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Bootsangeltour südlich Fehmarn

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Bootsangeltour südlich Fehmarn am 17. April 2010

Moin Moin,

ich werde dann mal mit ein paar Worten anfangen.

Erst einmal bin ich sehr froh, dass wir im dritten Anlauf diese Tour durchgezogen haben . Obwohl die Windvorhersage sehr kritisch war, hatten wohl alle -nach diesem lagen Winter- ein kribbeln im Bauch und brauchten dringend FISCH.

Jeder fragte sich, warum er diese Strapazen des wenigen Schlafes vorher auf sich nimmt, aber alle waren pünktlich am Treffpunkt erschienen. Hoddel war wohl besonders nervös und erschien schon eine halbe Stunde vorher in Grossenbrode und fragte dann hektisch wo wir denn alle seien . Aber er schmiss dann schon gleich seinen Paptop an - ohne den kann er wohl nicht leben .

An der Slippe trafen wir dann Florian, der am Tag ein wenig Troll machen wollte
Im Mietboot sammelten sich Kapitän Dieter mit seiner Crew Hoddel und Heiko. Zu mir gesellte sich Martin.

Der Wind blies schon recht heftig als wir dann den Hafen verliessen und ich fragte mich, ob wir mein geplantes Ziel überhaupt erreichen.

Also erst einmal ein Zwischenstopp eingelegt und unser Tag fing schon erfolgreich an. Auf beiden Booten wurde gefangen. Hoddel machte den Anfang .
Zweiter Zwischenstopp und auch da wurde gefangen. Der Wind frischte immer mehr auf und ich war mich sicher, dass wir mein erhofftes Ziel nicht werden erreichen können . Zumal Martin schon ein wenig bleich im Gesicht wurde. Dies lag wohl aber auch daran, dass er fast nach jedem Wurf seine Schnur enttüddeln musste .
Aber warum noch weiter raus fahren ?? Wir hatten ja unsere Fänge. Zwar keine Riesen, aber schöne Küchendorsche, die allesamt gut im Futter waren. Die Dorsche bissen auf alles. Egal ob Wattwurm, Pilker oder Jig. Ich hatte auf allen System Erfolg zu verzeichnen.
Mittags kam dann die Nachricht von Florian, dass er unter Land vor Anker liegt und wir gerne bei Ihm anlegen könnten, sofern uns nach einer Pause war. Also gesagt und getan. Bei 4,5m Wassertiefe dachte ich mir die Natürköderrute einfach mal reinzuhalten. Vielleicht beisst ja noch ein Platter, aber NEIN, ein massiger Dorsch dachte sich noch ins Boot springen zu müssen. Na denn-herzlich Willkommen an Bord.
Kleiner Check Richtung Dieter und seiner Crew, aber die hatten wg. des weiter noch zunehmenden Windes die Tour abgebrochen. Eigentlich wollte ich dann noch 1-2 Driften machen, aber wir hatten genügend Fisch an Bord und so machten wir uns dann auf auf den Rückweg.
Mit 30 Dorschen an Bord erreichten wir durch die Wellen dann heil unseren Heimathafen. Kurz Boot reinigen, Klar Schiff machen und ab ins "Kaiende" zum abschliessenden Small Talk.
Alles in allen - ein erfolgreicher Tag, der nach einer Wiederholung schreit .
 

Lundi

 

Nun auch mein Bericht:

Das ganze begann, sagen wir mal Freitagnachts. Denn wenn der Wecker um 5.00 Uhr klingelt ist das für mich nicht mehr normal. Das hatte ich 45 Jahre.
Egal, um 5.30 Uhr fuhr ich in Hamburg los und kam um 6.50 Uhr in Großenbrode an. Alles leer, eine Anglertruppe machte sich in einiger Entfernung für eine Ausfahrt bereit, aber von unserer Truppe noch keiner da. Kurzer Anruf bei Lundi: er war gerade in Heiligenhafen um Wattis zu besorgen.

Wettermäßig sah es sehr gut aus. Noch wenig Wind, was sich aber sicherlich bald ändern würde, wenn die Sonne voll durchkommt.

Dann kam auch schon Heiko an. Kurze Zeit später kam Dieter vorgefahren. Wir zogen nun erst einmal unsere Floater an. Lundi und Martin erschienen dann auch, gefolgt von einem schönen Boot auf einem Trailer. Ich reparierte dann schnell noch den Laptopp von Heiko.

Jetzt ging es erst einmal zum Bootscenter Bielefeld, wo wir das Leihboot charterten. Ein gutes Boot mit einem 40 PS Viertakter. Kosten für 1 Tag 100 € + Benzin. Kann ich nur empfehlen, denn der Motor ist sehr sparsam und schnurrte wie ein Katze.

Als Lundi beim Slippen war, kam auch Florian mit seinem Boot. (Schönes Teil)

Da Lundi das Gebiet schon ganz gut kennt, fuhr er Vor. Florian düste auf eigene Faust raus, denn auch er kennt sich da aus. Bei Lundi auf dem Boot hatte Martin als Maat angeheuert. Ich war mit Heiko und Dieter im Leihboot. Dieter war Steuermann. Hat er sehr gut gemacht.

