Norwegen Angelfreunde

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Langenuen März 2008 - Teil 8

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SchwachSuper 



 

 

Tag 10 Sonntag:


Der Wind schien mir gnädig für den letzten Tag. Frisch aber nicht stürmisch. Leider wurde er manchmal etwas böig. Natürlich nur wenn einer der starken Regenschauer seinen Auftritt hatte. Wie an den vorigen Tagen wurde mit einem ausgiebigen Frühstück begonnen. Irgendwie bin ich nervös an diesem Tag. Warum? Ganz einfach: Komm ich noch Mal zum Fisch oder nicht?
Die Abstände zwischen den Regenschauern werden länger. Zur Not kann ich den Floater in den Trockenraum hängen. Morgen muss ich nur noch nach Hause. Also los zum Fisch!!!
Gesagt getan. Ein letztes Mal hab ich das Kaasbol aus dem Hafen gesteuert und bin direkt an die letzte Fangstelle vom Vortag gefahren. Nur wo sind die Fische? Ich kurve mit dem Boot ein wenig rum und finde die ersten Echos. Von Gestern vorgewarnt habe ich erst gar kein System vorgeschaltet sondern fische einen 200g Pilker solo.


Der Pilker kommt am Grund an, Bügel der Rolle zu und pilken. Pilker rauf und wieder runter. Pilker rauf und runter. Kein Biss! Pilker rauf und runter. Nur Kleinkram dort unten? Pilker rauf und runter. Der Biss bleibt aus. Was ist da los? Also etwas tiefer probieren. Die Wassertiefe nimmt zu und bei ca. 60m erscheinen „Schneeflöckchen“ als Echodarstellung auf dem Bildschirm. Was kann das sein? Bei 80m Wassertiefe werden die Echos intensiver. Es bleibt aber am Pilker nichts hängen. Es ruppelt an der Angel, als ob der Pilker durch etwas durchrumpelt. Etwas ratlos hole ich den Pilker ein und schalte ein System vor und lasse die Montage wieder in die Tiefe. Am Grund angekommen nehme ich etwas Schnur auf und pilke die Montage leicht auf und ab. Es fängt an zu Zuppel und als daraus ein Ziehen wird, schlage ich an. Widerstand ist da aber kaum Gegenwehr. Es ist einfach nur etwas am Haken. Lässt sich einfach raufkurbeln. Stein-Fisch? Die Salatbeilage zum Fisch? Was mag da dran sein?


Erst einer, dann ein zweiter und nach dem dritten folgt noch ein vierter Rotbarsch! Alle Augen wie der Froschkönig. Klar bei der Wassertiefe. Leider ist es mal wieder die Kinderstube die ich getroffen habe. Keiner der roten Recken ist länger als 25cm. „Soll ich noch Mal? Wieder Grimms Märchen auf die Augen produzieren? Lieber nicht. Kurzerhand das Boot gewendet und mich in flachere Wasserregionen aufgemacht. „Piep“ macht das Echolot und zeigt bei ca. 70m ein starkes Einzelecho kurz über Grund. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Nach diesem Motto hab ich den 200g Pilker allein auf die Reise geschickt. Mit einem Tock kommt der Pilker auf Grund an. Bügel zu und einmal „Pilk“ . Zweimal „Pilk“ und dreim…. SITZT!


Eine rasante Flucht beginnt an deren Ende ich doch Sieger bleibe. Erwartet hatte ich einen Seelachs. Gefangen habe ich einen Pollack aus 70m Wassertiefe! Da er, wie zu erwarten, auch bei den beiden Brüdern „gelesen“ hatte, wurde er schnell versorgt. Da nun doch der ein oder andere Fisch zu versorgen war, beschloß ich das Fischen zu beenden.


Glaubt auch nur ihr!!!! Ich hab mich dann in die gewünschten Wassertiefen begeben und habe einige Seelachse noch einladen können, mit mir einen Drill zu wagen.


Irgendwann hat aber jeder Urlaub mal ein Ende. Es wurde nun wirklich Zeit das Fischen zu beenden. Der letzte Seelachs wurde zum Weiterwachsen geschickt. Der Pilker verstaut und das Boot soweit aufgeklart. Mit etwas Wehmut steuerte ich ein letztes Mal das Boot auf seinen Liegeplatz. Schnell wurden die Fische im Filetierhaus ihrer besten Stücke entledigt. Dabei stellte sich auch der Grund heraus, warum der Pollack soweit unten war. Ein kleiner Rotbarsch war in seinem Magen. Auch Pollacks wissen was gut schmeckt!


Am Abend wurde ich wieder von der guten Küche von langenuen.com verwöhnt.
„Immer wieder Sonntag’s….“ macht Juliane Caramelpudding!!!


Welch ein Nachtisch und dabei noch lange Klönen mit Ulrike. Zwischendurch hat Ingo mir eben flugs noch das Busticket für den nächsten Tag online bestellt. Noch so ein Service der eben so ohne großes Bohei erledigt wird. Danke dafür!!!
Wie jeder so auch ich muss am Ende einer Reise seine Koffer packen. Damit war ich dann den Rest des Abends beschäftigt. Ein letztes Mal hab ich mich dann in meine Koje verzogen.

Es wird weitergehen!
Bis die Tage

Zwischen den Schnee- und Regenschauern:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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