Norwegen Angelfreunde

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Reisender, der du nach Feda willst

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SchwachSuper 

 

 

  

4.3.  Ein Urlaub mit Wanderungen in Feda 

         (von Bezet)

 

Ein erstes Lebenszeichen aus Feda.
Abfahrt zu Hause gestern. wir wollten in Hirtshals das Nordseemuseum besichtigen, übernachten und heute mit CL nach Kristiansand.
Früher Start zu Hause, bei Braunschweig auf der Autobahn ging erst das Radio aus - na ja, es geht auch ohne - dann das Navi - ich finde den Weg eigentlich auch so, keine Kontrollleuchte an - aber komisch doch - nächster Parkplatz, das war es dann, Batterie leer, Lichtmaschine ausgefallen ,(wieso geht da eigentlich keine Kontrollleuchte an?) ADAC, Werkstatt, neue Lima, dann reibungslos bis Hirtshals, Ankunft dort allerdings erst 20:00, Museum zu, müde ....
Heute Mittag mit der Superspeed 1 nach Kristiansand, reibungslos bis Feda.
Allerdings hier Regen und Wind, es soll aber besser werden.

 

 

 

19.08.2009

Vormittage war ich in Kvinesdal – Maut nachlöhnen, weil der Automat defekt war – ein merkwürdiger Zeitgenosse hatte mit falschen Münzen den Schlitz blockiert.

Man drückt dann auf „Utsatt“ und bekommt einen Zettel statt Quittung: Damit kann man dann an der Statoil -Tankstelle in Kvinesdal nachlöhnen.

In der Poststelle bei UCA in Kvinesdal habe ich dann noch die Fiskeriavgift bezahlt – Forellen stehen noch auf dem Programm. Im Radhuset Kvinesdal habe ich mir noch eine

Karte der Fischgewässer Kvinesdal u. Flekkefjord geholt, da sind auch Gewässer aufgeführt, dabei, für die keine extra Angelkarte (Fiskekort) gekauft werden muss.

Mittags dann Ausfahrt in den Fjord, über Feda ein Seeadler – den habe ich hier noch nicht gesehen. Aufmerksam wurden wir durch die Möven, die mit lautem Schreien auf den ungebetenen Gast hassten.

Es war Ententeichwetter, bewölkt, etwas Sonne zwischendurch. Im Fjord Makrele und Kleinköhler als Köderfische gefangen – jetzt aber raus. Noch ein paar Bilder vom Fjord Austernfischer mit Nachwuchs und Bonsai-Wacholder an einer Steilwand mit Erikagarnierung geschossen.

Ach so, der Reiher an der Steilwand rechts bei der Ausfahrt aus Feda darf nicht fehlen:

Auf in den Stolsfjord zum Naturköderangeln auf Lumb, Leng und Schellfisch!!!

Wie auf dem Bild schon zu sehen ist, war an der Einmündung zum Stolsfjord Schluß mit Ententeich, ein Stückchen weiter Schaumkämme auf den Wellen und teuflische Drift. An

vernünftiges Angeln war nicht zu denken. Also sind wir zurück in den Fedafjord, haben dort mit 45 g Pilker Pollaks geärgert (4 à 45-55 cm, 1 Köhler 55 cm) und statt Platten 10 Kuckuckslippfische und 3 Franzosendorsche gefangen.

Summa summarum im Fjord schönes Wetter, draußen problematisch, insgesamt doch viel erlebt und zufrieden.

 

 

 

20.08.09

Heute war ein Tag der Extreme – wettermäßig. Mittags in Kvinesdal 26 Grad.

Aber im Detail. Gestern hat ich die Fischereiabgabe erledigt und heute wollte ich es mal an einem freien Gewässer probieren. Der Rödlandsvatnet an der alten E39 war das am bequemsten zu erreichende Ziel – also hin. Mepps Aglia Nr. 2 mit roten Punkten, halbe Stunde, 3 Bachforellen, keine kapitalen aber immerhin. Ich wusste eigentlich überhaupt nicht mehr, wie sie aussehen.

