Norwegen Angelfreunde

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Lyngør

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 Lyngør

 

Hallo an Euch alle.
Wir, das sind; Ich, Rolf, Ruedi, Beat, Cine und Nils, sind wieder Zuhause, und ich kann Euch über eine wohl, vom Wetter her, seltene superwoche in Norwegen Berichten.
Die meisten von uns waren das erste mal in Norwegen auch Nils welcher ein 50 prozentiger Norweger ist. Rolf war schon mal zum Lachsangeln in Norwegen und ich habe die grenzregion zu Schweden mit dem Womo 2004 durchreist.
Begonnen hat unsere Reise am 25.4.07 am Basler Zoll an der Deutschen Grenze morgens um 9.30 Uhr, wo wir alle uns in 2 Gruppen trafen.
Den ganzen morgen und Nachmittag sind wir durch Deutschland gefahren, immer in sms kontakt mit Dieter44, welcher uns die aktuelle Elbtunnelstau Situation durchgab.
Um 19.15 Uhr war halt in Flensburg im Skandinavienpark. Der Besitzer lies sich zu einer Sonderöffnung überreden worauf wir uns alle mit Schutzanzügen und sonstigen Utensil eindeckten. Es waren sicherlich rentable 20 minuten für den Ladenbesitzer. Wir waren aber auch sehr froh über seinen Einsatz, da wir noch keine Schutzanzüge für aufs Boot hatten.
Nach einem Abstecher in den Burger King gings dann ab durch Dänemark nach Hirtshals. Dieses Ziel erreichten wir um 23.30 Uhr.
Beim warten auf die fähre lernte ich dann noch unseren berühmten "Hoddel" kennen. Es war sehr schön, mal ein Gesicht aus dem Forum kennen zu lernen. Leider trafen wir uns nur sehr kurz. Ich hoffe dass dies ein ander mal länger dauert. Die fahrt war anstrengend und wir gingen bald zu Bett.
Am morgen dann endlich der Anblick des gelobten Landes.
Die Reise nach Lyngor war für uns von der Landschaft her sehr bewegend. Wir genossen den Anblick der Schären und Fjorde und freuten uns auf unser Ziel.
In Lyngorporten angekommen, wollten wir als erstes das Boot übernehmen und danach das Haus in Saltrö im Lyngorfjord.
Nachdem das Boot bezahlt und die Kaution hinterlegt war, erlebten wir einen kleinen Dämpfer. Bei der übergabe wurde bemerkt dass das neue Uttern Boot defekt war und wir ein kleineres Boot hätten nehmen sollen. Ein wenig wütend traten wir vom Mietvertrag zurück und fuhren, nachdem ich noch Dieter aus Hamburg endlich mal getroffen und kennengelernt hatte, zur Gjeving Marina, wo wir uns ein knallgelbes 40 PS Boot ( Postauto) mieteten, sowie einen Aussenborder für unser Hauseigenes Boot.
Danach übernahmen wir das Haus und unsere Ferien gingen nun endlich richtig los.

 
Unten sehr Ihr unser Startfoto, dann unser Haus von aussen. Da ich momentan ein bisschen mühe habe mit dem Hochladen der Fotos ist es halt heute ein bisschen mager im erscheinungsbild. Ich habe aber total 430 Fotos geschossen.

Morgen gehts dann mit dem ersten Angeltag und der Vorstellung von uns weiter.

 

 
Der erste Tag um auf See zu fahren und dies bei Traumhaftem Wetter.
Rolf, Ruedi, Cine und Nils fuhren mit dem gelben Boot( Postauto) und Beat und ich beschlossen, in den Schären mit dem kleinen Boot zu Angeln und die Gegend zu erkunden.
Rolfs Gruppe erbeutete einige Dorsch und auch Beat und ich fanden noch 2 dieser Gattung. Es war ein toller Tag am Wasser und bei dem Superwetter wurden wir auch kräftig gebräunt.
Am Abend wurden die ersten Fänge zubereitet und wir konnten unseren Fang als Gaumenfreude geniessen.
Natürlich rundeten wir das ganze mit einem gemütlichen Saunagang inkl. Wirl und Swimmingpool bad ab. Dazu genossen wir feines Schweizerbier.



