Norwegen Angelfreunde

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Apalvik 2007

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SchwachSuper 

 

Apalvik vom 25.08.-8.09.2007

 

Am 23.8. starteten wir, meine Frau und unsere 2 Töchter in unseren ersten Norwegenurlaub. Zuerst musste das Auto gepackt werden, was bei 3 Frauen und wahrscheinlich stark wechselndem Wetter nicht ganz einfach war. Gibt’s nicht, gibt’s nicht!

 

 

 

 

 

Dann ging es endlich los. Monate, Wochen des Wartens waren endlich zu Ende.Eine Übernachtung bei Freunden in Dänemark nahm der Reise etwas den Stress.

 

 

(meine Frau und mein bester Freund)

 

Dann ging es Freitag früh weg, um die Fähre in Hirtshals rechtzeitig zu erreichen. Hirtshals empfing unsmit Kaiserwetter. Weiter ging es mit Höchtgeschwindigkeit Richtung Kristiansand.

 

 

 

 

28°C übertrafen alle Erwartungen und die Fahrt nach Stavanger warnicht minder angenehm, wenn auch etwas langwierig. Die Landschaft war abwechslung-reich und Parallelen zu Österreich waren genauso erkennbar wie die zu Kanada.Es war einfach nur g l. In Stavanger erwartete die nächste Überraschung. Im Hotelangekommen, teilte man uns mit, dass es keine Doppelzimmer mehr gäbe, man sei ausgebucht. Wir mussten uns doch tatsächlich mit zwei ca.50qm großen Appartementszufrieden geben. Verständnisvoll nahmen wir das Angebot an. ES WAR KLASSE! Das anschliesende Abendessen kostete jedoch ein kleines Vermögen.Samstag ging es dann, nach einem ausgiebigen Frühstück, nach Mortavika, wo wir dannmit der Fähre nach Skudneshaven übersetzten.

 

 

 

Das Wetter nahm seinen Lauf und die Kamera gab ihren Geist auf. Da wir noch Freunde aus Deutschland am Montag erwarteten, genügte ein Anruf und Ersatz wurde auf den Weg gebracht.Am Sonntag war es dann soweit. Die erste Ausfahrt bei z.T. heftigem Regen wurde unter-nommen. Erste Drift und ein six-pack Makrelen war im Boot.Nach ca. 3 erfolglosen Stunden brachen wir dann wegen des S…..wetters ab. Die Höchstemperatur betrug mittlerweile nur noch 14°C. Das Wetter verschlechterte sich weiter, so dass am Montag die Höchsttemperatur satte 8°Grad! betrug bei äußerst lebhaftem Wellengang. Eine Ausfahrt mit den gemieteten Booten, 5m und 15PS, war bei Wellen von 1-1.5m unmöglich. Alternativ war Brandungsfischen angesagt. Plattfische um die 30cm und Aale von 60-70cm waren die Beute. Besser als gar nichts.

 

 

 

 

 

(Dieter sucht Wattwürmer)

 


 

 

Am Dienstag trat etwas Wetterbesserung ein.Der Regen hörte auf, die Sonne war auch noch da, nur die Temperatur blieb beharrlich bei 8-10°C stehen. Wie mit unseren Damen am Vortag besprochen, fuhren wir nach Haugesund zum Bummeln und shoppen.

 

 

(meine Kleine)

 

 

 

(bestes Wetter)

 

Am nächsten Tag war Angeln angesagt. Doch Petrus machte uns wieder einen dicken Strich durch die Rechnung. Wie gesagt Sturm und Regen, wie gehabt. Donnerstag also! erste Ausfahrt und das Abendessen war gesichert. Einigen Lengs bis 90 cm wanderten zum Teil in die Pfanne, bzw. sauber filetiert in die Gefriertruhe.

