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Hidra Haus Asly 2009 - Listaregion

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

Hidra 2.05.-11.05.2009

 

Nun ist unsere erste Norge-Tour in 2009 auch schon wieder vorbei und es wird Zeit den

Reisebericht abzuliefern. Nun, also dann man los.

Gebucht war dieses Mal bei come2norway das Haus „Asly“ auf Hidra. Gleich erst mal ein Lob und  Dank an den „Troll“, die Vorbereitung und Buchung lief alles super ab.

 

 

 

Wir sind dieses mal zu 7. unterwegs gewesen, da sich meine Frau das Haus unbedingt auch „antun“ wollte. Angeln tut sie nicht, aber wenn alle weg sind, kann sie sich prima erholen.

Die 1200km bis zur Fähre verliefen recht ereignislos, zum Glück. Wir waren das erste Mal mit einem Anhänger unterwegs. So locker war das einpacken noch nie, so viel Zeug hatte ich aber auch noch nie dabei. Die Fahrerei ist allerdings etwas langweilig, besonders durch Dänemark.

 

 

Wie es zu erwarten war, sind wir zu früh an der Fähre angekommen. „Matti“ war schon da und so konnte ein kleines „Foren-Treffen“ stattfinden.

Auf der Fähre hatten wir die Voyager-Lounge gebucht, also rein und dann erst mal ein ordentliches Nickerchen gemacht. Wir hatten zwei Norge-Neulinge dabei, also haben wir die Einfahrt auf dem Außendeck genossen. Der Virus soll ja schließlich vom ersten Moment an die Möglichkeit haben zu wirken. (was soll ich sagen: „Es hat geklappt; infiziert.“)

 

 

Noch kurz ein paar Sachen einkaufen und dann warten auf die Fähre nach Hidra. Zwischendurch hatten wir schon mit Thorsten (Vertreter von come2norway) gesprochen und unsere Ankunft abgesprochen. Endlich, 23 Stunden nach Abfahrt von zu Hause, am Ziel. Das Haus ist der absolute Hammer, alle waren hellauf begeistert.

Thorsten hat uns das Haus gezeigt und in die Boote eingewiesen, noch eine kurze Belehrung zur Sicherheit und es ging ans Auspacken und Abendessen. Schnell noch eine Rute zusammenbauen und die erste Sucht befriedigen. Na ja, war nicht so erfolgreich, gleich vor Hidra.

 

 

Alle sind dann recht schnell im Bett verschwunden, es sollte um 5 Uhr Richtung Siragrunnen gehen.

4 Uhr, Lärm in der Küche. Es wurde gefrühstückt und dann ging`s los zum Siragrunnen. Laut Wetterbericht der einzige Tag, an dem man es wagen kann dorthin zu fahren. Na ja, so der Hit war es nicht. Ein paar kleine Pollack, ein kleiner Dorsch (60cm unser Mindestmaß) und ein paar Küchenköhler fanden den Weg ins Boot.

 

 

 

 

Gegen Mittag nahmen die Wellen immer mehr zu und als sich die ersten weißen Krönchen zeigten, gab es das Signal zum Rückzug. An den Unterwasserbergen vor dem Eingang in den Hidrasund zeigte das Echolot Fisch. Dort haben wir dann noch einige Köhler gefangen und alle waren mit dem Tag hoch zufrieden.

 

 

 

Fische versorgen, Essen machen und dann noch die „Plattfische ärgern“. Das leben kann so schön sein.

 

 

Montag sollte der Wind etwas mehr wehen, das erste Licht kam und es war Ententeich. Also wurden alle geweckt und nach dem Frühstück ging es los. Vor Hidra versuchten wir unser Glück, was sich etwas zäh gestaltete, irgendwie waren die Fische nicht wild auf unsere Köder. Zu allem Überfluß musste der Wetterbericht auch recht behalten, der Wind nahm zu. So sind wir dann Richtung Anabeloy, hier und da anhalten und den einen oder anderen Köhler verhaften. Die waren aber in sehr kleinen Gruppen unterwegs und wir mussten viel suchen. Nachmittags am Haus waren

alle wieder zufrieden mit dem Fang.

Leider hatte ein Boot ein Problem, der Motor wurde zu warm. Ein Anruf und Karl (der

Hausbesitzer) kam und besah sich das Problem. Er tauschte das Boot. Am nächsten Nachmittag hatten wir es schon wieder. Das ist doch wohl ein erstklassiger Service, danke Karl!

Leider hatte das Wetter keine Gnade mit uns. Der Wind nahm immer mehr zu. So entschieden wir uns nach der Schaukelei vom Dienstag und Mittwoch ( mit mäßigen Ergebnissen), die Umgebung anzusehen. Fleckefjord, Farsund und Lyngdal waren unsere Ziele.

 

 

 

Auch das Urlaubsziel für den Familienurlaub im Juli haben wir besucht. Es liegt in der Nähe von Borhaug, also auf dem Weg. Durch Zufall war die englische Besitzerin gerade da und hat uns dann auch noch das Haus gezeigt. Zufälle gibt es.

Freitag, wie soll es anders sein, wieder Wind, ausschlafen und dann ging es doch noch in die Fjorde. Ein paar Köhler fanden noch den Weg in die Küche.

Wie immer wurden abends die Platten geärgert, wobei man das auch oft andersrum sehen konnte.

Samstag, Wind soll von 5m/s auf 11m/s zunehmen.

Es ging also recht früh los. Der Versuch vor Hidra rauszufahren wurde im Ansatz abgebrochen, was für Wellen. Es ging dann unten raus und an Anabeloy vorbei zur Spitze. Lange Dünung erlaubte das Angeln noch und wir hatten Glück, die Köhler waren da. Auch keine großen Gruppen, aber es waren auch nur unsere beiden Boote da. So hatten wir nicht das übliche Slalomfahren um die anderen Boote.

 

 

 

Es war schon komisch, wenn wir uns irgendwo zum Angeln hingestellt hatten, waren in kurzer Zeit weitere Boote da. Ist wie bei den Möwen, wenn zwei irgendwo auftauchen und sich auffällig bewegen, sind die anderen auch bald da.

Wie die Wetterfrösche es vorhergesagt hatten, nahm der Wind zu und zwang uns zum Rückzug.

Der ständige Wind der letzten Tage hatte jedoch die Schwärme tiefer in die Fjorde gelockt. So konnten wir immer wieder schöne Fische verhaften. So haben wir an diesem Vormittag so viel Fisch gefangen, dass die 15 kg Fischfilet für jeden auf jeden Fall erreicht waren.

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag wollten wir noch ein wenig auf Naturköder angeln. Hier waren wir nicht erfolgreich, es wollte einfach keiner beißen. Macht nichts, es war trotzdem schön.

Dann ging es auch schon wieder ans Reinigen und Einpacken.

 

 

 

Eine Woche in einem schönen Haus mit netten Leuten in einem tollen Land gingen zu Ende.

Jeder war zufrieden und erholt und auf die Frage, ob die Neulinge wieder mit nach Norge kommen, gab es ein klares JAAAAAA.

 

 

 

 

 

Norge wir kommen wieder

 

 

 

 

 

 

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