Norwegen Angelfreunde

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Bjørnevåg - Frühjahrstrip 2010

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Bjørnevåg

Vom 13.03 - 20.03.2010

Markus, Martin, Albrecht und Christian 

 

Vorab schon mal ein paar Bilder von unserem Frühjahrstrip

zu Jacob nach Børnevåg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am morgen der Abreise, die am 12.03.2010 erfolgte, mussten noch die letzten Besorgungen wie Steaks und Bratwürstchen beim Metzger holen, Jetbag montieren, Auto tanken und beladen, gemacht werden.

Im Vorfeld wurden Pilker gegossen und Lackiert sowie Vorfächer und

Fliegen gebunden.

Abfahrt war dann um 21:15 Uhr denn es mussten noch 3 Norwegen-verrückte zu hause abgeholt und dessen Gepäck verstaut werden. Um 22:15 Uhr ging es dann endlich 1036 km Richtung Norden. Die fahrt verlief ohne Probleme so das wir um 10:00 Uhr in Hirtshals ankamen. Die Fähre legte pünktlich um 12:15 Uhr in Hirtshals ab und legte nach Fahrplan um 15:30 in Kristiansand an. Der Zoll winkte uns durch und die Letzten 90 km konnten gefahren werden. Um 17:00 Uhr kamen wir in Björnevag an, wo uns Jakob schon erwartete. Wie immer war alles schon fertig.

 

 

Das Haus konnte sofort bezogen werden. Nach ca. 30 Minuten war das ganze Gerödel verstaut und somit konnten wir unser Boot übernehmen. Ich hatte von Jakob ein Rodmann 620 mit 75 PS Turbo Diesel gemietet. Nach einer Probefahrt und Einweisung in die technischen Geräte wie Kartenplotter und Fischfinder war alles für den großen Fischzug bereit. Zurück im Haus wurde das Abendessen zubereitet und anschließend verzehrt danach war Bettruhe angesagt.

 

14.03.2010

 

 

Um 5:30 Uhr Aufstehen und gemütlich Frühstücken. So gegen 7:00 Uhr ging es zum Hafen (150 m) dort musste erst einmal uns komplettes Angelgerät im Boot verstaut werden. 7: 45 Uhr leinen los und bei viel Wind ging es auf den Fjord und auch vor die Küste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag war der erste Trip vorbei und es konnten 8 Dorsche,

1 Schellfisch, 1 Köhler und 1 Pollack filetiert werden. Danach traf ich

mich mit Marco der von einer kurzen Tour zurück kam und die Fischkisten voller Köhler hatte ( bis zu 5 Kg Stückgewicht ) Er ist Angelguide bei Jakob und ich lernte ihn im August 2009 kennen wo er mich schon einmal zum Fisch geführt hat. Die Informationen die ich von ihm bekam sollten sich für den 2.Tag als sehr erfolgreich erweisen.

 

 

15.03.

Heute sollte es mit den Fischen funktionieren. Aber vor dem Spaß steht bekanntlich die Arbeit. Wie am Vortag das gemütliche Frühstück, blick aus dem Fenster und kaum Wellen auf dem Fjord zu sehen. Auf zum Bootssteg und zu den Fischgründen fahren – aber erst war sportliche Betätigung angesagt, da sich über Nacht eine Eisschicht von ca. 1 cm im Hafen gebildet hat. Mit einem Kantholz und dem Bootshaken wurde dem Eis zu Leibe gerückt, so konnten wir dann so gegen 8:00 Uhr losfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Ziel waren die Lämekletten dort hatte Marco seine Köhler erbeutet. es lag eine 90 min. Ausfahrt in Richtung Süden vor uns. Am den Lämekletten angekommen zeigte sich bei einer Tiefe von 32 m die ersten Anzeichen von Fisch auf dem Echolot. Die Montagen mit 150g Pilker ab ins Wasser und sofort die ersten Bisse. Wir standen über einem Heringsschwarm die unsere Köder attackierten und ihre gewohntes Umgebungsfeld verließen und in den Fischkisten landeten. Nach 10 min. tote Hose also zurück zum Ausgangspunkt . Weiter ging es mit Hering, aber keine Köhler. Da die Drift zunahm war nach 5 min. alles vorbei. Ich ließ das Boot in der Drift liegen so dass die Wassertiefe zunahm. In 50 m kam ein schöner Dorsch an den Haken und anschließend an Bord. ( immer noch keine Köhler ) Die Kante der Lämekletten war erreicht und wir hatten nun 60 m Wassertiefe unter uns – da waren sie, die Köhler. Alle Ruten krumm und das Pumpen begann, da meistens alle Haken besetzt waren. 3 Köhler am Vorfach und der vierte am Pilker. Die Drift wurde immer stärker so dass die Pilker nicht mehr den Grund erreichten also schweres Gerät

montieren.