 
Heute waren Beat und ich an der Reihe, mit dem Postauto und Capitain Rolf auf Angeltour zu gehen.
Wir fuhren, bei absolut glatter See bei der 2ten Bucht links von Lyngorporten, oder 1 Buch links der Blauen Brücke, beim schwarzen Markierungspunkt geradeaus ca 500 bis 1000 meter aufs Meer ins Köhler Gebiet. Es war ein top Angelei, Wir fingen ca. 15 Köhler und Pollacks, einige Dorsche und einen Prachtsdorsch von ca 100 cm länge und 10 Kg Gewicht. Wir verbrachten so traumhafte 4 Stunden auf See. Geangelt hatten wir mict leichtem Geschirr. Spinnruten zwischen 15- 40 Gramm Wurfgewicht und einer Pilkrute mit bis zu 180 Gramm Wurfgewicht. Als Köder benutzten wir Pilker und Snaps Mefoblinker.
Auf dem Nachhauseweg fingen wir im Fjord noch eine kleine Mefo welche Rolf vorsichtig zurücksetzte.
Ruedi erkundigte sich wärend unserer Angelzeit in der Region nach anderen Angelmöglichkeiten, und Nils und Cine angelten von Steg aus, wobei Sie einige Dorsche fingen. Die gewünschten Platten blieben uns leider verwehrt.
Danach Filetierten wir unseren Fang und verpackten alles portionsweise.
Am Abend genossen wir ein feines essen, welches uns Beat zubereitete, zusammen mit gutem Wein und einem Bier.



 
Heute fuhren Rolf Nils, Cine und Beat auf Angeltour. Ich fuhr alleine mit dem Kleinen Boot in den Schären umher und bewegte mich auch ein wenig aus der Bucht. Beim schleppen mit Snaps Blinker erbeutete ich einige Dorsch, wobei ich, bis auf einen, alle wieder zurücksetzte. Cine fing an diesem Tag einen Knurrhahn, welchen er, der in unserer Gruppe als Gourmet bekannt ist, zuhause zubereiten möchte. Ich fuhr mit Ruedi nach Risör. Ruedi wollte sich im Angelladen nach möglichkeiten zum Saiblingsangeln erkunden.
Leider waren wir so spät dran, dass der Laden schon geschlossen war. Vorgängig haben wir noch einige arbeiten erledigt. Einkaufen etc.
Wir beschlossen den versuch ein Tag später zu wiederholen und genemigten uns ein Bier im Restaurant.
Die anderen holten an diesem Tag ein paar schöne Fische aus dem Wasser.
Der Abend wurde mit Sauna etc beendet.



 
Heute morgen war es die Aufgabe der ganzen Truppe, in Risör den ANgelladen zu besuchen.
Leider war bei unserer Ankunft schnell klar, dass auch in Norwegen ein arbeitsfreier Tag war. So genemigten wir uns ein Bier und machten uns wieder auf die Rückreise nach Lyngor.
Auf dem Rückweg sahen wir, wie eine Person auf der E18 beim Abzweiger Richtung Lyngor, mit der Fliegenrute von der Brücke herunter fischte. Dies lies sich unser Captain natürlich nicht entgehen und hat seinen Terracan kurzerhand auf der Strasse parkiert um dem Fliegenfischer über die Schulter zu schauen. Schnell stellte sich heraus dass dieser auf Hornhechte, welche sich in Gruppen herumtrieben, angelte. Der Norweger war nicht so geübt war wie Rolf, worauf die Fliegenrute freudig an Rolf übergeben wurde, damit er die Schnur anständig auf weite brachte. Wir erfuhren im Gespräch mit dem Norweger wo gute Mefo plätze und auch wo die Dorsche standen.
In der folge ging unsere Reise dann weiter nach Lyngor wo wir uns wieder geteilt aufs Meer begaben.
Wir fingen uns das nachtessen welches wie gewohnt aus Köhler und Dorsch bestand und begaben uns danach zur blauen Brücke wo wir versuchten, ein paar Mefos aufzumischen. Leider waren es dann nur kleine Dorsche die zupackten, aber auch dies war sehr abwechslungsreich, in anbetrachte der Bilderbuchkulisse welche uns umgab. Im Anhang findet Ihr ein paar Bilder von uns sowie unserer Umgebung.



