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Langenuen März 2008

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Langenuen März 2008

Moin!
Hier mein erster Bericht:
Vorweg: Bitte nicht nach mehr Fotos betteln oder an der Qualität der vorhanden mäkeln...es wäre Salz in die Wunde des vergessenen Ladegerätes der daheim nicht geladenen Fotocamera. Also nur Handyfotos

Nun aber los:
Wie es überhaupt dazu besser gesagt dorthin kam.
Es juckt in den Fingern und ich schaue doch mal in das Forum hinein. Nur mal ein paar Reiseberichte anschauen. Es war irgendein verregneter Tag.....Zeit ein wenig im Internet zu stöbern.
"Schöne Boote. Zimmer wär frei im Angebot 10 Tage bleiben 7 zahlen. Restauration wär auch vorhanden." Der Weg im Internet ist ja nicht weit zur nächsten Fluggesellschaft. Etwas über 200 Euronen hin und zurück.
Die nächsten Gedankengänge sind wohl einigen von euch bekannt und bedürfen keiner weiteren Ausführung.
Endergebnis: Urlaub am Langenuen über Ostern. Die Tage bis dahin wurden gezählt und am Karfreitag ging es dann los.

Tag 1 Karfreitag:

Ein Freund holt mich pünktlich ab. "Noch nen Kaffe und dann zum Flugplatz"
Gepäckabgabe inkl. Check-In war schnell erledigt und so begab ich mich zur Sicherheitskontrolle.
Sachen auf das Band und selbst durch den "Durchleuchter". Eine freundliche Dame fragt mich ob sie dürfe. Durfte sie und hatte an mir selbig nichts zu beanstanden. Dann aber hatte die andere freundliche Dame ein wenig "Gesprächsbedarf" hinsichtlich meines Handgepäcks. "Gummifische. Socken Mütze und zwei Angelrollen". Ihr kennt dieses Gesicht was jemand macht in dessen Hirn alle Alarmsysteme aufheulen. "Nee oder?" "Doch...." und ich wußte einen Fehler gemacht zu haben. (Zu wenig Forum gelesen?!)
"Und wie lösen wir das Problemchen? Mit einem Becherchen?" führte zu allgemeiner Heiterkeit und mir wurde gesagt das Handgepäck noch zusätzlich aufzugeben. Zu meinem Erstaunen nahm sich eine der freundlichen Damen meiner an und geleitete mich zum Schalter an der Schlange der Wartenden vorbei und das "Problemchen" war nach 5 Minuten erledigt. Danke nochmals an die netten Damen in D'dorf.

Der erste kalte Schweiß wurde von der Stirn gewischt und ich enterte den DF-Shop. Stange Kippen und eine Flasche vom Guten für die Vermieter. An der Kasse wie üblich das Ticket vorgelegt. Ähm ich sprach eben von Gesichtsausdruck....DA WAR ER WIEDER!!!!
"Also in Amsterdam hat es schon Probleme mit unseren DF-Klarsichbeuteln geben." "Ähm aber die Zigaretten gehen ja?" "Ja ja"
Ein wenig enttäuscht schritt ich von dannen. In Amsterdam ging der Anschlußflug so knapp, daß ein Besuch des dortigen DF nur im Laufschritt möglich gewesen wäre.
Bei einer Tasse Kaffee und einem kl. Frühstück verging die Zeit zum Boarding recht schnell. Pünktlich wurde der Flug aufgerufen und man bestieg das Flugzeug.
Begrüßung durch den Kapitän mit der Anmerkung erst noch das Flugzeug enteisen zu müssen und es zu einer leichten Verspätung kommen könnte. Die Abflugzeit rückte näher und wir standen in der Warteschlage zur Enteisung. Als sich unsere Abflugzeit in Richtung unserer Ankunft in Amsterdam bewegte fragte ich eine Stewardes wie es mit dem Anschluß sei. "Bekomm ich den?" Sie wolle sich erkundigen und Bescheid geben. Der Japaner, mit Ziel Osaka, neben mir machte ebenfalls keinen glücklichen Eindruck. Ich beobachtete wie die Stewardes mit dem Kapitän sprach und wieder zurück kam. Ihr könnt es euch denken: Dieser Gesichtsausdruck....ER WAR WIEDER DA!!!!
"You will miss your flight at Amsterdam. Go to the TransferDesk."
Gesagt getan. Nach der Landung in Amsterdam bin ich dort hingegangen. Viel los. Sehr viel los. Aber die Bearbeitung läuft reibungslos und schnell. Es waren nicht mehr als 20 Minuten Wartezeit als ich von einer netten Dame betreut wurde. Ein neuer Flug wurde gefunden und sogar ein Fensterplatz. Jedoch erst in ca. 4 Stunden. "Sorry Sir." Ausgestattet mit einem Beschwichtigungs-Gutscheinheft bin ich erstmal zu einem I-Net Punkt und die 5 Euro-Karte eingelöst und eine Nachricht an Langenuen Camping+Motel abgesetzt über die Verspätete Ankunft. Nicht gegen ca. 19 Uhr wie geplant sondern gegen 23 Uhr.
 
