uns enttäuscht fahren wir Mittags rein, kurz aufgewärmt, Mittag gegessen, von Gunnar noch einige Tipps bekommen, er wollte uns auch noch ein paar Vorfächer binden, und wieder Gunnar hinterher. Daß Fisch vor Farsund steht, zeigen die 80 Fische, die die Crew vom Vormittag ins Boot bekommen hat, davon auch ein Seeteufel, der am Schwanz gehakt war. Bei den ersten Driften erfahren wir von Gunnar, dass er die gebundenen Vorfächer dabei hat, ob wir die schon haben wollen, klar, schmeiß rüber. Also Boote so dicht es geht und die Vorfächer von Boot zu Boot geworfen. Weiterangeln, die Ruten bei Gunnars Gästen sind immer mal wieder krumm. Aber auch der Nachmittag ist mau, wobei Gunnars Gäste recht ordentlich fangen. So können wir den Tag nur insgesamt 9 Köhler ins Boot kriegen, wobei Günther und ich völlig leer ausgehen. Schade. Müde und ernüchtert fahren wir heim, karges Abendbrot und ab ins Bett.


3. Tag, Montag: Nach dem gestrigen Misserfolgen gehen wir die Sache heute ruhiger an. Das Wetter ist wieder ruhig, heiter bis wolkig und kaum Wind, schöner als am Vortag. Erst mal muß das Echolot wieder funktionieren. Gunnar können wir schließlich auch noch so einholen. Nach kurzer Bastelei ist die Gebermontage wieder befestigt, und zwar so, dass man den Geber bei schnelleren Fahrten herausnehmen kann. Gut so. Also wieder raus westlich der Kletten. Aber wo ist Gunnar? Kein Gunnar weit und breit. Naja, dann können wir ja mal unser Echolot benutzen und den Fisch selber finden und fangen. Aber kein Fisch weit und breit. Wir fahren und fahren, lassen einige kleinere Boote hinter uns und arbeiten uns langsam wieder Richtung Kletten zurück. Dank GPS kein Problem. Nach bestimmt einer halben Stunde Fahrt ohne Fischanzeige, wird Siggi nervös, wir wollen angeln, wann können wir endlich die Ruten ins Wasser bringen, Fisch, Fisch, Fisch. Wenn wir zum Fisch wollen, so Siggi, müssen wir weiter raus, da ist auch bestimmt Gunnar, den wir immer noch nicht finden konnten. Also fahren wir weiter raus, Geberstange raus, Echolot aus und los geht’s. Längs sind wir südlich der Karte vom AWS. Jetzt müsste das Echolot doch Fisch anzeigen. Geberstange rein, Echolot ein. Was ist das? Kein Grund mehr? Echolot zeigt nichts mehr an. Das Echolot ist doch bis 300m gut, selbst mit einer 20%igen Sicherheit wären das immer noch 240m? Was stimmt nicht? Echolot kaputt? Geber kaputt? Also zurück zum letzten Punkt, an dem wir noch Grund hatten und das Echolot was angezeigt hat. Irgendwann gibt es undeutlich Signale: 191m. Wo sind wir denn gelandet? Zu weit draußen auf alle Fälle. GPS her, wo war der Punkt von heute morgen, hingefahren und zu meiner Erleichterung ist das Echolot nicht defekt sondern kann nur bis 100-120m Tiefe anzeigen. Siggi ist sauer, blöde Tourerei, wir wollen Fisch und ihr kurvt hier rum. Ich gebe ihm ja Recht, aber er steht auch nicht am Steuer und bedient das Echolot und GPS. Wie funktionieren beide? Langsam komme ich hinter die Geheimnisse des GPS. Na bitte klappt doch, aber auf dem Echo kein Fisch. Wir fahren weiter unter Land und wollen etwas Blinkern und Pilken. Gleich bei meinem ersten Ablassen habe ich etwas dran, aber kein Fisch, ich Tippe auf Tang. Weit gefehlt, eine gehakte Kliesche kommt an Bord, zu klein, so daß sie wieder zurück darf. So dümpeln wir so dahin. Ortswechsel Richtung Salt Raak. Eine Kante, wieder beim ersten Ablassen kann ich einen Dorsch überlisten. Vor dem Katland-Leuchtturm einen zweiten. Dazu gesellen sich einige Schellfische, die aber zu klein sind. Das Wetter wird regnerischer und wir fliehen vor einer Regenwand und schlüpfen zu Hause für eine Suppe unter. Heftige Diskussionen, wie man weiter vorgehen sollte, wohin, Gunnar wieder hinterher, aber dazu haben wir den Tag keine Lust mehr. So will Siggi ein wenig von unserer Tür auf Platte, Wolfgang und ich beschließen vor Traanevaag ein wenig Natürköder auf Lump und Leng zu probieren. Schellfisch und Dorsch wären auch nicht schlecht. Das Gebiet ist schnell durchkämmt, gute Kanten gefunden. Einziger Vorteil: Das Echolot zeigt wieder mal Fisch;-), obwohl auch hier bei 112m Schluß ist. Zwei Bisse, die nicht sonderlich heftig sind, kann ich leider nicht verwerten. Alles in allem ein schöner Abend, auch wenn es wenig Fisch gab.


