Norwegen Angelfreunde

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Arendal 2011

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Arendal 2011



28.04.2011
Um 13.00 Uhr fuhr ich mit meiner Frau in Hamburg los. Es war normaler Verkehr auf der Autobahn. An der Raststätte Ustrup in Dänemark war unser Treffpunkt. Kurz vor Ustrup gab es noch einen Stau, weil ein Schwertransporter mit seiner Ladung unter einer Brücke hängen geblieben war. Als wir an der Raststätte ankamen, war Kalle schon da. Langsam kamen auch die anderen Fahrzeuge eingetrudelt. Bis auf Herbert und Mario mit ihren Fahrzeugen waren wir vollständig. Ein Anruf bei Jürgen und es stellte sich raus, dass dieses Fahrzeug wohl an der Raststätte vorbei gefahren ist, Mario aber gleich ankommen wird. Als sie eintrafen erfuhren wir auch, dass Herbert sicherlich schon in Hirtshals war, denn er ist schon am Vormittag in Hamburg aufgebrochen.

Kampfessen


Jetzt ging es weiter. Kurz vor dem Tunnel am Limfjord gab es wieder einen Stau. Der Grund leuchtete ein: weil Angelkalle im Opel im Anmarsch war, hatte man Sicherheit halber die rechte Tunnelröhre gesperrt. So kamen wir dann auch heil in Hirtshals an. Auch Kalle. Hier gab es beim Einchecken dann noch einen kleinen Stopp. Einer ist ja nicht mitgekommen und ein anderer nahm seinen Platz ein. Hätte er den Namen des nicht mit gekommenen gesagt, wäre alles glatt gelaufen, so musste umgebucht werden. Da wir ja Zeit hatten, gab es keine Probleme wegen der Verzögerung.



Wenn man mit 18 Personen auf der Fähre zusammen sitzen möchte, gibt es immer Probleme, es sei denn, man bucht feste Plätze. Wir fanden 2 große Sitzgruppen. Leider auf 2 unterschiedlichen Decks. Aber das machte nichts. Wir hatten auch so unseren Spaß.


29.04.2011
Für die Abfahrt in Kristiansand hatten wir verabredet, dass wir uns in Arendal treffen. Ein Stück von der E18 (vierspurig) ging völlig reibungslos, doch dann mussten wir bis Grimstad auf der alten Strecke fahren, weil ein Teilstück asphaltiert wurde. So kamen wir mit einer Zeitverzögerung im Hove Leiersenter an. Die meisten waren schon dort und waren am Einräumen. Suse begrüßte uns herzlich und auch Jil, Suses Tochter, kam verschlafen aus dem Zimmer. Alle richteten sich ein und waren fast fertig, da kam das Auto von Mario eingetrudelt. Jetzt ging das Zimmerroulette von Neuem los. Das Aufteilen der Drei auf die noch freien Betten lehnte eine Person mit einem sehr langen Gesicht ab. Um ein Ende der Diskussion zu haben, zog Suse mit Jil zu mir und meiner Frau um. Nun waren alle zufrieden und wir versammelten uns im Aufenthaltsraum, den Suse mit viel Geschmack norwegisch geschmückt hatte. Auf den Tischen standen Lachsröllchen. Suse, das war eine tolle Idee!


Ich hielt eine kleine Ansprache und übergab Suse unser Begrüßungsgeschenk. Ein 5-kg Topf Nutella und ein Großpacket Löffelbiskuit. Die Freude war groß.

Suse mit einer Großportion Haarpackung.

Das Haus, wo wir unter gebracht waren.

Der Flur

Die Küche.

Der Aufenthaltsraum.


Langsam verzogen sich nun alle auf die Zimmer. Die letzten gingen glaube ich um 4.00 Uhr ins Bett.


Die ersten sollen schon um 6.00 Uhr wieder auf den Beinen gewesen sein. Das Angelfieber war wohl schon zu groß. So wurde schon das Frühstück für alle vorbereitet. Dadurch, dass um 8.00 Uhr einige schon unterwegs waren, war es um diese Zeit eine ruhige Runde. Die Rundstücke, die Kay gespendet hatte waren spitze. Nach dem Frühstück gingen Suse, meine Frau und ich zur Rezeption vom Hove Leiersenter, um die Unterkunft zu bezahlen. Als kleines Geschenk für Nina überreichten wir eine Orchidee. Denn wir kommen ja schon einige Jahre hier her. Nina hatte sich sehr gefreut. Nachdem wir das geschäftliche erledigt hatten, kamen wir zum „gesprächlichen Teil, wo uns Nina voll unter die Arme gegriffen hatte. Denn es begann eine sehr fruchtbare Unterhaltung. Dabei lernten wir dann auch noch den Platzwart vom Gelände kennen. Suse unterhielt sich mit allen und was wir nicht verstanden hatten, übersetzte sie uns. Danke Suse! Bei der Gelegenheit erfuhren wir auch, das Steffen (Dornhai) seit 2 Jahren der Star auf der Homepage vom Hove Leiersenter ist.

 

Einkaufen brauchten wir in diesem Jahr nicht. Suse hatte alles nötige schon gekauft, was mir immer noch peinlich ist, sie wollte von mir kein Geld annehmen.

Meine Frau und ich fuhre jetzt erst einmal zum Steg, wo die Plattfischangler ihr Unwesen trieben. Wir fande eine recht fröhliche Runde vor. Die ersten Platten waren schon gelandet und machten einen guten Eindruck.