Da ich keine Gummistiefel mithatte, wurde das Unterfangen abgebrochen, da das Ufer zu weich war. Unterwegs noch von Utsikten aus das vielgeknipste Pflichtmotiv und ein Zoom in den

Fedafjord.

Der nächste Tagesordnungspunkt: Pilze und Waldbeeren.

An der Fedaelva stromauf ist unterhalb des Kongevollvatnet bei Krossli ein sehr bequemer Wanderweg. Rechts und links Pilze Waldbeeren etc. Es lohnt sich. Nachdem unsere Finger und Zähne blau waren, ging es weiter. Dann kamen die Pilze und ein Wolkenbruch erster Klasse mit Blitz und Donner.

Wir sind aber halbwegs unbeschadet in unser Quartier zurückgekommen und zum Abendbrot gab es Pilze.

Heute Abend sind es draußen immer noch 20 Grad, allerdings rauschen hier im halbstündlichen Abstand wahre Sintfluten vom Himmel.

Was soll´s, es war ein schöner Tag und wir haben Urlaub. Mal sehen, was morgen kommt.

 

 

 

21.08.09

Heute war ich früh raus, Köderfische fangen. Es war Ententeichwetter, eine herrliche Morgenstimmung bei der Ausfahrt aus Feda. Es hat dann auch geklappt, ein paar kleine Köhler und ein Küchenpollack.

Nach dem Frühstück dann Ausfahrt nach Hidra. Obwohl kaum Wind war, waren da draußen an der Südseite Wellen bis 2 m und strahlende Sonne. Zum Angeln war das recht ungemütlich, vor allem, weil das Inventar im Boot anfing , durcheinander  zu fallen.

Beim Herausnehmen der Montage stieg noch ein Leng von 73 cm und 1800 g ein – aber trotzdem, wir wollten es nicht darauf ankommen lassen und zogen uns in den Sandfjord zurück. Ich weiß nicht, hier muss es in 100 m Tiefe Piranhas oder so etwas geben- wiederholt die Montage vom Köder befreit, ohne dass ein Biss zu bemerken war. Ein 55-er Leng schaffte

es aber dennoch ins Boot.

Beim letzten Herausnehmen der Angel stieg dann unterwegs noch eine Makrele ein, so dass die Köderfrage für morgen auch geklärt sein dürfte. Nur wissen wir noch nicht, ob morgen geangelt oder die geplante Tour zum Dyreknuten realisiert wird. Aber keinen Stress, wir haben ja Urlaub.

 

 

 

22.08.09

Heute früh Hochnebel und Windstille. Das war ein ganz beeindruckender Anblick – plötzlich keine Berge mehr.

Jedenfalls war ich nach dem Frühstück zur Tankstelle, Diesel holen . Danach wollten meine Frau und ich den Dyreknuten besteigen. Leider machte uns das Wetter mit erneuten

Starkregenepisoden einen Strich durch die Rechnung.

Da unser Boot einen regendichten Aufbau hat, sind wir dann noch etwas auf dem inneren Fedafjord herumgeschippert. Auf dem Echolot kaum Fisch, Aprilwetter mit Regen - Sonnenschein, Windstille und plötzlichen Böen.

Dabei aber ein schöner Regenbogen.

Am Fjordende mehrere Uferangler: Nun ja, angelmäßig war es nicht so doll, auf die leichte Naturköderangel 1 ganz guter Wittling und wieder einmal 2 Kuckuckslippfische, Pilker mit Beifänger ein 45-er Köhler. Minipilker, Schleppangelei etc. erfolglos. Unter der großen Brücke war eine Drift von 1,8 kn – da macht Angeln keine reine Freude mehr, wenn man ständig umsetzen muss. Mal sehen , was morgen so ist.

