Norwegen Angelfreunde

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Bjørnevåg, 2 Wochen Fifty-Fifty

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SchwachSuper 

 

 

 

 

 


Der Rückweg gestaltete sich einfacher als der Aufstieg, gegen 16.30 Uhr waren wir wieder bei Uwe,Christiane und Doris. Letztere zog mir meine Hammelbeine lang als Sie sich meine Bilder angesehen hatte, na ja so sind halt unsere Frauen (mir hat es jedenfalls gefallen).
Am Donnerstag wollten wir eine von Hoddels beschriebenen Touren einschlagen, auf der E39 bis Egersund und zurück die alte Küstenstraße 44. Christiane und Uwe wollten mal die Ruhe genießen:-) und blieben in Bjornevag.

Wir Vier machten uns Vormittag auf nach Egersund, bei sonnigen Wetter (in Deutschland war es gerade Arsch kalt)erkundeten wir die Stadt und auch das zentrale Einkaufzentrum. Direkt am Wasser machten wir eine Kaffeepause.






Am Hafen von Egersund Mitten im Zentrum, ich war etwas laut einer wurde wach.

Von hier ging es auf der „44“Richtung Hauge, wo wir am Rastplatz über dem Jossingfjord rast machten. Wie von Horst schon beschrieben ist die Gegend sehr geschichtsträchtig.
Nach einer Pause ging es weiter entlang der alten Küstenstraße über die Ana den Lachsfluß, trotz einer Pause konnten wir keinen Lachs mehr entdecken, die Wanderzeit der Lachse war vorbei.





Blick auf den Jossingfjord , original erhaltene Häuser unterhalb des Felsmassivs aus dem 18.Jh

Hinter Ana-Sira ging es wieder die Serpentinen hoch und runter und wie sollte es auch anders sein
wir waren auf einmal mitten drin. Auf einer abschüssigen Kurve verkeilten sich ein Lastzug von unten kommend und ein größeres Wohnmobil vor uns fahrend. Am Anfang war das ja auch noch interessant wie sich das entwickelt, der Wohnmobilfahrer versuchte mehrmals in den Scheitelpunkt der Kurve an den LKW vorbei zu fahren aber ohne Blechschäden an seinen Fahrzeug hätte es nicht funktioniert. Nach über 15 min. sprang der Norweger aus dem LKW und übernahm das Kommando. In der Zwischenzeit hatte sich auf jeder Fahrspur etliches an Fahrzeugen angestaut. Jetzt mussten alle Fahrzeuge auf unserer Spur soweit zurück, das auch das Wohnmobil auf dem knappen unbefestigten Grasstreifen ausweichen konnte. Da die hinter uns fahrenden PKW schon auf den 1m breiten Gras streifen standen, fuhren auch wir rückwärts mit den rechten Rädern auf den Grasstreifen. Wir Männer merkten sofort das hier was nicht stimmt, aber die Frauen mussten es uns laut und deutlich um die Ohren hauen“ wir standen schräger als alle anderen, da im unseren Bereich ein Bach unter dem Gras hervortrat welcher aber schön über wachsen war!“. Ändern konnten wir erst mal nichts, sondern mussten warten das sich die Lage vor uns entschärft was Sie nach über 30 Minuten auch tat. Der Lastzug fuhr im Abstand von knapp 10 cm an allen wartenden vorbei. So jetzt waren wir gefordert, kommen wir hier raus oder sind wir gleich der Mittelpunkt für die anderen? Mit viel Gefühl zog uns Bodo aus den sch.... Graben, das hätte uns auch noch gefehlt.

Nun hatten wir genug Zeit vertrödelt, weiter ging es über Flekkefjord, Feda, Liknes auf die „465 in Richtung Apta. Da wir auch mal abseits von den üblichen Hauptstraßen was sehen wollten, schlugen wir uns direkt vor Apta links ins „Gebüsch“ nach Tosas. Laut Karte ging es hier über Drange, Dragedal zur „464“. Aber wie sollte es auch anders sein wir kamen vom Regen in die Traufe, Fahrbahn wechselte öfters den Untergrund, viele Passagen waren einspurig, und es kam uns kein einziges Fahrzeug entgegen, obwohl wir erstaunt waren das in dieser trostlosen Einöde
solche Häuser standen.



Aber auch dieser Ausflug wurde gemeistert und es gab einiges zu Hause zu erzählen:-).
Der ganze Freitag war verregnet, aber das störte nicht viel, es war Packtag. Nachmittags machte ich mich nochmal auf einen kurzen Weg ca. 200m die Straße an den Häusern vorbei, hatte Uwe eine alte Mühle entdeckt welche ich mir nicht entgehen lassen wollte. Mit dieser Mühle welche 200 Jahre alt war wurde Mehl gemahlen.










Wir verabschiedeten uns von Jakob und Marit und standen am Samstag pünktlich 07.30 Uhr in Kristiansand am Kai der Superspeed 1.
Da der Urlaub auch so aufhören sollte, wie er begonnen hatte, habe wir Captains Class Frühstück gebucht und wurden auch nicht enttäuscht. Unsere Frauen waren mal wieder sehr angetan von einen gewissen Hauch Luxus den das neue Schiff ausstrahlte.






Die Rückfahrt fand bei guten Wetter und ruhiger See statt, abends gegen 19.30 Uhr waren wir
dann wieder in Halle/S. angekommen.




Schlusswort: Wir hatten sehr gute Gastgeber mit Jakob und Marit, das Haus war für 6 Personen
Topp. Bootsmäßig gab es nichts zu meckern und Angeltechnisch ist es halt wie mit dem Wetter.
Wir konnten unseren Frauen viel Norwegen in kurzer Zeit vermitteln ( manchmal mehr als uns lieb war), wir Männer haben in dieser Zeit mehr gesehen als in den ganzen Angeljahren davor. Als wir unser Gerösel zu Hause in Ruhe sortiert hatten, fragte ich meine Frau Doris vorsichtig wie es Ihr gefallen hatte,Ihre Antwort: Das Haus, der Ort, die Landschaft war schon sehr schön, aber die Straßen, die Kurven und die Tunnel haben mir gereicht, fahre Du mal wieder allein nach Norwegen.

In diesem Sinne -Petri- vom Fjordangler.

P.s.: Habe etwas über die Strenge geschlagen mit dem Bericht, aber auch noch vieles weg gelassen.

 

 

 

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