4. Tag, Dienstag: Den Tag erst mal etwas geruhsamer angehen. Nicht wieder in den Streß des Vortages verfallen. In Ruhe frühstücken, Sachen packen, kurz einige Punkte durchgesprochen, die wir den Tag anfahren wollen, die Punkte ins GPS eingegeben und los. Bei Gunnar noch schnell Vorfächer und Benzin besorgt, ach ja, hast du nicht auch noch ein paar GPS-Punkte? Klar. Also noch 5 weitere Punkte ins GPS eingegeben und wieder raus aufs Meer. Das Wetter ist klar und es soll sich erst gegen späten Nachmittag beziehen. Nacheinander klappern wir die einzelnen GPS-Punkte ab. So können wir den Tag insgesamt 18 Fische fangen, Köhler, Dorsch, und Pollack. Zufrieden, dem Meer doch mehr entlockt zu haben als nur ein-zwei Halbstarke Dorsche fahren wir heim. Goulasch ist angesagt. Die beiden älteren Herren sind müde, aber Wolfgang und ich wollen noch mal auf Naturköder, die Stelle von gestern war doch eigentlich ganz viel versprechend. Von den Nachbarn erhalten wir Tips, dass die Meerforelle da ist. Kaum auf dem Wasser sieht man sie auch überall rauben. Klar, dass wir doch nicht auf Naturköder gehen. Und gleich beim ersten Wurf hat Wolfgang Glück und kann eine Meerforelle überlisten. Leider nur die eine. Auf einmal taucht gar nicht weit von uns eine Robbe auf. Klar, dass der Fisch weg ist und wir einpacken können. Zu Hause kurz noch die GPS-Punkte eingeben, geklönt und grob den nächsten Tag geplant.


5. Tag, Mittwoch: Sigi will mit unserem kleinen Boot in den Fjord, um auf Naturköder zu angeln. Wir, der Rest, Günther, Wolfgang und ich, räumen noch auf und planen, die Punkte des Vortages nochmals anzufahren. Leider ist das Wetter doch recht windig, starke Driften sind die Folge. Dennoch steuern wir den ersten Punkt auf den Kletten an. Insgesamt kommen von Wolfgang 6 Köhler und von mir 1 Leng (jubel), 1 Dorsch und 1 Köhler ins Boot. Günther, unser Hobbyangler, geht leer aus. Wir wollen einen der nächsten Punkte anfahren, aber die Wellen kommen so kappelig, der Wind nimmt doch zu und Günther geht es nicht so gut, sodaß wir beschließen, weiter unter Land zu fahren. Vorm Leuchtturm von Katland machen wir noch einige Driften, bei denen wir zwar viel Fisch auf dem Echolot sehen, aber wenig Fisch an Bord kriegen. Günther bekommt einen Pollack an den Haken, der aber vor dem Boot abfällt. Schade, gerade bei Günther, der mehr Glück als andere braucht, um Fisch zu fangen. Durchgefroren fahren wir Heim. Erst filetieren und dann Abendbrot. Es gibt Hering. Danach beschließen Wolfgang und ich noch mal vor Tranevaag ein wenig auf Naturköder zu angeln. Gleich bei der ersten Drift bekomme ich einen Leng an Bord, super, den 2. heute. Das sollte es aber auch gewesen sein. Noch kurz den Donnerstag geplant, es soll mit Gunnars Kutter raus gehen, Montagen zusammen gestellt, Pilker bestückt.


