Nesvik 2007

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Nesvik / Norwegen 2007


Der Motor stotterte, aber dann kam er doch.

Endlich war es soweit. Der Sommerurlaub 2007 stand an. Dieses mal sollte es für uns, das sind Claudia und ich & Claudias Schwester Nicole und deren Freund Michael, nach Nesvik in Rogaland gehen.
Mittlerweile ist es gute Sitte geworden, das letzte Essen vor der Abfahrt bei unserem Lieblings-Italiener zu genießen. Das hat den Vorteil, das die eigene Küche sauber bleibt und man gut gestärkt ist. So ging es dann gegen 21: 30 Uhr los von Oelde in Richtung Hirtshals. In Flensburg Harrislee noch mal runter von der Bahn und tanken und dann in einem Rutsch ab nach Hirtshals, wo wir gegen 4:45 Uhr ankamen. Die Color-Line Fähre ‘’Prinssesse Ragnhild kam 45 Minuten später wie ‘’ verabredet’’ und legte ebenfalls 45 Minuten zu spät, gegen 9:45 wieder ab. Kein Problem. Wir haben ja Urlaub. Dachten wir.
Dieses baute sich dann während der Fahrt zu einer Stunde Verspätung auf. Immer noch kein Problem. In Stavanger angekommen fuhren wir sofort zum Fähranleger Stavanger-Tau, wo wir auch gleich mit kamen.
Da uns schon böses schwante haben wir versucht, während unserer Fahrt Zeit gut zu machen. Aber ‘’Gas machen’’ in Norwegen ist ja , bekanntermaßen, ein zweischneidiges Schwert. Wobei die zweite Seite richtig Scharf ist und übel weh tun kann. Na ja Glück gehabt und gut durchgekommen. Am Fähranleger Hjelmeland wo die Fähre nach Nesvik ablegte, war diese gerade in Rufweite, allerdings auf dem Weg nach Nesvik.

 

 


Da wußten wir noch nicht, das das die letzte war


Wie wir dann feststellen mußten, war das die letzte Fähre die fuhr und die nächste sollte erst Sonntag Morgen um 7:45 Uhr gehen. Klasse! Da standen wir also mit unserem kurzem Hemd. Guter Rat war teuer und so rief Schwager Michael erst mal bei unserem Vermieter Rasin Tjeltveit an, um zu fragen ob der nen Ausweg wüßte. Ohne überhaupt nur eine Sekunde zu zögern sagte er, das er ein Boot flott macht und uns vom gegenüberliegenden Ufer abholt. Wir sollten das nötigste zusammenpacken, er wär in 10 Minuten da. Gesagt getan. Nach kurzer Zeit sahen wir ein Boot auf uns zu kommen, das uns tatsächlich einlud und uns übersetzte. So lernten wir gleich unseren Vermieter und das Boot für die nächsten zwei Wochen kennen. Alle Achtung. Ob das jeder gemacht hätte, sei mal dahin gestellt. In Nesvik dann in Rasin’s Auto und zu unserer Hütte. Todmüde fielen wir dann um 1:30 nach 27 stündiger Anreise in unsere Betten.

Am nächsten Morgen sind Michael und ich früh aufgestanden um mit der ersten Fähre unsere Autos zu bekommen und endlich vernünftig zu frühstücken.


''Sonderfahrt''

Da die Mannschaft unser Problem mitbekommen hatte, brauchten wir nur für ein Auto zahlen.


Aussicht von der Terasse

Als das dann erledigt war, konnte der Urlaub beginnen. Um 11:00 Uhr haben wir uns das Boot geschnappt und sind zu unserer ersten Angeltour rausgefahren. Es fing mit einer kleinen Überraschung an. Als erstes kamen zwei kleine Rotbarsche an die Sonne. Die noch am gleichen Abend, zusammen mit zwei Seelachsen den Weg in einer Auflaufform in den Ofen finden sollten. Zu den beiden Seelachsen und Rotbarschen gesellten sich noch drei Makrelen und ein Dorsch. Alles schönen Küchengrößen. Nicht überwältigend viel, aber nach der stressigen Anreise waren wir immer noch müde und so wurde nur kurz geangelt.

