Norwegen Angelfreunde

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Krageroe 2008

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SchwachSuper 

 

Reisebericht Kragerø

 

1.Tag
Gegen 10°° starteten wir unsere Tour froh gelaunt und in bester Stimmung. Für Udo und Klaus war es Premiere und die Begeisterung kannte keine Grenzen.
Unsere Fahrt verlief reibungslos mit einem kleinen Zwischenstopp in Haderslev bei Steen
wurden wir mit einem Grillabend begrüßt.
Dann gegen 20°° setzten wir unsere Reise nach Hirtshals fort.
Der Regen verfolgte uns seit Hamburg und sollte auch bis zu unserem Eintreffen in Norwegen treu bleiben.
Müde und erledigt angekommen fuhren wir in unsere Unterkunft,
verstauten unsere Habseligkeiten und erwarteten die Einweisung in unser Boot.
Ein herrliches Gefährt stand in der Marina und wir waren sprichwörtlich von den Socken.
Leider kam es aber anders als wir es uns vorgestellt hatten.
Wir hatten doch tatsächlich den Kahn links davon übersehen.
Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar.
Jedenfalls konnten wir damit fahren und hatten auch nicht annähernd das Gefühl zu sinken.
Dann fuhren voller Erwartung Samstag gegen 13°° auf den Fjord hinaus.
Dort angekommen schalteten wir das Echolot ein. Die Anzeige war aber durch Wasser und Frost so stark beinträchtigt, dass es unmöglich war etwas festzustellen.
Außer ein paar kleinen Fischen (soweit möglich schwimmen sie wieder) war aber leider nichts zu holen.
Zurück in der Anlage reklamierten wir das fehlerhafte Echolot und 15 min später hatten wie ein neues montiert bekommen.
Nach einem neuerlichen Check aller Systeme stellten wir fest, dass beide Tankanzeigen
ausgefallen waren. Also wieder hoch ,reklamiert und 10 min später war alles ok.

Müde und abgekämpft legten wir uns nach einer ausgiebigen Brotzeit endlich schlafen.



 
2.Tag
Der Regen war weg und der Morgen begrüßte uns mit Frost und Nebelschwaden.
Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns wieder in die Weite der Schären.
An eine Ausfahrt ins offene Meer war wegen des zum Teil heftigen Windes nicht zu denken. So versuchten wir unser Glück mal hier, mal da.
Leider war uns Neptun nicht wohlgesonnen, sodass wir uns nach diversen Kleinfischen
Wieder in unsere Anlage zurückzogen.
Das Boot wurde betankt (zu unserem Glück randvoll, doch dazu später mehr).
Wir gingen shoppen (lächerlicher Ausdruck bei 4 Männern), aber es war so.
Nach dem Klaus uns mal wieder kulinarisch verwöhnt hatte, legten wir noch eine oder
besser gesagt 2 Bastelstunden ein, denn laut Aussage der Einheimischen sollte sich die Wetterlage zum Besseren wenden und da wollten wir gerüstet sein.
Anschließend ging es in die Kojen.



3.Tag
Der Tag begann traumhaft und endete beinahe mit einem GAU.
Das Meer hatte sich beruhigt (es sah zumindest so aus) und so beschlossen wir vor die
Jungfraueninsel zu fahren. Südnorwegen und 150g,selten so gelacht.
400-500g Pilker waren notwendig um auf 35m zu kommen.
Naturködermontagen verlangten sogar 800g um brauchbaren Kontakt zu halten.
Um 20 Minuten Drift zu bekommen mussten wir 40 Minuten hochfahren.
Nach einigen Dorschen um die 3 kg wollten wir eine etwas weiter gelegene Stelle anfahren,
als unser Kapitän seine Tankanzeige checkte.
Große Augen und Kopfschütteln waren die Folge. Beide Anzeigen zeigten nur noch halbvoll an. Kurze Lagebesprechung und zurück in den Hafen. 100 Liter Diesel verblasen - unmöglich.
Nach erfolgreicher Anlandung ging ich mal wieder hoch um zu reklamieren (war schon fast etwas nervig). Nach 15 min kam der Einsatztrupp (hatte wahrscheinlich Übung mit Noteinsätzen) und erkundete das Boot. Nach 5 Minuten Problem gefunden und nach weiteren 30 Minuten war alles repariert.
Es war doch tatsächlich die Spritleitung gebrochen.
160 Liter Diesel erfolgreich in die See entlassen.

