Norwegen Angelfreunde

Info Portal

Oslo 2009 eine Kreuzfahrt

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

Hauptsache Norwegen...oder ich habe den kürzesten


…..und fischlosesten Norwegenurlaub von allen gehabt. Daher mein Mini-Reisebericht mal ganz ohne Fangmeldung.
Nachdem wir unseren eigentlichen Norwegenurlaub in Lussevika aufgrund einer Erkrankung unseres Kindes vier Tage vor Abreise stornieren mussten, war ich schon ziemlich traurig dieses Jahr nicht nach Norwegen zu kommen. Einen Ersatzurlaub eine Woche später mit Fähre zu buchen wäre so kurzfristig ziemlich kostspielig geworden.
Da hatte ich den rettenden Einfall wie ich doch noch zu meinem Norwegenaufenthalt für dieses Jahr kommen könnte.
So kam es, das ich für meine Familie und mich eine Minikreuzfahrt Kiel-Oslo-Kiel mit der Color- Fantasy gebucht habe. Um es vorweg zu nehmen: Es war die richtige Entscheidung.
Diese Kreuzfahrt besteht aus der Hinfahrt, einem vierstündigen Aufenthalt in Oslo mit Stadtrundfahrt und der Rückfahrt nach Kiel.
Am 17.05.09 ging es los. Ohne Stau waren wir pünktlich am Norwegenkai in Kiel angekommen.



Unser Auto konnten wir direkt bei Colorline parken. Perfekt!




Das Einchecken war trotz einer Warteschlange schnell erledigt.



Danach ging es dann an Bord und wir waren vom Innenleben des Schiffes sofort begeistert.






Die Kabine mit Meerblick war schnell bezogen und so waren wir pünktlich zum Auslaufen auf dem Sonnendeck.



Von da oben aus gab es eine Menge zu sehen.



Zum Beispiel mein nächstes Angelboot.



Leider war der Wind ziemlich heftig, so das wir uns dann in die Burger-Bar gerettet haben.



Richtig heftig wurde es als wir am Marineehrenmal in Laboe vorbei waren. Und obwohl die Wellen zunahmen lief das Schiff wie auf Schienen. Auf der ganzen Fahrt habe ich nicht eine meiner Reisetabletten nehmen müssen.





Im Schiff selbst gab es auch eine Menge zu sehen. Auf der Promenade war eigentlich immer etwas los. Etweder gab es Tanzvorführungen oder es wurde live ein Lied zum Besten gegeben.



Mit dem Abend näherte sich der nächste große Höhepunkt für mich. Das SCHLEMMERBUFFET. In gediegenem Ambiente und mit Klavierbegleitung konnten wir das Buffet stürmen .





Bei dem Angebot an Leckereien gab es wirklich nichts zu meckern. Da lässt sich Color Line nicht lumpen. Ich war so im Fressrausch, das ich nicht einmal dran gedacht habe Fotos zu machen.
Ich musste mich mit dem Essen dann aber doch etwas beeilen weil ich bei der Unterquerung der Großen-Belt-Brücke unbedingt draußen auf Deck stehen wollte. Jetzt hatte ich die Brücke innerhalb von 3 Jahren einmal von oben und einmal von unten gesehen.






Ganz schön knapp.



Nach ein paar leckeren Cocktails ging es dann in die Koje. Schliesslich wollten wir mit dem Frühstück fertig sein wenn wir den Oslofjord erreichen. Besonders sehenswert war die Küstenbatterie Oscarsburg von wo aus am 09.04.1940 die tödlichen Schüsse auf den deutschen schweren Kreuzer Blücher abgegeben wurden bei dem 830 Seeleute und Soldaten ums Leben kamen. Das Schiff liegt noch heute auf dem Grund des Fjordes.





Bald danach kam dann aber endlich Oslo in Sicht. (Wenn man bei diesem Wetter überhaupt von Sicht reden kann)

 


Gleich nachdem wir angelegt hatten mussten wir zügig von Bord, weil die Busse für die dreistündige Stadtrundfahrt schon warteten. Unser erstes Ziel war das Fram- Museum noch in Sichtweite von unserem Schiff.

 


Die Fram war ein von Fridtjof Nansen in Auftrag gegebenes Polarforschungsschiff welches später auch von Roald Amundsen bei seinen Expeditionen genutzt wurde.



Kaum zu glauben wie die Forscher von damals es zum Teil jahrelang und unter widrigsten Bedingungen auf dem Holzkahn ausgehalten haben.
Das Oberdeck





Die Küche



Der Maschinenraum



Die Kabine Fridtjof Nansens



Ein Teil der Ausrüstung



Weiter ging es bergauf zum Holmenkollen. Doch was war das? Wo letztes Jahr noch eine Schanze stand war jetzt das.



Geklaut?? Nein. Die Schanze wurde abgerissen und wird durch eine neue und bessere ersetzt. Grund dafür ist die 2011 stattfindende WM am Holmenkollen. Bis dahin müssen die Norgis aber noch ordentlich ranklotzen.



Es wurde Zeit für einen Spaziergang und so war der nächste Halt der Frognerpark. Bekannter Teil des Parks ist der Vigeland- Skulpturenpark.






Keine Stadtrundfahrt durch Oslo ohne Oper. Selbstverständlich bin ich der aufs Dach gestiegen. Also bitteschön.





Vorbei am königlichen Schloss und dem Alfred Nobel Institut ging es zurück zum Schiff.





Pünktlich um 14.00 Uhr sind wir dann wieder ausgelaufen in Richtung Kiel. Die Rückfahrt war im Prinzip wie die Hinfahrt………….bloß andersrum. Hier nochmal zwei Innenansichten.




]
Am nächsten Morgen empfing uns Kiel mit bestem Wetter und wir konnten die Fahrt durch die Kieler Förde richtig genießen.









Persönliches Fazit:
Die Minikreuzfahrt ist absolut zu empfehlen. Das Schiff ist in jeder Hinsicht top und wirklich jeden Cent wert. Die Leute an Bord waren alle nett und sehr kinderfreundlich. Unserem Kleinen hat es zumindest prima gefallen. Auch die Organisation von Colorline war vorbildlich. Man sollte bei einer Fahrt aber unbedingt das Schlemmerbuffet mitbuchen. Ein echtes Highlight für den Gaumen.
Ich zumindest war zufrieden es doch noch nach Norwegen geschafft zu haben. Auch wenn es nur für vier Stunden war. Die Angelsachen hatte ich daher gleich zu Hause gelassen.

__________________
Gruß Torsten

 

 

Fragen nicht nur zu diesem Thema werden hier gern Beantwortet:

http://www.norwegen-angelfreunde.de

 

 

 

 

 

Listinus Toplisten Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Copyright © 2015 All Rights Reserved.