Erste Drift:
Zwei Montagen an den Angeln gingen über Bord. Beide Montagen waren mit Watties beködert. Meine Montage: Harpe mit Makrelenvorfach bestückt und Birnenblei von 300 g am Ende. Auf 2 Haken hatte ich je ein Reker. Ich ließ ab und war natürlich sofort auf Grund. 12 m ist doch recht ungewohnt für mich, vor allem wenn das Boot nur treibt. Durch die Drift fing das aber recht schnell an zu ziehen, also gab ich Schnur nach. Als der Winkel im Wasser gut aussah, zog ich an und das Blei am Ende kam in Bewegung. Ich zog vielleicht 3 Mal an und schon hatte ich Kontakt mit dem ersten Fisch. Ich holte die Schnur gleichmäßig ein und hatte einen Dorsch von so um die 50 cm im Boot. Na bitte, es geht doch auch in der Ostsee.

Den Reker erneuert holte ich so in einiger Zeit noch etliche, aber für mich untermaßige Dorsche rein.

Heiko fing recht gut mit unterschiedlichen Montagen. Dieter etwas weniger. Als er dann erzählte, dass er noch nie mit Reker etwas gefangen hatte, bot ich ihm einen an. Versuch startete und siehe da, nun kann Dieter das nicht mehr sagen, der Reker brachte einen verwertbaren Dorsch. Die Lacher waren jedenfalls sicher.

Die Drift wurde immer stärker. Vor allem die Rückfahrten an die Küste wurden vor allem für Dieter immer nasser. Die Wellen hatten nämlich schon Schaumkronen. Trotzdem bestand für das Boot nie eine Gefahr. Wir hätten dann sofort abgebrochen.

Ich entschloss mich dann, auch mal mit der Rute zu angeln. Also Speedypilker drauf und Reker auf den Drilling. Der erste Wurf zeigte, dass man doch gelegendlich die ersten Meter von der Schnur mal abschneiden sollte. Das Ende war brüchig und die Montage flog ohne Widerstand recht weit. Neue Montage, wieder die gleiche Zusammensetzung und siehe da, es geht doch! Ich stellte die Rute in die Halterung. Fast zeitgleich mit Dieter. Wir ignorierten jetzt unsere Angeln und schauten Heiko zu. Der rief: "Dieter deine Angel sieht so krumm aus!" Tatsache, Dieter hatte einen Fisch an der Angel. Gleichzeitig meldete sich auch meine Angel mit einer starken Aktion. Irgendwie sah es so aus, dass wir beide den gleichen Fisch landen würden.
Dieter landete einen wirklich schönen Dorsch. Den größten für diesen Tag. Der Dorsch, der bei mir an der Angel war, war auch nicht schlecht und durfte mitfahren.

So gegen 15.00 Uhr brachen wir das ganze aber ab, denn der Wind frischte immer mehr auf.

Na ja, auspacken, Klamotten wieder ins Auto verstauen und das Boot abgeben. Benzinverbrauch für den Tag: 5 Liter.

Ich brauchte nun unbedingt erst mal einen Kaffee und etwas zu essen. Also in das Bistro neben der Bootsvermietung. Hier trafen dann auch die anderen ein und wir schlossen den sau guten Tag mit einem langen Klönschnack ab.

Leute, der Tag muss wiederholt werden.

Hoddel

 

Hier die Bilder von der Tour:

Das Boot von Lundi ist im Wasser
Das Boot von Lundi ist im Wasser
Martin hat seine Hände vergraben.
Martin hat seine Hände vergraben.
Reserve wird aufgefüllt.
Reserve wird aufgefüllt.
Die letzten Vorbereitungen im Boot
Die letzten Vorbereitungen im Boot
Lundi und Martin im Boot
Lundi und Martin im Boot
Warten auf den Fisch
Warten auf den Fisch
Dieter in voller Konzentration.
Dieter in voller Konzentration.
Kein Lächeln bei Heiko
Kein Lächeln bei Heiko
Petri Dieter!
Petri Dieter!
Alle sind beschäftigt
Alle sind beschäftigt
Heiko und Dieter mit Angel, Hoddel mit Harpe
Heiko und Dieter mit Angel, Hoddel mit Harpe
Was für ein Wetter!
Was für ein Wetter!
Die Fischkiste von Lundi
Die Fischkiste von Lundi
Florian in seinem Boot
Florian in seinem Boot
2 gute Boote nebeneinander
2 gute Boote nebeneinander
Nicht schlecht, oder?
Nicht schlecht, oder?
Das Gespann von Lundi am Morgen
Das Gespann von Lundi am Morgen
Ausfahrt Großenbrode
Ausfahrt Großenbrode
Wetter vom Feinsten
Wetter vom Feinsten
Das Carterboot weit ab
Das Carterboot weit ab
Dünung ist noch recht gut
Dünung ist noch recht gut
Heiko, Dieter und Hoddel im Boot
Heiko, Dieter und Hoddel im Boot
2 angeln, einer Fotografiert
2 angeln, einer Fotografiert
Hoddel, so bekommst du keinen Fisch, nur Bilder!
Hoddel, so bekommst du keinen Fisch, nur Bilder!
Florian und Lundi beim basteln.
Florian und Lundi beim basteln.
Hoddel als Vermummter
Hoddel als Vermummter
Heiko mit Freude dabei
Heiko mit Freude dabei
Ruhiges Wasser sieht anders aus
Ruhiges Wasser sieht anders aus
Kippe und Fisch, typisch
Kippe und Fisch, typisch
Dieters Fänge
Dieters Fänge
Lundi voll zufrieden
Lundi voll zufrieden
Lundi weit ab
Lundi weit ab
Heimfahrt
Heimfahrt
Abschluss im Bistro
Abschluss im Bistro

 


 

 

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