Das Boot noch einmal umsetzen und dann die 420g Pilker ins Wasser, die dann auch schnell den Grund erreichten und das Hochpumpen fing von vorne an. Dabei kamen noch weitere 5 Dorsche und 2 Schellfische an den Haken und auch in die Fischkiste. Ein großer Schellfisch (min. 70 cm) konnte sich direkt vor der Landung wieder lösen. Unser Tagesziel war mehr als erreicht und wir fuhren am Nachmittag wieder zurück in den Hafen mit 6 Dorschen, 2 Schellfischen, 20 Heringe und 70 kg Köhler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 2 Stunden war der Fisch filetiert und eingefroren. Zum Abschluss dieses Tages wurden noch Steaks und Bratwürstchen vom Grill verzehrt.

 

16.03.

Frühstück wie immer und um 7:00 Uhr zum Boot. Es sollte zu den Kletten im Westen gehen. Der Wind war stärker geworden so das wir auf halber Strecke umdrehen mussten. Vor der Küste war kein Fisch zu bekommen also Mittagspause und ein Nickerchen machen. Am Nachmittag noch mal in den Fjord der uns dann unser Abendessen brachte. 1 Leng mit 3 Kg und je 1 Dorsch und 1 Köhler.

 

 

17.03.

Zum Frühstück gab es eine Pfanne voll mit Rührei und Bacon. Wieder Wind und bewölkter Himmel auf dem Weg zum Hafen. Egal wir wollten noch einmal zu den Lämekletten. Nach ca. 90 min. Kampf gegen die Wellen waren wir vor Ort und fingen sofort einige Heringe. Also das Boot in Richtung kante der Kletten wie 2 Tage zuvor. Vereinzelt kamen die ersten Köhler an Bord und einige Dorsche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesmal war die Ausbeute nicht so gut als beim 1. Besuch. Trotzdem war dies auch ein guter Angeltag, den wir fingen 19 Heringe 8 Dorsche und 30 Kg Köhler.

 

18.03.

Heute standen die Kletten im Westen auf dem Fahrplan. Bei starkem Nebel und relativ ruhiger See waren wir nach 1 Stunde in den Fanggründen. Erste Angeltiefe bei 50m brachte kein Fisch. Der Zweite Stopp bei 30m auch kein Fisch. Nächste Drift bei 40m und wieder nichts. Ich fuhr über die Kletten hinweg zum nächsten Plateau und auf halbem Weg bei 58m tiefe Fisch auf dem Echolot. Ein Köhlerschwarm stand unter dem Boot und waren hungrig. da der Schwarm genau mit der Drift des Boots schwamm, hatten wir innerhalb einer ¾ Stunde unsere Fischkisten voll. Somit ging es sehr früh zurück in den Hafen wo wir um 11:30 Uhr das Boot am Steg fest machten. Nach guten 3 Stunden waren 1 Dorsch, 1 Schellfisch, 1 Pollack und 130 Kg Köhler filetiert. Das war die beste Ausbeute in dieser Woche und unser Transportvolumen war erschöpft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.03

Da unsere Nachbarn am Abend zuvor einen Leng mit 8 Kg und einen Dorsch mit 5 Kg in der Einfahrt zum Fjord fingen war am letzten Tag das Angeln mit Naturköder angesagt. Die Haken bestückt mit Fischfetzen brachten einen heftigen Biss aber der Räuber war nicht richtig gehakt und stieg aus. Um 12:00 Uhr war Feierabend, den es standen noch Reinigungsarbeiten am Boot und im Haus an. Danach wurde das Angelgerät noch von Salzwasser befreit und verpackt. Am Tag darauf um 4:00 Uhr aufstehen, Frühstücken, Fisch für den Transport verpacken, Auto beladen und die Heimreise antreten. Um 22:30 zu Hause und noch lange an diesen Urlaub denken.

 

Aber im März 2011 werden wir erneut unser Glück in Björnevag versuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allen die ihren Angelurlaub noch vor sich haben wünsche ich gutes Wetter und

viel Petri Heil.

Markus

 

 

 

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