6. Tag, Donnerstag: Endlich ist er da, der Tag mit Gunnars Kutter. Voller Vorfreude auf den Fischreichtum, den wir ins Boot kriegen sollen, startete der Tag recht früh um 5.30Uhr. Wetter gut, aber von den Vortagen hatten wir schon mitbekommen, dass zwar Fisch da ist, er aber nicht beißen will. Dennoch waren 30-40 Fische pro Nase, hauptsächlich Köhler und Pollack, die Normalausbeute der Angler der letzten Tage gewesen. Wetter war sonnig mit leichtem Wind, der sich bis Mittag auf frische Windstärke 5 verstärkte. Es kam wie es kommen musste, der Fisch war da, Echolot zeigte viele Schwärme an, aber sie wollten einfach nicht beißen. Dennoch konnten wir bis Mittag nicht wenige Fische ins Boot kriegen. Selbst Günther konnte 5 Köhler angeln. Wolfgang hatte 3 Pollack, 1 Dorsch, 1 Leng und 13 Köhler, Sigi 3 Pollack, davon einer mit 6,4kg und einer von ca. 5kg, 1 Dorsch und 19 Köhler und ich hatte 2 Pollack, einer davon mit 5,8kg, und 14 Köhler. Gegen 13 Uhr gab Gunnar dann auf, die Fische beißen einfach nicht und der Wind hatte aufgefrischt, was jeder irgendwann mal zu spüren bekam, indem er sich unsanft auf den Hosenboden setzte. Fische versorgt, deftig Kartoffelpuffer gegessen und den Abend ruhig genossen. Wolfgang ist noch mal auf den Fjord, Meerforelle und Dorschen nachstellen, hat aber keinen Erfolg.


7. Tag, Freitag: Letzter Angeltag. Aber der soll voll ausgenutzt werden. Die fängigen Stellen kennen wir jetzt, die guten Beifänger-Farben auch. Also früh hoch und um 6.00Uhr sind wir, Wolfgang, Siggi und ich bereits auf dem Meer Fische fangen. Und es geht auch schon gleich gut los. Ein großer Schwarm, in den wir rein kommen. Pilker runter und alle Ruten sind gleich krumm. Wolfgang und ich jeder einen Köhler, Siggi gleich vier. Aber gleich beim meinem nächsten runter lassen reiße ich mir mein fängigstes Vorfach ab. Na gut, nicht so schlimm. Die anderen landen derweil Köhler auf Köhler. Auch mein nächstes Vorfach mit Beifängern hakt am Grund fest. Wieder ein neues gebastelt. Jetzt aber klappt alles und bis Mittag können wir einige Köhler und Pollack landen. Auch einige Dorsche und ein 73cm Leng landen im Boot. Leider gibt gegen Mittag das Echolot auf, Akku alle (Mist, ich wollte ihn gestern noch an das Ladegerät hängen) und wir fahren zum Mittag nach Hause. Immerhin konnte Siggi 1 Dorsch, 1 Leng, 2 Pollack und 18 Köhler fangen, Wolfgang 2 Dorsche, 2 Pollack und 11 Köhler und ich 2 Pollack 1 Dorsch und 4 Köhler. Es gab Bratkartoffeln, gebratene Pilze mit Zwiebeln und Speck und Erbsen-Wurzeln-Gemüse. Akku wurde geladen und ab geht es wieder auf’s Meer. Diesmal habe ich mehr Glück. Gleich zu Anfang kann ich 2 große Pollack fangen. Dazu gesellen sich 11 Köhler. Wolfgang, nicht mehr ganz so aktiv bei der Sache, fängt nur 1 Pollack und 7 Köhler. Siggi schießt mal wieder den Vogel ab und hat letztendlich 2 Pollack und 20 Köhler. Um 19.00Uhr beschließen wir unsere Angeltour, auch wenn Siggi noch gerne 1-2 Stunden weiter geangelt hätte. Fische filetiert, Haus aufgeräumt, Abendbrot, letztes Gespräch mit Gunnar.


8. Tag, Samstag, Abreisetag: Heimfahrt. Wir werden von Gunnar von der Polarhütte abgeholt und packen unseren Anhänger und Wagen. Den Tag noch in Lyngdal (Kaufhaus für Reker und Angelladen für Beifänger gefunden) und Kristiansand verbracht, 19.30Uhr auf die Fähre, ein wenig geschlafen und die Nacht durch gefahren, bis wir morgens zum Frühstück zu Hause sind.

Alles in allem ein super Urlaub. Ich habe viel gelernt, GPS, Echolot. Viel Fisch (zumindest für mein Empfinden) gefangen. Beim nächsten Mal würde ich anders planen, sei es Essen oder Angerute/-Rolle. Und ich würde mir bei vielen Sache mehr Ruhe gönnen und versuchen, keinen Hektiker und Fischgeier mitzunehmen.
In diesem Sinne…..

 

 

 

 

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