 

 

 

 

Ein schöner Schellfisch gesellte sich neben ein paar großen Makrelenfiletsauch noch mit dazu. Große Fische gibt es hier auch, wie unser Nachbar an seinem letzten Tagzufällig an den Haken bekam. Die mit Abstand größten in seinem 14-tägigem Urlaub. Mann verzeihe mir die unästhetischen Bilder, nur der Fänger war zur Präsentation nicht mehr in der Lage seinen Fang ordnungsgemäß zu präsentieren. Mit 62 Jahren und beide aus mehr als 140m Tiefe, man möge ihm verzeihen.Die folgenden Tage waren geprägt von Sturm, Hagel und Regen. Darum beschlossen wir Samstag 2.9. nach Etne und Oelen zu fahren. Wir begannen die Fahrt bei Regen! In Oelen angekommen sah es dann in etwa so aus.

 

 

oder so

 

 

und in Etne dann so

 

 

 

Nach dem der Tag dann mit Bummeln und Ähnlichem verbracht war, fuhren wir wieder in unser Domizil und es geschah was keiner vorher ahnen konnte, es REGNETE wieder in Strömen! Brandungsfischen mit 200g minimum war angesagt. Ergebnis wie gehabt, jedoch nicht zufrieden stellend. Montag der 3.9.begann mit Orkanböen und Regen in Massen.Unser Kahn lief zur Hälfte voll und unser Mobiliar auf der Terrasse sucht das Weite.Also Stühle einsammeln. Begeisterung machte sich breit und der Aufstand der Nichtangler begann. Auf Nachfragen bei Einheimischen kam folgendes zu Tage:- der kälteste und regenreichste Sommer seit 37 Jahren!!! - noch nie gab es in diesem Gebiet sowenig Pollack und Köhler wie in diesem Jahr.

 

Wie ausgemacht fuhren wir am Dienstag 4.9. um 5.30 Uhr nach Bergen.Man kann es kaum glauben, aber seht selbst.

 

 

 

 

 

Am Abend kamen wir gegen 19.45 wieder an und es zog sich bereits wieder zu!Trotzdem ging es am Mittwoch bei besten Angelbedingungen (bewölkt, 14°C, leichtemDauernieselregen! und leichtem Wind) raus zum Angeln. Nach ca. 6 Stunden kamen Dieter und ich wieder zurück. Gefangen hatten wir 7 Leng, einen Dorsch und diverses Ködermaterial. Nachdem die Fische versorgt waren hörte es doch tatsächlich auf zu regnen.

 

 

 

Die beiden waren so ca. 85 cm lang und gaben wunderbare Filets.(das bin ich mit unserem Abendessen) Donnerstag 6.9. begann für unsere Freunde die Packaktion um gegen 19°° die Fähre in Haugesund zu erreichen.

 


 

 

Der Tag begrüßte uns am Morgen so:

 

und so

 

 

und so

 

 

es war zum K…..n!!

 

Der Tag verlief ohne große Events und Unternehmungen, wir halfen beim Packen und Verstauen. Gegen 16.30 beschloß ich noch eine kurze Ausfahrt zu machen. Unsere NachbarenJürgen und Micha starteten schon etwas früher. Also alles schnell für einen Kurztrip gepackt, rein in die Klamotten, Sprit kontrolliert und…. fast leer! Perfekt. Umdisponiert, raus aus den Klamotten Meerforellenblinkerrute verstaut und ab in den nahen Kleinsthafen mit der AbsichtMakrelen zu ärgern. So blinkerte ich mit meiner 30g- Rute und 20g Blinker vor mich hin und fing doch tatsächlich 1 Makrele. Nicht aufgeben dachte ich mir und ließ den Blinker tiefer sinken (es ist dort schließlich 20 m tief). Plötzlich Biss- und Pollack 40 cm, kein Riese aber die richtige Portionsgröße. Es folgten noch 5 weitere mit 40 -45 cm. Plötzlich ein Brett von Biss, 3 min Drill und weg. Das Jagdfieber war wieder da. 10 min später wieder Biss und der war deutlich schwerer wie die bis jetzt gefangenen Fische. Bremse auf und ab ging die Post.Wie üblich hatte ich mal wieder was vergessen. Richtig Gaff oder Kescher. Mein Gegner wurde müde und ich konnte ihn an eine seichte Stelle dirigieren. Es war ein, ich denke mal, stattlicher Pollack von 78 cm gefangen mit Berkley series one (-28g WG) und Berkley Vanish transition 0.23 mm.