 
Der Mittwoch begann wie alle Tage. Wir verköstigten uns mit einem Hervorragendem Frühstück inkl. Speck und Spiegelei, welches uns Beat immer zubereitete.
Nach dem essen begaben wir uns nach Risör wo wir endlich unsere wichtigen infos betreffend Saiblingseen erhielten. Diese beratung ging natürlich nicht ohne dass noch ein paar More Silda Blinker den Eigentümer wechselten.
Frisch informiert begaben wir uns auf Angeltour mit Rolf.
An diesem Tage erbeuteten wir ungefähr 30 Pollacks und Köhler, sowie einige Dorsche. Cine fing, wie könnte es nicht anders sein, einen Knurrhahn.
Am Abend, nachdem filetiert und verpackt worden war, gingen wir noch auf die Mefopirsch. Leider fingen wir nur Dorsche. Die erhofften Mefos waren nicht da, oder Sie verschmähten unsere Köder, wobei zu sagen ist, dass Rolf, Ruedi, Beat und ich mit der 7er Fliegenrute auf Streamer angelten und Cine sich mit der Spinnrute vergnügte. Er war es dann auch der glückliche fänger des grössten Dorsches an diesem Abend. Auf Streamer fingen wir einige Köhler und Kleinere Dorsche bis 40 cm.
Nach dem ANgeln tranken wir ein Bier und gingen uns dann unter die Bettdecke erholen. Am Donnerstag war schliesslich der Tag, an dem wir an den besagten Saiblingssee fuhren.



 
Dies war der Tag unseres grossen Ausfluges in die Telemark. Wir wollten an diesem Tag mal auf die Saiblingspirsch gehen.
Die Reise begann am Morgen um ca 9.00 Uhr. Wir fuhren von Lyngor richtung Telemark und dann auf dem Telemarksvägen, welcher durch eine Wunderschöne Naturlandschaft führte, nach Treugen. Da zweigten wir nach links ab, am Wunderschönen See entlang nach Fjone. Von da an wurde die Strecke bald sehr hüglig und führte uns richtung Russvatn. Dies war ein kleiner See mit mit 1 Km Breite und ca 3 Km länge. Ihr könnt Euch dies nicht Votstellen, aber wir waren die ersten Leute in diesem Jahr, die da Hochfuhren. Der Kiesweg war weich wie lockerer Sand und es gab absolt keine Autospuren. Mein Passat hatte manchmal fast ein bisschen mühe mit den unebenheiten. Aber der Terracan fühlte sich in seinem Element. Es war überwältigend was wir da Antrafen. Ein unberührter See in absoluter Stille. Mann höhrte manchmal nur seine eigenen geräusche, welche beim Gehen verursacht wurden. Kein Auto, kein Flugzeug, keinen anderen Menschen oder sonst was. Es war ganz einfach gesagt: Geil.......
Wir beschlossen bei dem starken wind der da herschte, die Fliegenausrüstung erst gar nicht hervorzunehmen, aber unsere Watkleider waren das richtige, zusammen mit unseren Spinnruten und einigen Snaps und Möre Sildas.
Sodann begann unsere Angelei. Da jeder einen ruhigen Platz suchte, merkten wir schnell dass einer Seeumwanderung, oder besser gesagt einer umkletterung, nichts im Wege stand. Cine, als Standorttreuer Eidgenosse, eroberte sich einen Felsen und richtete sich ein Biwack ein, welches er bis zu unserer Rückkehr vermutlich nicht mehr verlies.
Nils war überigens gar nicht mitgekommen, da Ihn eine entzündetes Auge plagte.
Rolf, Ruedi, Beat und ich. begaben uns auf den Weg. Wir erlebten eine Traumhafte Natur, aber auch einige Anstrengenden Passagen. Wir fanden, Biberburgen, Biberschädel, Riesige Ameisenhügel und Elchspuren. Aber leider war der See noch so kalt, dass die Saiblinge in der tiefe sassen und von uns nicht beangelt werden konnten. Wir gaben nicht auf. Der See wurde in 3 1/2 Stunden umrundet.
Nachdem wir Hochmoor, Trampelpfade, Wildwege und Schnee, bewältigt hatten, traffen wir uns bei unseren Autos wieder. Zu erwähnen ist, dass der gedanke, vielleicht einen Bären, oder Elch zu sehen, vielleicht auch einen Vielfrass, uns allen eine besondere Anspannung verpasste, welche durch immerwährende Gespräche überspielt wurden.
Am späteren nachmittag begaben wir uns, beeindruckt vom erlebten, auf den Rückweg. Wobei wir bei diversen Stops am Wasser immer wieder unser Glück versuchten.
Leider blieb uns die Gewünschte Salmonide verwehrt.
Die Rückfahrt nach Lyngör, haben wir an einer guten Mefo Passage unterbrochen. Rolf hat uns dann wieder einmal bewiesen, dass er unser Captain war. Er fing schnell 1 Mefo und einen Köhler, welche er aber beide wieder schonend zurücksetzte.
Danach begaben wir uns endgültig in unser Heim, wo wir bei einem guten Lasagne essen und ein paar Bier, einem gemütlichen Bad und anregenden Gesprächen beendeten.
Mit Wehmut schauten wir unserem Letzten Tag entgegen.
 

 

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