Man achte mal auf das Wetter.

So saß er bis zum Abend!

Sieht doch gut aus, oder?

Der Steg wurde vorbildlich sauber gehalten. Danke Jungs!

Die Rute ist krumm, die nächste Platte will an Land.

Wieder etwas für die Pfanne.

Wir schauten uns noch einige Stellen auf der Insel an und dann ging es in die Hütte zurück. Einige fleißige "Küchenwunder" hatten Kartoffeln geschält und das Gulasch von Mario in den Töpfen warm gemacht. Es roch vorzüglich. Dann ging es ans Essen. Ich glaube nicht, das jemand dabei war, der nach herzenslust zugelangt hatte. Hier noch ein spezielles Dankeschön an Marios Frau.

Man teilte sich nun in kleine Gruppen auf, einige zogen noch einmal zum Angeln los, die anderen vertieften sich in Gespräche, die Teils recht amüsant waren. So gegen 22.00 Uhr verschwanden die ersten in den Betten, denn sie wollten früh raus. Einige hielten es aber noch bis 2.00 Uhr Morgens aus.

30.04.2011

So gegen 7.30 Uhr war das Schlafen für mich beendet. Im Flur roch es angenehm nach frisch gebackenen Brötchen und Kaffee. Ein Blick in die Küche. Alles war schon fertig und der Tisch im Aufenthaltsraum war schon gedeckt. Ich danke den fleißigen Frühaufstehern.  Einige von uns waren schon wieder unterwegs, andere lagen noch im Bett, aber das ist ja das Schöne bei dieser Tour, es gibt keine Zwänge.

Man unterhielt sich dann draußen in der Sonne über vieles. So gegen 11.00 Uhr fur ich dann mit meiner Frau nach Arendal. Wenn man in Arendal bummeln will, sollte man gleich in das große Parkhaus fahren, welches teilweise in den Felsen eingebaut wurde. Kommt man dort unten raus, ist man schon mitten in der Stadt. Ca. einhundert Meter bergab und man kommt auf diesen Marktplatz:

Dann ging unser Spaziergang Richtung Pollen:

Überall waren bei den Cafés schon die Sühle draußen und einige Gäste genossen den Frühling.

Nur die Brunnen waren noch außer Betrieb, wie dieser vor der alten Apotheke:

 

Pollen ist das zentrale Hafenbecken in der Mitte von Arendal. Hier ist "Leben" angesagt. Hier werden Veranstaltungen abgehalten und es wird hier im Sommer natürlich auch sehr gern gefeiert.

Die Fläche geht auf der anderen Seite bis zur Kirche:

Und dann hinten rechts, bis vor das Rathaus:



Die Arena ist gleich links daneben:

Hier noch ein Bild von Pollen, von der anderen Seite:

Es gibt auch noch kleine Fußgängerfähren:

Wir hatten uns dann noch am Kai hin gesetzt und diese herrliche Aussicht genossen:

 

Danach ging es zurück zum Auto und auf die Insel Tromøy zurück. Dort gibt es eine wunderschöne Ecke, die man bei diesem Wetter unbedingt besuchen muss. Hier sieht es so aus:

Durch die Trockenheit führte der Fluss kaum noch Wasser.

Diese "Plattfischecke" bleibt fast unberührt, weil ich mich bei diesem Foto schon auf Privatgelände befinde und hier her durfte, weil ich den Eigentümer getroffen hatte, der es mir erlaubte.

Eine kleine private Fischzucht. Dahinter, die Landzunge hat Steingrund, vorn im Bild ist Sandgrund:

 

Hier verweilten wir noch sehr lange, bis wir zurück fuhren. Wir hielten dann noch einmal an dem berühmten Steg an:
 

Die Sonne brannte so stark, dass sogar ein Handtuch als Schutz herhalten musste:

Das wurde gefangen:

Alle waren guter Laune und hatten immer einen Scherz auf den Lippen, nur einer nicht, er hatte schon den 2. Tag nichts am Haken. Dass ich einen Steinbutt hatte, habe ich am Steg wegen Suiziedgefahr lieber nicht erwähnt.

Danach ging es zur Hütte zurück, denn Grillen war angesagt. Kaum angekommen sah ich das Schlachtfest der Bootsfahrer:

Ergebnis der 2. Bootsbesatzung:

Warten auf das Grillfleisch:

Zwei Grillmeister mit Kundschaft:

Kay unter Einsatz seiner Gesundheit:

Es wurde leise, denn beim Essen spricht man ja nicht:

Torsten holt Nachschlag:

 

Eigentlich waren alle zufrieden und satt. Am Abend fand dann noch das gemütliche Treffen in der Küche statt. Der Aufenthaltsraum ist zwar größer, aber ein Sitinn in der Küche hat Atmosphäre. Die Sitzung ging bis weit in die Nacht. Inhalte von den Gesprächen gebe ich hier nicht wieder.

01.05.2011

 Für meine Frau und für mich war dies schon der Abschiedstag, denn wir hatten für die Woche noch am Rosfjord eine Hütte gemietet. Also war nach dem Frühstück Packen angesagt. Wir verabschiedeten uns und fuhren zum Rosfjord.

 

Alles im Allen eine schöne Tour mit sagenhaftem Wetter. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und vor allem bei Suse, die uns allen sehr geholfen hat.

 

Hoddel und Frau

 

 

 

 

 

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