Montag stand dann der erste Ausflug nach Stavanger an. Da wir sowieso einkaufen mußten konnte man das ja gut miteinander verbinden. In Stavanger waren wir bei Svert i Fell ( Schwerter im Berg ) und anschließend im Jernaldergården.





Das ist eine rekonstruierte Wikingersiedlung in der Nähe der Uni. Wir wollten eigentlich nur kurz mal reingucken und brauchten so nur den Studentenpreis von 20 NKR pro Nase zu zahlen. Mit Führung sollte es 50 Kronen kosten. Plötzlich stand einer der Fremdenführer neben uns und meinte das ich aussähe wie sein Kumpel Sven. So sind wir dann ins Gespräch gekommen und unser ‘’Eisenzeitguide’’ zeigte und erklärte uns alles. Vom Segelmachen im Altertum, über Wolle gewinnen und verarbeiten bis zur Geschichtlichen Seite von Rogaland. So verging die Zeit wie im Flug und der geplante Bummel durch Gammel-Stavanger wurde verschoben. Auf dem Rückweg in Tau in den Rema und eingekauft. Gegen halb sieben waren wir wieder an der Hütte und der Magen knurrte.
Den Tag haben wir denn gemütlich bei einem Bier ausklingen lassen.

Dienstag war dann wieder Angeltag und wir versuchten unser Glück wieder auf dem Ryggen und auf einem Plateau vor Skiftun. Endlich bekamen wir die Makrelen ins Boot auf die ich mich gefreut hatte. Allerdings waren die Schwärme jetzt so dicht, das man Probleme hatte durch den Schwarm durch zu kommen. Man merkte wie der Pilker auf den Schwarm aufschlug und die Makrele die dann raufkam war am Rücken, Schwanz oder Kopf gehakt. So gab es außer Makrele heute wieder nur eine Dorsch und einen untermaßigen Leng. Wo das zurücksetzten aber wenig Sinn gemacht hätte. Die Fisch wurden in diesem Jahr schon ‘’Trawlergleich’’ auf dem Boot verarbeitet. Meine neue Fischkiste mit Filetierbrett als Deckel, Ausblutgitter und Abtropfschale für die Filets tat wirklich erstklassige Dienste. Der ganze Abfall blieb sofort im Fjord und man hatte hinterher keine Arbeit mehr.


Mittwoch ging es dann gegen 6 Uhr raus auf den Fjord um Seelachse zu fangen. Aber Pustekuchen, wieder nur Makrelen. Egal. Auch lecker. Um 10 Uhr dann wieder rein zum Frühstücken und danach wollten Claudia und ich Pommernsven, mit unserem Boot, einen Besuch abstatten, um die letzten Einzelheiten für das Forentreffen in Ryfylke abzuklären. Nach einer Stunde Bootsfahrt auf Ententeich waren wir dann da und Sven lud uns zu einem Kaffee ein und zeigte uns anschließend die Anlage. Mann, Mann. Kann sich wirklich sehen lassen. Danke für die Führung, Sven! Gegen fünf waren wir wieder zurück und der Tag klang langsam und gemütlich aus.

Donnerstag sollte es wieder nach dem Frühstück zum Angeln gehen. Dieses mal raus aus dem Hafen und links an der Lachsfarm vorbei, an eine etwas flacher abfallende Kante. Als erstes kamen die üblichen Makrelen an die Oberfläche. Dann zehn kleine Rotbarsche und acht Pollacks. Nachdem Michael dann noch zwei Leng verbuchen konnte, wollte ich nun aber meinen ersehnten Lumb kurbeln. Wer pumpte den Lumb dann nach oben? Richtig! Michael. 75cm, 10Pfd. Anfängerglück. Na ja, es sei ihm gegönnt Von den beiden Leng war einer ein Blauleng, die hier gar nicht so selten sind.




Nach dieser bunten Palette sind wir dann gegen sechs wieder rein gefahren und haben ‘’Feierabend’’ gemacht. Am Morgen waren wir schon mit unseren Nachbarn, einem Pärchen aus Saarbrücken bzw. Heidelberg ins Gespräch gekommen, wobei sich herausstellte, das das mit dem Angeln bei ihm ( auch Michael ) nicht so richtig klappen wollte. Am Abend verabredeten wir dann, das Nachbar Michael und ich am nächsten Tag mal eine gemeinsame Ausfahrt machen.