 

 

 

24.08.09

Es ist wechselnd sonnig und wolkig, kein Regen heute gelegentlich Windböen. Wandern ist angesagt, der Dyreknuten ruft. Von der alten E39 führt ein Traktorweg das erste Stück

Bergauf. Rechts und links vom Weg gibt es viel zu sehen, wir lassen uns Zeit.

Dann ein Schild:

Wir verlassen den Traktorweg und begeben uns auf den eigentlichen Aufstiegspfad. Durch die hohe Vegetation ist nur ab und zu ein Ausblick möglich –mit einem Blick über die Fedabucht auf den Orresteinen.

Trotz der ergiebigen Niederschläge der letzten Tage ist der Pfad recht gut passabel. Am Wegesrand sind immer irgendwelche Hingucker: Eine Trollhöhle, die letzten Sommerblumen, Pilze an einem Baumstumpf, ein von Flechten überzogener alter Wacholder wirkt beinahe etwas gespenstisch – gut, dass

die Sonne scheint.

Weiter geht es aufwärts - nur nicht den Pfad verlieren.

Noch einmal ein Blick durch die Bäume auf die Fedabucht .

Es ist zu sehen, dass wir an Höhe gewonnen haben.

Hier kommt noch ein Wanderweg von rechts dazu. Bis dahin war der Weg eigentlich ohne größere Schwierigkeiten, der Aufstieg gegenüber zum Orresteinen ist anstrengender, dafür kürzer.

Ein erster Blick auf den „Gipfel“. Der Kasten mit dem Gipfelbuch, wo sich jeder Besucher einträgt und ein kurzer Schreck – das letzte Stück am Strick nach oben ?

Aber da ist zum Glück eine Leiter. 291 m über dem Fjord mit einem herrlichen Ausblick.

Auf der Bergspitze haben wir dann noch ein Picknick gemacht und die Aussicht genossen, als plötzlich hinter uns ein Norweger, so Ende 60, nur mit Turnhose und Turnschuhen

bekleidet, auftauchte, der diese Tour zum fit halten öfter macht. Sicher ist das eine bessere Methode, als sich zu Hause in der guten Stube auf irgend so einem Fitnessgerät abzutoben.

Für die Tour haben wir in gemächlichem Tempo – mit Picknick etc. – etwa dreieinhalb Stunden gebraucht.

Am Nachmittag habe ich mir dann noch eine Bachforelle geangelt.

 

 

 

25.08.09

Am Vormittag waren wir in Flekkefjord, Einkaufsbummel. Dabei zwischendurch Regengüsse erster Klasse wie gehabt. Danach sind wir noch zum Fähranleger der Hidrafähre gefahren und

haben einen Abstecher nach Fjellsa gemacht , um uns das Treiben an der BBB mal anzusehen. Es waren nur 3 Boote da.

Am späten Nachmittag sind wir, es hatte inzwischen aufgeklart, noch einmal raus zur leichten Natürköderangelei mit Makrelenfetzen und Reker. Schon bei der Ausfahrt wurden wir beargwöhnt.

Gleich rechts in der Fedabucht schlugen die ersten Fische zu (grauer Knurrhahn). Und so ging es weiter.

Schmuck sehen sie ja aus, aber etwas nervig können sie auch sein, die Kuckuckslippfische. Nun, ein paar Wittlinge in brauchbarer Größe waren auch dabei und noch die Makrelen zum Schluß auf Paternoster.

 

 

 

26.08.09

Heute sind wir viel herumgefahren, wir waren bis ans Ende des Stolsfjordes, durch den Strandsfjord rund um Andalbeloy und haben alles mögliche ausprobiert, es lief nicht so recht.

Ergebnis: 2 Pollacks, ein Leng, 1 Kuckuckslippfisch.