 

 

 

Vorletzter Tag Freitag 7.9. wie sollte es anders sein, es regnete, was auch sonst. Koffer packen, Auto verladen und früh in die Kiste. Samstag 8.08. um 3.45 aufstehen, Kids startklar machen und 420 km noch bis Kristiansand. Wie gewohnt regnete es wie aus Kübeln, was die Fahrt in Richtung Kristiansand über Haukeligraend zu einem absoluten Erlebnis machten. Strassen mit 11/2 Fahrspuren führten uns beinahe an die Schneegrenze und Schafe standen mitunter völlig überraschend mitten auf der Fahrbahn. Nervenkitzel pur bei Regengüssen und absoluter Dunkelheit. Nach 20 min Wartezeit on top of the hill ging es dann endlich mal wieder bergab und wie sollte es auch anders sein :

 

 

 

 

Der Sprit ging langsam zur Neige und so fuhren wir die nächste Tankstelle gegen 7.30an und …geöffnet ab 8°°Uhr.Weiter ging es mit ca. 15 l im Tank. Nächste Tankstelle im Skigebiet gegen 8.30 und geöffnet ab 9°° Uhr. Auf Nachfrage nach der nächsten Tankstellegab man mir zu verstehen, dass es ca. 3-5 mls wären. Also, so nach ca. 30 km fanden wir eine GEÖFFNETE Tankstelle mit ca. 5 l Restsprit. Da sieht man mal wie lang 5 mls sein können. Passiert mir nie mehr! Die Zeit wurde langsamknapp, ein Anruf bei Colorline genügte und wir konnten nach rasanter Fahrt mit 20 min Verspätung noch rechtzeitig einchecken. Die Zeit die äußerst reizvolle Landschaft im Bild festzuhalten war sehr knapp bemessen. Deswegen leider nur ein paar schnelle Schnappschüsse.

 

 

 

 

 

In Kristiansand fuhren wir bei, wie sollte es auch anders sein, strahlendem Sonnenschein

auf die SilviaAna. Los ging es mit Vollgas und durchaus heftigem Wind, was den Kapitän nach ca. 15 min veranlasste die Geschwindigkeit erheblich zu drosseln (die Wellen waren ca. 5 m hoch)

 

 

 

 

 

 

 

und so kamen wir mit 45 min Verspätung in Hirtshals an.Nach ca. 3 Std Fahrt wurden wir herzlich wie immer bei unseren Freunden in Haderslev mit einem gehaltvollen Abendessen empfangen. Nach einem kurzen Abriß über unseren Urlaub,legten wir uns nieder und starteten am Sonntag, ausgeschlafen und nach einem kurzen Frühstück, Richtung Heimat.Fazit: - um die Nichtangler von Norwegen zu begeistern war die Wetterlage am denkbar - ungünstigsten. Stellenweise, aber zu verstehen, grenzte es schon fast an Meuterei.Es war überraschend, dass wir alle Fische zwischen 20-40 m fingen. War auch gut so, da der Drift zum Teil bei 30 m Tiefe nur mit 500g Pilkern beizukommen war. Leider waren nur 4 Ausfahrten möglich, aber die waren, auch wenn wir keine Riesen fingen( wollten wir auch nicht), super!

 

 

Zum Abschluss noch ein paar Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

und ein Sonnenaufgang in Dänemark.

 

 

 

INFIZIERT! Tschüß Norwegen, bis 2008.

 

 

 


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