Wir waren alle 4 etwas aus der Spur, da bei der vorhandenen Drift und ohne Sprit unser nächster Stop Stockholm gewesen wäre.
Glück gehabt und tief Luft geholt. Ich denke bei einer anständigen Wartung wäre keines der
Probleme aufgetaucht.
Was soll es, morgen ist auch noch ein Tag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
4.Tag
Ein herrlicher Tag begann und sollte so auch enden.
Alles war Schnee von gestern, die Problem mit dem Boot (schlieslich waren alle Mängel behoben), der Regen und die fehlenden Fische.
Ab heute war alles anders.
Wir fuhren vor die Jungfraueninsel. Unsere Fahrt hinaus begann mit Kaiserwetter und das sollte uns auch bis zum letzten Tag erhalten bleiben.
Draußen angekommen war das Echolot immer wieder mit Fischanzeigen übersät.
Fisch über Fisch. Im Mittelwasser bei 20 m, an der Oberfläche 3-5 m, tausende von Fischen
unter uns warteten darauf in unser Boot zu springen. Doch nichts gelang uns. Von der ultraleichten Montage bis hin zum Großfischgerät,grüne Beifänger, orange, rote, - alles kam zum Einsatz. Doch kein Fische am anderen Ende der Rute.Wir waren am Verzweifeln.
Doch dann der Durchbruch. Wir beschlossen außerhalb der Fischanzeigen zu angeln- hier wo keine Fisch ID sichtbar war- genau hier standen Dorsche.
Mehr kann ich zu diesem Tag eigentlich nicht schreiben- die Bilder sagen mehr aus.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
5.Tag
Er begann wie der 4. und endete genauso.
Ein Highlight war der Fang eines kleinen Heilbutts. Wurde wieder released.
30 min später hatte Klaus noch mal einen Biss auf 250g Svenskepilk mit dem gleichen
Ablauf. Attacke, Attacke – Biss. 50 lbs Rute mit Gewalt gegen das Wasser gezogen und weg.
Wenn das einer gewesen sein sollte, dann war er alles andere als untermäßig.
Die Wassertiefe betrug lediglich 20 m. Ansonsten waren die Kisten wieder reichlich gefüllt.
Nebenbei noch ein kurzer Abstecher in die Stadt, doch leider waren alle Läden schon gegen
17°° geschlossen.Macht nix, war trotzdem schön.
Nach dem Fischen war filetieren angesagt und anschliesend die Vorführung der erotischen
Anglerdessous.
Beendet wurde der Abend mit einem hervorragenden Menue von Klaus.
An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an unseren Smutje.
Und wieder lassen wir die Bilder sprechen.
 
 
6. und letzter Tag
Das Aufstehen fiel uns an diesem herrlichen Tag sehr schwer.Gezeichnet vom Pilken und
täglich bis zu 8 Std auf dem Wasser leisen wir langsam angehen. An diesem Tag taten wir uns mit dem Fische finden sehr schwer. Wellen bis zu 1,5 m machten die ganze Sache auch
erheblich schwerer. Trotzdem fingen wir auch an diesem Tag unsere Fische.
Wir konnten zusammen ca. 50 kg Filet mit nach Hause nehmen.
Das ist mehr wie genug nd wir waren voll und ganz zufrieden. Anschliesend wurde das Gerät
gereinigt und wehmütig die Koffer gepackt. Immer wieder fielen unsere Blicke auf die wunderschöne Landschaft und eine letzte Ausfahrt konnte ich mir mit Udo unserem Skipper nicht verkneifen. Es war einfach herrlich.
Am Samstag war der Rückreisetag zu Fähre nach Langesund und wir hatten noch bis 19°° Zeit uns gemütlich hier und da noch etwas umzusehen, ein paar Souvenirs zu kaufen und uns
Einfach nur die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen.
Auf der Fähre trafen wir dann noch eine Truppe aus dem nürnberger Raum.
Mit Blick auf die Foren-Cap und das Magnetschild outeten sie sich als Besucher des Forums, wo sie doc immer mal reinschauen um sich zu informieren.
Werden sich bestimmt demnächst anmelden. Adressen wurden getauscht um den Kontakt
Aufrecht zu halten.
Zum Abschied schenkte uns Norwegen noch einen traumhaften Sonnenuntergang.
Auf dem letzten Bild seht Ihr unsere Truppe.
 
Hier noch ein paar Bilder von der Frankentruppe aus Nürnberg und dem Sonnenuntergang.
Ich hoffe das Lesen hat euch Spass gemacht.
Leider dauert es wieder sooooo lange bis wir weg können, aber wer weiß.

NORWEGEN WIR LIEBEN DICH
 
 

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