Nach dem Frühstück kam Nachbar Michael dann zu uns rüber. Da ich die Ausrüstung schon ins Auto gepackt hatte, konnte es gleich losgehen. Michael meinte das er mit allem zufrieden wäre, da er bis jetzt noch gar nix gefangen hätte. Gut. Dem Mann kann geholfen werden, dachte ich. Ein bisschen stimmte das ja auch. Was an dem Tag ging war allerdings mehr als schlecht. Sogar die sonst zur Plage werdenden Makrelen machten sich rar. Nach sieben Stunden auf dem Wasser hatten wir 8 Makrelen, drei Rotbarsche und die Faxen dicke. Auf Naturköder ging wieder mal gar nichts. Von den einfachsten bis zu den schönsten Montagen. Nix. Also munter gepilkt, wobei der Pilker schon mit Makrelenfetzen garniert war. Seelachs war wohl im ganzen Gebiet schlecht im Moment. Pommernsven und Vitaminesinddoof hatten da wohl die gleichen Erfahrungen gemacht. Nachdem wir wieder an unserer Hütte waren, haben wir noch ein Bier getrunken und dann haben Michael und Ulrike ( Freundin von Nachbar Michael ), die mittlerweile auch eingetroffen war, sich verabschiedet und sind rüber in ihre Hütte. Bei uns gab es heute varmrøykt Laks, aus einer Lachsräucherei in unserer Nachbarschaft. Ich kann euch sagen. Wer mal hier in der Gegend ist sollte den unbedingt probieren. Ist zwar nicht ganz billig aber dafür um so leckerer. Die Firma heißt Mikals Laks. Und liegt zwischen Nesvik und Skiftun. Wir haben eine 1,5 Kilo Lachsseite mit Pellkartoffeln mit vier Personen in Null,Nix verputzt. O.K. An Bewegung war danach nicht mehr zu denken, aber wer braucht die schon.



Samstag morgen traf ich nach dem Frühstück, auf dem Weg zum Auto, wieder unseren Nachbarn und wir vereinbarten, die gestern gefangenen Makrelen doch gemeinsam zu räuchern. Als das geklärt war musste erst mal wieder eingekauft werden. Also alle vier in Nesvik auf die Fähre um nach Hjelmeland überzusetzen und den Spar unsicher zu machen. Gegen 13.00 Uhr waren wir dann wieder an unserer Hütte und es durfte geangelt werden. Nachdem dann zwei Rotbarsche, acht Makrelen und ein Pollack im Boot waren, setzte ich das Boot schon mal vorsichtshalber in Richtung Hafen um, da das Wetter drohte umzuschlagen. Ich fing an die Fische zu filetieren und Michael angelte erst mal weiter. Pünktlich als die Fische versorgt waren, wurde der Fjord plötzlich SEHR unruhig und meine Ahnung bestätigte sich und wir waren ruck zuck im Hafen. Das allerdings auch keine fünf Minuten zu früh. Jetzt wurd es draußen nämlich richtig ungemütlich. Also ab zur Hütte und Abendessen. Heute gab es eines der beiden Lumbfilets.
Anschließend beruhigte sich das Wetter und ich bin noch mal runter zum Hafen und habe ein wenig vom Fähranleger geangelt. Als erstes gab es einen Pollack, der aber mangels Masse wieder ins kühle Nass mußte. Einen weiteren Biss konnte ich leider nicht verwerten und so ging es dann gegen 10 zurück zur Hütte.

Am Sonntag wurde das Wetter noch ungemütlicher und wir beschlossen nach einer Weile am Computer, einen Ausflug nach Landa zu unternehmen. Dort ist ein Dorf aus der Bronzezeit ausgegraben und teilweise rekonstruiert worden. Sehr interrasant, mal zu erfahren wie die Menschen ganz früher gelebt haben. An Angeln war heute sowieso nicht zu denken.
Am Abend kamen dann Michael und Ulrike rüber um die Makrelen zu räuchern. Und selbst Ulrike als ‘’lieberwasanderesalsfischesserin’’ scheint es sehr gut geschmeckt zu haben. Nach einem sehr netten Abend sind die beiden dann wieder in ihre Hütte gegangen.