Trotz optimaler Strömungs- und Driftbedingungen absolute Flaute, sowohl im flachen wie im tiefen Bereich. Nachmittags frischte dann der Wind wieder auf – also Rückkehr.

Aber die Landschaft war schön – ist doch auch etwas . Nur gut, daß wir uns nicht unter Erfolgsdruck setzten.

 

 

 

27.08.09

Tiefhängende Wolken, Regen ... Wenigstens war kein Wind. Also bin ich noch einmal raus in den Fjord. Nur gut, dass das Boot eine Persenning hat, unter der genügend Platz ist.

Unter der Brücke war nichts, Also habe ich an der Ostseite des Fjordes an der Steilwand etwas geschleppt. 2 Fehlbisse, 1 verloren dann der erste Pollack, von außen gehakt, wenig

später wieder ein Pollack – von außen gehakt – Da war sicher der Drilling zu groß – also habe ich einen kleineren montiert und dann ging es. Eine klein Makrele und noch 3Pollacks

bestätigten den Verdacht. Die Makrele wurde zu Fetzenköder und an der leichten Grundangel in 30 m präsentiert.

Prompt biß noch ein 53-er Pollack und ein Wittling, dann kamen die Lippfische – Platzwechsel. Dann habe ich es mit Posenangeln versucht, an der Methode muß ich noch arbeiten, das lief technisch nicht so recht. Ich habe mir dann noch zwei Pollaks geschleppt, dann war Schluss. Bei Dauerregen und

schlechter Sicht war das Umfeld doch nicht so erhebend.

Auf der Rückfahrt noch ein auslaufender Frachter, im Hintergrund ein stehender Angler in einem kleinen Boot. Etwas leichtsinnig, finde ich. Wenn man die Bugwelle sieht , dürfte die

Heckwelle das Boot ganz schön ins Schaukeln bringen.

Und noch ein Blick zum Orresteinen der gestern noch ganz anders aussah.

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28.08.09

Letzter Tag, morgen ist Abreise. Unser Gastgeber, Vidar, hat die ganze Woche geschuftet wie ein Berserker, er hat sich die obere Etage seines Bootshauses zur Wohnung umgebaut und

will nun einziehen. Er hat mit die Wohnung gezeigt, traumhaft schön ist sie geworden.

Wie das so am letzen Tag ist – Wohnung aufräumen, Boot zur Übergabe klarmachen usw. Wir sind dann noch einmal kurz nach Flekkefjord gefahren und haben eine Kleinigkeit als

Einzugsgeschenk für Vidar besorgt, zu dem wir bei unseren nun fünften Urlaub bei Ihm ein herzliches Verhältnis aufgebaut haben.

Abends saßen wie dann noch ein Stündchen mit Vidar und seinen Brüdern zusammen und haben über Gott und die Welt geklönt. Das war ein gemütlicher Ausklang. Sven Borks war

auch da und sorgte für Grillwürstchen. So kamen wir dann auch noch mit dem Reiseveranstalter ins Gespräch.

Zur Rückreise am 29.8. verabschiedete uns noch ein Regenbogen über Kristiansand.

Und unterwegs kam uns noch die „Konkurrenz“ in Form der MS Bergensfjord auf dem Wege nach Stavanger und Bergen entgegen. Die Rückreise durch Dänemark war durch 3 Staus und in halbstündlichem Abstand wolkenbruchartige Niederschläge, zum Teil mit Hagel, etwas ungemütlich, aber

immer noch besser als die Panne mit der Lichtmaschine auf der Hinfahrt.

Insgesamt gesehen war es ein etwas problematischer Urlaub, alle Pannen habe ich nicht erwähnt – neue Angelrolle verabschiedet sich beim ersten Einsatz – dabei war es kein

Billigprodukt – eine Stationärrolle – war schon betagt – hat den Geist aufgegeben – und bei meiner Penn Multi spinnt die Bremse.

 

 

 Trotzdem geht es im April wieder nach Feda !!!

 

 

 

 

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