Norwegen Angelfreunde

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Flekkefjord 2007 - Listaregion - Teil 3

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6. Tag, Mittwoch: Naturköderangeln
Stefan hatte keine Idee, was man unter Naturköderangeln versteht. Also das Boot an eine viel versprechende Stelle, direkt links nach der Ausfahrt aus dem Flekkefjorder Becken, gleich beim Spar, gelenkt. Die Montage angebaut, Blei dran, einen vorher geangelten Kleinköhler zum Flatterköhler gemacht und treiben lassen. Mit einem derart leichten Boot wie unserem Pioneer war das nicht die tolle (Angel)Angelegenheit, aber wir haben die Beine hochgelegt, etwas ausgespannt und geklönt.
Waren zwei schöne Stunden, auch wenn wir nichts gefangen haben. Dann weiter, zwischen zwei kleinen Inseln durch zur Muschelfarm, dort wurde der wechselnde Wind so stark, dass es uns nur so durch die Gegend trieb. Wirklich unlustig, also wieder zur Blubberblasenbucht und einige schöne
Köhler verhaftet. Abends mit Frank (Scholle) telefoniert, der die Theorie seines Vermieters vertrat, dass die Heringe schon wieder weg seien. Abends gab es wieder kalt, Brot, Wurst und Käse. Danach ´ne Runde Skat gekloppt und ab ins Bettchen.



Abendstimmung im Flekkefjord

7. Tag, Donnerstag: Bummeln und Angeln
Der Donnerstag verlief ruhig und ohne weiteres Aufsehen, ein wenig Bummeln im Städchen, die Vorräte auffüllen, Schaufenster anschauen, das schöne Wetter geniessen. Ab Mittags angeln.
Wieder ein paar Plätze in der Umgebung abgeklappert, aber ausser Anzeigen auf dem Echo nichts zu machen. Also auf zur Blubberblasenbucht, ein paar Köhler verhaften. Kaum sind wir da, sehen wir, wie auf dem Nachbarboot von ein paar Berlinern ein richtig schöner Dorsch gefangen wird, der
einzige, erwähnenswerte Nichtköhler während der ganzen Zeit. Die Jungs freuen sich wie die Schneekönige, wir freuen uns mit ihnen.



Im Kanal von Flekkefjord


8. Tag, Freitag: der letzte Tag
Der letzte Tag ist für mich immer der schlimmste. Ich weiss nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll, für´s Packen ist es morgens noch zu früh, die Einkäufe sind erledigt. Also sind wir dieses Mal noch mal auf´s Wasser gegangen, eine Kleinigkeit für das Abendessen zu fangen. Hat auch geklappt,
wenn wir auch mit der Menge etwas daneben lagen. Das Angeln lief so gut, dass wir fast 2 Stunden ausgenommen, filetiert und Haut abgezogen haben. Aber der Backfisch am Abend war grosse Klasse.
Vorher noch die Angeln und das Zubehör abgewaschen, die Multis gefettet und alles verpackt. Nach dem Essen die persönlichen Sachen gepackt und in´s Erdgeschoss gestellt, gegen 20.00 kam John.
Eine halbe Stunde haben wir geklönt, dann ab in´s Bettchen. Ich hätte wieder im Auto schlafen können, aber das ist ja nichts Neues.



Die Fjordhütte

9. Tag, Samstag: die Rückreise
Gegen 04.00 war Aufstehen angesagt, kurzes Frühstück, Auto packen und um 05.00 ging´s los. Um 06.30 waren wir in Kristiansand, die Fähre kam pünktlich. Wieder war grosses Chaos beim Ausladen angesagt, das Einladen war noch wesentlich chaotischer. Immer nur ein paar LKWs, dann einige
Autos, dann ging gar nichts mehr. So ging das fast 45Min., bis es endlich flüssig los ging. Mit 30Min. Verspätung bei der Abfahrt, 15Min. bei der Ankunft in Hirtshals. Auf der Fähre war alles wie immer. Frühstücken, Einkaufen, Skat spielen, abhängen. Die weitere Rückfahrt verlief ruhig und ohne Vorkomm-nisse, so dass wir gegen 22.00 in Düren ankamen.
Dort wurde schnell ein Imbiss verputzt, den uns Stev´s Frau zubereitet hatte, die Autos umgeladen, dann ging´s weiter nach Darmstadt.

Wenn man eine Woche nur die gute, frische norwegische Luft atmet, weiss man, wie schlecht die deutsche Grosstadt-Luft ist. Ein regelrechter Kulturschock. Nach der Ankunft gegen 00.45 ein wenig mit meiner Liebsten geklönt und gegen 03.00 in Bettchen.



Sehnsuchtsvoller Blick nach Achtern

Es war ein toller Urlaub, bei dem das Angeln natürlich ganz oben auf der Liste stand. Doch dieses Mal wollten wir auch etwas vom Städtchen haben, die Menschen beobachten. Was wir leider nicht geschafft haben, ist eine norwegische Kneipe zu besuchen, auch für Ausflüge in die Umgebung war
die Zeit zu knapp und wir nach einigen Tagen auch zu platt. Doch somit haben wir für das nächste Mal etwas, auf dass wir uns freuen können.

Und ein nächstes Mal in Norwegen wird es bestimmt geben, wenn auch leider nicht mehr dieses Jahr.



Flekkefjord am Nachmittag

Noch ein Wort zur Unterbringung: wer keinen Wert auf ein Angelcamp legt, etwas Ruhe sucht, aber trotzdem praktisch direkt im Ort wohnen möchte, für die Bakergate 8 in Flekkefjord eine gute Adresse.
Verkehrsruhig gelegen in einer Seitengasse, 2Min. bis zum Wasser, 2Min. in den Ort, traumhafte
Landschaften, abwechslungsreiche Fischgründe, jede Menge, verschiedenste Fjorde vor der Türe, das offene Meer ist (z.B. mit dem Pioneer) in 35Min. zu erreichen.


Stefan beim Angeln auf der Blubberblasenbucht, im Hintergrund Boot 1 mit Stev und Jürgen

Zum Abschluss noch ein paar Bilder, ohne weiteren Kommentar:













 

 


 

 

 

 

 

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