Montag sind Schwager Michael und ich dann wieder auf den Fjord um die doch noch recht lehr wirkende Kühlkiste mit Fisch zu füllen. Unser Vermieter hatte uns gute Seelachsstellen gezeigt und wir haben versucht, diese genau so zu finden wie er es macht. Also: ‘’Wenn ihr von hier in Richtung der Brücke fahrt und die Spitze der Landzunge genau unter einem roten und einem weißen Haus ist, die auf der anderen Fjordseite stehen ..... Dann stehen in 30-40m tiefe, sehr gute Sei. ‘’ Nachdem wir das dann so versucht hatten, sind wir zurück zur Hütte und haben mein Garmin GPS mit den Daten gefüttert. Guck mal einer an. Hier gibt’s ja tatsächlich Seelachs. Auf mal rappelte es an beiden Ruten. Unsere Fischkiste füllte sich merklich, abwechseln mit Makrele und Sei. Die Makrele war wieder der übliche Beifang, weil es wirklich nicht immer einfach war durch den Schwarm zu kommen. Selbst auf übergroße Drillinge stiegen immer wieder Suizidmakrelen ein. Die meisten Seelachse die nach oben kamen waren allerdings zu klein um mit nach Deutschland reisen zu dürfen und mußten wieder baden gehen. Die, die dann mitgenommen wurden waren alle in einer guten Küchengröße zwischen 50 und 60cm. Nix dramatisches aber wohl die leckerere Sorte. Als alles verarbeitet und die Möwen versorgt waren sind wir dann wieder rein und haben alles in die Kühlkiste gepackt. Siehe da. Voll. Endlich fertig mit angeln. Es werden ca. 30-40 Kg in die Kiste gehen und das reicht auch für uns.

Dienstag haben wir uns dann wieder einem Ausflug gewidmet. Dieses mal ging es nach Sand zum Lachsstudio. Obwohl ich vor zwei Jahren schon mal hier war, war es wieder sehr interrasant. Die ersten Lachse in diesem Jahr begannen jetzt gerade den Aufstieg in den Suldalsvågen.




Nach einer Tour über das Hochplateau und Gullingen sind wir dann wieder nach Nevik gefahren. Als wir wieder in unserer Hütte waren klingelte das Telefon und Angelfreunde Boatsman ( Matthias ) und Frau ( Sabine ) sagten, das sie in Nesvik am Hafen ständen und zu unserer Hütte kommen wollten. Das ganze war natürlich schon in Arendal bei der Angelfreunde - Tour abgesprochen worden. Also kurz den Weg beschrieben und die beiden unten an der Straße abgeholt. Den Bulli schön ebenerdig geparkt und es konnte wiedersehen gefeiert werden. Ich hatte schon am Vortag vergeblich versucht unseren Vermieter Rasin zu erreichen um ihm die Lage zu erklären. Nicht das es Ärger gibt. Jetzt kam Vermieter Rasin um die Ecke als wir es uns gerade gemütlich gemacht hatten. Ich also raus um ihm jetzt den Besuch zu erklären. Aber davon wollte er gar nix wissen. Das war schon in Ordnung und ob hier vier oder sechs

Personen wohnen, wäre ja im Endefeckt egal. Er wäre nur da, um zu fragen ob wir nicht Lust hätten, mit ihm, am nächsten morgen seine Lengnetze einzuholen. Was für ne Frage. Natürlich hatten wir Lust. Und wie. Rasin blieb noch eine ganze Weil und es wurde wieder ein lustiger Abend.

Mittwoch morgen also pünktlich um 10:00 Uhr runter zum Hafen und Rasin’s Kutter geentert. Rasin nahm dann Matthias, Michael und mich mit auf die andere Fjordseite um an einer Steilkante ein Seil vom Felsen zu nehmen es am Boot fest zu machen und ca. 200 Meter raus auf den Fjord zu fahren. Dort wurde das Seil dann auf eine ‘’Winde’’ gelegt und eingeholt.