Mit der vielen Zeit konnte ich den noch fehlenden "Guten Tropfen" erstehen. "Essensgutschein" eingelöst. Dann habe ich versucht in diesen Sofas mit Sesselunterteilung irgendwie zu dösen. Sitzen geht nicht wirklich. Liegen durch die Lehnen auch nicht oder man drapiert sich irgendwie darüber drunter oder wie auch immer. Nach 2 Stunden war mein Rücken nicht mehr mit dieser Situation zufrieden und gab "Laut". Der Abflug kam auch langsam näher. Boarding ohne Probleme aber wie der ersten Durchsage zu entnehmen war, würde auch dieser Flug verspätet sein Ziel erreichen. Es war dann gegen 23 Uhr als der Flieger im nächtlichen Bergen landete. Ich schlich langsam zur Gepäckausgabe und harrte der Dinge, genauer meinem Gepäck, was dort kommen möge.

"Große Tasche da. Das Handgepäck erscheint..........und irgendwann stoppt das Band." Dieses Mal zeigte sich der Gesichtsausdruck, ihr wisst welchen ich meine, auf meinem Gesicht. "Wo sind meine Angeln?" Umgeschaut und einen Gepäckschalter gefunden. "I'm missing some luggage." Der nette Herr nahm sich meiner an und tippte alles in seinen PC. Ich erhielt eine Quittung und meine Frage wann ich denn evtl. mit den Angeln rechnen können und wie ich dran käme wurde knapp beantwortet: "Tomorrow. Or on Sunday. Maybe Monday. We will call you."
Nun auch noch meiner Angeln "beraubt" schlich ich durch den Zoll. Keiner da. Raus und zum FlyBus. "Frag mal lieber beim Fahrer nach ob in Nestum noch ein Bus fährt und auch bei Langenuen hält" Ihr könnt euch die Antwort denken.
 
Es war ja Karfreitag. Noch!
Nun kommt der finanziell richtig saure Apfel: Eine Taxifahrt in Norge. Nächtens am Feiertag. AUTSCH!!!!!! Genaues erspare ich euch. Glücklich war ich über die am Anlieger abfahrbereite Fähre. Was sie auch umgehend tat. Ein freundlicher junger Herr der Fährgesellschaft hat mir dann noch ein Taxi für die letzten paar KM zur Anlage organisiert. Ich wollte einfach nur noch irgendwie ankommen und da eh kein Bus mehr fuhr, meine einzige Alternative. Eine kurze Wartezeit am Anlieger von ca. 30 Minuten hab ich dann im Wartehaus verschlummert.

Es war dann irgendwas um 1 Uhr in der Nacht als ich bei Langenuen angekommen bin. Sorry nochmals Ingo! Selbiger begrüßte mich obwohl der nächtlichen Stunde sehr freundlich.
„Hier ist dein Schlüssel für das Zimmer. Wann Frühstück? Also gegen 9 Uhr. Gut dann geh erstmal pennen, den Rest erledigen wir morgen in aller Ruhe.“
Gesagt getan. Nettes Zimmer. Sauber, gepflegt, Sat-TV und eine kl. „Küche“ also doch noch einen Kaffee. Zur Ruhe kommen…….und dann bin ich auch schnell eingeschlafen.

Nachtrag:
Bilder gibt es noch keine. Von diesem Tag hab ich keine. Braucht es auch keine, nicht wirklich!

 

 

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