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Bjørnevåg 2011 Reisebericht mit erschreckendem Erlebnis

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Bjørnevåg 2011

Am 20.08.2011 machten wir uns auf den Weg ins gelobte Land. Die Skepsis mit eventuellen Staus an der dänischen Grenze war schnell verflogen, es war nicht ein Zollbeamter zu sehen. Ohne große Probleme sind wir in Bjørnevag angekommen und konnten sogar schon am nächsten Tag rausfahren.

Die Erfolge hielten sich in Grenzen. Die nächsten Tage haben wir wegen des starken Windes im Fjord geangelt und konnten den einen oder anderen Fisch anlanden. Am Donnerstag den 25.08 sollte der Wind bis auf 1 zurückgehen und wir fieberten unserem Tag der Tage entgegen.

Das es dann wirklich dieser besondere Tag werden sollte, allerdings im negativen Sinne, konnte keiner ahnen.

Genau 05.11Uhr schauten mein Freund und ich aus dem Fenster und trauten unseren Augen nicht. Aus dem Nachbarhaus stiegen dicke Rauchschwaden auf, das konnte nicht der Schornstein sein. Sofort angezogen und dann liefen wir los, haben die 6 Angler aus dem Haus Fjordsyn wachgeklopft und mit lauten Feuerrufen aus ihren Träumen gerissen.

 

Zu diesem Zeitpunkt standen die beiden Dachgiebel völlig unter starkem Rauch und kein Rauchmelder war angesprungen. Erst als die verschlossene Tür geöffnet und alle anderen sofort nach unten kamen, gingen die Rauchmelder an. Sie waren im Küchen - Wohnbereich und Korridor installiert. Kurz hat man noch versucht mit zwei Feuerlöschern irgendwie zu löschen, aber das war vergebens. Innerhalb von weiteren 5 Minuten stand das ganze Haus in Flammen.

Zum Glück waren alle 6 in Sicherheit, nur Einer riskierte noch mal sein Leben um den Autoschlüssel aus dem brennenden Haus zu holen. Dies ging Gott sei Dank gut und dann war alles zu spät.

35 Minuten nachdem Alarm war endlich die Feuerwehr da, das Feuer drohte auf den naheliegenden Wald und die Nachbarhäuser überzugreifen. Es war für uns ein so schreckliches Erlebnis, man kann es sicher nicht mit Worten beschreiben. Wie muß es erst in den Köpfen der 6 Angelfreunde aus Hamburg und Umgebung ausgesehen haben, die innerhalb von Minuten ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Fassungslos standen alle vor Jakobs Ferienhaus und mussten die Katastrophe mit ansehen.

Erst als der Tankwagen leer war, fingen die Feuerwehrleute an eine Verlängerung in das nahe Flüsschen zu ziehen, und unterdessen brannte auch der Rest noch ab. Wir versorgten die Betroffenen mit Sprudel von daheim, unterdessen war das Wasser und der Strom  in allen Häusern auch noch weg.

Das sich am Ende nur Zwei von den 6 Betroffenen bei uns bedankt haben, sei nur am Rande erwähnt. Sicher ist es dem ungeheueren Stress und der von außenstehenden nicht zu beurteilten Gemütslage, zu verdanken, dass sie zu nichts mehr in der Lage waren.

Jakob und seine Frau Marit haben sich herzlich bei uns bedankt. Marit sagte zu uns, wir wären die Heroes von Bjørnevåg. Wir fühlten uns keinesfalls als Helden. Ich glaube wir haben nur das getan, was jeder andere in der Situation auch geistesgegenwärtig getan hätte. 

 

Noch lange lag der Rauch und der Brandgeruch im Tal von Bjørnevåg und die Erinnerung an das Erlebte ging sowieso nicht so schnell aus den Köpfen. 

Wir versuchten an diesem Tag dann doch noch unser Glück, doch als wären die Fische beim Brand dabeigewesen, der Appetit war auch bei ihnen weg. So endete der Tag mit wenig Erfreulichem.

 

Die folgenden Tage brachten uns mit Leng, Seelachs, Dorschen , Pollacks und sogar einem 63cm Wittling (in der Grösse eine Seltenheit)  noch reichlich Filets in die Kühltruhe, so dass wir für unsere Lieben zu Hause auch etwas zum Vorzeigen hatten.

Eines möchte ich nicht unerwähnt lassen, wir wagten an einem fürs Angeln ungeeigneten Tag, den Aufstieg zum berühmten Preikestolen. Ein paar beeindruckende Bilder seht ihr auch hier nebenan.

Es war ein sehr schwer begehbarer steiler Aufstieg der uns fast an die Grenze unserer Möglichkeiten brachte.

Als wir nach 2 Stunden oben ankamen, goß es wie aus Eimern.  Dies war natürlich das aus für die Kameraaufnahmen. Wir waren froh als wir dann nach 1.5 Stunden wieder auf dem Parkplatz  festen Boden unter den Füßen hatten. Der Abstieg war durch den Regen besonders gefährlich wir rutschten und stolperten über so manchen glatten Stein.

Am Ende bleibt die Freude über das "Bezwingen" des legendären Preikestolen.

Unten auf der Seite findet ihr auch noch ein paar Videoclips vom Angelalltag in Bjørnevåg, die so ungefähr 1,5 Min lang sind.

Nun wünschen wir viel Spaß beim Anschauen, wer Fehler findet, kann sie behalten.

http://www.angelfreunde-infopool.de/video/2011-09-20.mp4

http://www.angelfreunde-infopool.de/video/Morgensonne.mp4

http://www.angelfreunde-infopool.de/video/Ausfahrt3.mp4

http://www.angelfreunde-infopool.de/video/AchimsFaenge2.mp4

 

Alle Bilder, hier sind nicht alle Bilder vorhanden, könnt ihr euch auch als Diashow hier sehen.

Grüße aus Tröbitz von Achim + Claus

 

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