Nach 200m kam dann langsam das Netz in Sicht und kurz drauf zwei Rotbarsche. Nach einem kleinen Hai kamen dann die ersten Leng in Sicht. Insgesamt waren es sieben aneinander gebundene Netze mit ca. 200m Breite in denen sich um die 20 Leng und drei Seelachse verheddert hatten. Die Leng hatten alle eine Größe zwischen 80 und 100 cm. Es waren fünf Blauleng dabei. Als Beifang kam sogar zur Überraschung Rasin’s eine Chimäre mit hoch die genau wie ein Fleckhai und die beiden Rotbarsche über Bord gingen. Nach einer guten Stunde waren die Netzte an Bord und wir sind wieder in den Hafen gefahren um da den Fang an Land zu bringen. Das war mir so auch noch nicht passiert. Die Vermieter die wir bisher in Norwegen hatten waren allesamt nett. Aber diese und die Aktion am ersten Abend haben den Vogel abgeschossen. Der Vermieter bekommt von uns allen die höchste zu erreichende Punktzahl.
Am Nachmittag haben Boatsman und ich uns dann zu unserm Boot begeben und Matthias mit Fisch zu versorgen. Da die beiden mit dem Wohnmobil durch Norge touren ist die Menge Fisch auch begrenzt, da nichts eingefroren werden kann. Kühlbox und Räuchern sind da die einzigen



Konservierungsmethoden. Also bekam unser Besuch eine ausgeprägtes ‘’Makrelenguiding’’. Er angelte und ich fuhr das Boot, pflückte die Makrelen vom Vorfach, schlachtete sie und nahm sie später an Bord aus. Da wir ja ohnehin genug Fisch hatten macht das entspannte Bootfahren auch ohne Angeln viel Spaß.
 Donnerstag wurde dann gegen fünf aufgestanden, da das Forentreffen in Ryfylke anstand. Unsere erste Fähre ging um 6:30 auf die Nachbarinsel um von dort später die nächste nach Sjernerøy zu Pommernsven zu nehmen. Auf der Fähre trafen wir dann schon Stefan ( Vitaminesinddoof ) und Anhang. In Nesheim angekommen stieß dann noch Wolfgang ( Slider1100 ) dazu und wir sind mit Boatsman’s Bulli zu Sven nach Furre Hytter gefahren.
Die geplante Kuttertour wurde auch angefangen, aber wegen Regen wie aus Eimern nach zwei Stunden abgebrochen.





Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und wir haben in der Gaststätte der Anlage als geschlossene Gesellschaft gefeiert. Wolfgang kam dann dem Motto ‘’ I Norge handler vi Norsk’’ mehr als nach und kaufte Friedjoff Furre gleich mal ein Boot ab, da er seines zur Hälft in D vergessen hatte und sich so eins hier hätte leihen müssen. Da er vier Wochen in Nedstrand bleibt und da auch immer wieder hin fährt, bot sich die Lösung des Kaufes für eine wirklich schmale Krone an.


Frischgebackener Schiffseigner

War wirklich schön dich mal persönlich kennen zu lernen, Wolfgang!
Um Mitternacht waren wir dann wieder in Nesvik und wir fielen todmüde in unsere Betten.

Freitag war dann erst mal relaxen angesagt. Am Nachmittag konnten wir uns dann aufrappeln doch mal anzufangen die Geräte zu reinigen und einzupacken. Boatsman und seine Frau boten an das Boot zu reinigen und Widerworte waren da irgendwie zwecklos. Anschließend wurden von den beiden noch Makrelen in den Rauch gehängt, die mal wieder klasse schmeckten. Danach verabschiedeten sich die beiden um ihre Rundtour fortzusetzen. Auf den Bericht bin ich gespannt.

Samstag. Der letzte Tag. Nachdem wir die Hütte auf Hochglanz gebracht hatten kam Rasin um das Spritgeld abzuholen und uns zu verabschieden. Wir sind dann um 11:30 in Richtung Stavanger abgefahren von wo aus unsere Fähre um 21:15 Uhr gehen sollte. Aber wie wohl mittlerweile üblich mir 45 Minuten Verspätung. Naja. Wir hatten in DK ja keine Anschlußfähre zu erreichen. In Stavanger lohnt sich bei einiger Wartezeit ein Besuch im Ölmuseum.

So jetzt nach 35 Stündiger Reise habe ich meine, immer noch knüppelhart gefrorenen, Fische in die Tiefkühltruhe gepackt.

Fazit der Reise nach so kurzer Zeit. Wertung von eins bis sechs möglichen Daumen

Hütte   5
Boot  4
Mach-Nordferien  5
Vermieter  7
Fisch  4
Gegend 5
Ha det
Gruß Ralf

 

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