Norwegen Angelfreunde

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Rekefjord 2001

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Bericht Teil 3

 

Nach dem Abendbrot ging es wieder auf die Terrasse. Schön, wenn sich zum Abend der Himmel einfärbt und die Natur den Atem anhält, damit die Sonne untergehen kann. Der Steinbruch hatte wohl an diesem Abend Feierabend gemach, es war ganz ruhig.

 

Dann ging es ins Bett. Vor dem Fenster hatte ich noch ein Fliegengitter montiert, denn wer mag schon Mücken im Schlafzimmer. Ach ja beim Einkauf in Egersund hatte ich noch Reiszwecken organisiert und damit ich die Tapeten bändigen konnte. Es sah jetzt fast so aus, wie frisch tapeziert.

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich hatte geträumt, dass ich in der Garage eingeschlossen war und der Motor vom Auto lief. Alles roch nach Abgase. Endlich wach, es roch immer noch derb nach Abgase! Ich schaute aus dem Fenster und sah noch die Beleuchtung vom Hochseeschlepper, der ganz dich an unserer Hütte vorbei gefahren war. Nun wurde mir auch klar, warum es im Schlafzimmer nach Abgasen roch. Sein Auspuff hatte genau Fensterhöhe.

Meine Frau war auch schon wach und wir zogen nach unten ins Wohnzimmer, da war die Luft noch in Ordnung. Also für die Zukunft, nachts bleibt das Fenster zu!

Die kommenden Tage nutzen wir, um die Gegend kennen zu lernen. Sogndalstrand, Hesteland, Rekeland, Ålgård, Nedre Myssa usw. muss man gesehen haben, wenn man dort auf der Ecke war. Leider war ich derzeit noch nicht mit meiner Homepage online, sonst hätte das Fotos ohne Ende gegeben.

Dann waren wir doch noch mal mit dem Boot auf dem Fjord. Es gingen so um die 30 Makrelen ins Boot. Ist ja auch lecker. Ach ja, einen Köhler von ca. 80 cm hatte ich auch noch verhaften können. Der muss sich verirrt haben.

 

 

Als ich draußen am Filetieren war kam der Norweger von gegenüber mit seinem Boot zu mir und fragte mich, ob ich noch einige Makrelen haben möchte. Klar möchte ich. Dann schob er eine Maurerbütt mit rund 50 Makrelen an Land. Ich sah rein und staunte nicht schlecht, keine Makrele unter 60 cm. Was für Brocken. Er sagte mir, dass diese zurzeit draußen auf dem Meer sind und er uns beobachtet hatte. Er fand es sehr vernünftig, dass wir mit unserem Boot nicht aufs Meer raus gefahren sind. Deshalb will er uns diese Makrelen schenken. Ich bedankte mich und lud ihn auf einen Kaffee ein. Wir klönten noch sehr lange über Gott und die Welt. Meinen Köm mochte er auch ganz gern.

Wir haben uns später noch eine lange Zeit Mails zugeschickt.

Ja, viel ist zu dieser einen Woche nicht mehr zu sagen. Meine Frau und ich hatten einen netten Urlaub, wir haben viel gelacht und waren eigentlich zufrieden. Von den Elchen hatten wir später noch eine Rückerstattung von 100 DM bekommen (Motor), aber uns reichte die Geste, den Scheck hatten wir nicht eingelöst.

Ich habe auf jedenfall eine sehr schöne Gegend kennen gelernt und weiß seit dem, dass wenn ich zum Angeln nach Norwegen fahren würde, den Rekefjord würde ich bei der Überlegung auslassen.

Sollte es im Urlaub mal nicht so richtig laufen, einfach improvisieren und nicht ärgern, dann kann kommen was will, es bleibt Urlaub.

Hoddel

 

 

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