Norwegen Angelfreunde

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Huftarøy 2007

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SchwachSuper 

 

 Huftarøy 2007

 

Am 26.Juni ging es los.Um 9:30 Uhr war abfahrt und wir 5 Männer fuhren voller Elan auf die Autobahn in Richtung Dänemark...
Wir erhofften uns viel von diesem Trip, schließlich fuhren wir zum 5ten mal nach Huftaroy zu unserem Vermieter Peder Kolbeinshamn.
Das Revier kennen wir bereits wie unsere Westentasche und auch in den Vorjahren konnten Fische jenseitz der Meter-Grenze gelandet werden. Dementsprechend hohe Ziele wurden gesteckt und als zusätzlichen Ansporn kleine Pokale für den schwersten und für den längsten Fish in Aussicht gestellt.

Doch nun zurück zum Beginn:

Abfahrt war wie gesagt um 9:30 Uhr im westfälischen Steinfurt. Nach 9 Stunden Autofahrt kamen wir am Fähranleger in Hanstholm an.Leider waren wir mehr als 4 Stunden zu früh, doch mit dem Gedanken "lieber 4 Stunden zu früh als eine Minute zu spät" vertrösteten wir uns die Wartezeit. Nach etwa 4h 30min kamen wir endlich auf die Fähre und damit war die erste Hürde genommen.
Da wir nicht an einem gewöhnlichen Hüttenwechseltag fuhren sondern mitten in der Woche war auf der Fjord Line recht wenig Betrieb, was uns alle früh ins Bett brachte. Umso ausgeruhter waren wir am nächsten Tag, an dem wir nach 12 Stunden Fähre bis Haugesund und weiteren 4 Stunden Fahrt in Norwegen, in dem kleinen Hafen Kolbeinshamn auf der Insel Huftaroy ankamen.

Schnell wurde der Bulli ausgeräumt, die Hütte eingerichtet, die Ruten aufgebaut und das Echolot (Lothar) befestigt.

Endlich war alles geschafft und so schlüpften wir in die ABU Anzüge, Schwimmweste drüber und den Rest des Tages sinnvoll nutzen....ANGELN........

Der erste viel versprechende 80m Hügel wurde angefahren und prompt konnten wir die ersten Köhler in der Rute spüren. Der größte Maß 78cm, außerdem konnten einige Rotbarsche und pollacks bis 85cm gelandet werden.

Trotz der ersten guten Stunden auf dem Wasser kam abends die erste Enttäuschung.Unser Vermieter berichtete das wir leider eine Woche zu spät sind um die großen Sei ans Band zu bekommen, diese seien wieder in den Ozean gezogen...
Der Schock saß tief, war am nächsten morgen aber bereits vergessen, als wir aus dem Fenster schauten und sich Petrus von seiner besten Seite zeigte. Viel Sonne und wenig Wind, ideale Bedingungen um zum absoluten Hotspot zu fahren, welcher nicht mehr im geschützen Fjord sondern auf offener See liegt. Per GPS und mit Lothars Hilfe wurden die passenden Stellen und Tiefen schnell gefunden und ebenso schnell schon die ersten Lumps, Lengs und Dorsche gelandet.Dazu kamen wieder viele kleine Seelachse, Pollacks und Rote.

Am dritten Tag frischte der Wind leider etwas auf, was den Erfolg aber nicht mindern sollte. Bei einer Naturköderdrift konnte René ein kräftiges rucken in der Rute vermerken und nach einigen Minuten den passenden Anhieb setzen. In 160 m Tiefe hat sich diesmal ein etwas größerer Räuber das Köhlerfilet gepackt. Gespannt blickten alle auf die Wasseroberfläche und nach einigen Minuten kam ein schöner Leng mit der weißen Bauchseite an die Oberfläche. Auch schöne Lumps konnten an diesem Tag noch gelandet werden.

Das absolute Highlight in Sachen Leng und Lump brachte der 4.Tag. Wir konnten geschätze 40 bis 50 Lumps und Lengs an diesem Tag an nur einer Stelle landen. Im Bereich von 80-250 Meter brachte fast jede Drift Fisch mit an die Oberfläche. Es wurden sogar 5!!! Lengs gleichzeitig gedrillt und ins Boot gehoben. Leider waren es oft kleiner Fische die sich am Filet vergriffen, doch auch einige Lengs um den Meter wurden sicher gelandet

Auch in den übrigen Tagen hatten wir viel Glück mit dem Wetter, was uns das angeln mit kleinen Pilkern bis 70g ermöglichte. Absinken lassen, rasch einkurbeln und fertig. Bringt fast bei jedem Versuch einen Fisch mit an die Oberfläche. Den größten Sei konnte Seppi auf diese Art und Weise überlisten, bei dem der 85cm lange und 12 Pfund schwere Köhler mit aller Wucht ins leichte Geschirr krachte. Die Senso Pilk bog sich wie ein Flitzebogen und die Shimano Technium kreische los. Doch nach einigen Minuten konnte auch dieser Fisch sicher gelandet werden.

Auch der unglaublicher Artenreichtum des Gewässers ließ uns wiedereinmal staunen.

Mit Makrele, Köhler, Pollack, Dorsch, Leng, Lump, Wittling, Schellfisch, Knurrhahn, Lippfisch, Glattbutt und Silberfisch konnten 12 verschieden Arten gefangen werden.

Auch ein Taschenkrebs konnte dem Naturköder nicht wiederstehen

Am letzten abend wurden dann die Sieger geehrt und die Pokale überreicht. Im Anschluss wurde noch das ein oder andere Döschen Bier auf den gelungenen Urlaub getrunken. Auch wenn das Bier in Norge mit etwa 3€ pro Dose nicht ganz günstig ist^^

Sieger längster Fisch: René, Leng, 110cm
Sieger schwerster Fisch: Seppi, Sei, 12 Pfd

 

 

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