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Foren-Tour MS Forelle 2004

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Foren-Tour MS Forelle 2004

 

So hier nun mein Bericht von der MS Forelle.
Donnerstagmorgen um 3.00 die war die Nacht zu Ende, eigentlich eine verbotene Zeit, aber was macht man nicht alles um mal zu überprüfen was dran ist zu überprüfen ob der Kutter von Bernhard Mielitz wirklich das hält was er verspricht. 
Nach einer Dusche sowie starken Kaffee war ich auch soweit hergestellt zum Treffpunkt zu fahren um Rudi, NobbiDick sowie Jojo einzuladen die mich begleiten wollten.
Da um diese unchristliche Zeit wenig Verkehr herrscht waren wir dann auch überpünktlich vor Ort.
Auf dem Kutter trafen wir uns dann mit Dorschzocker (Moderator bei angeln.de), Deckert (Moderator bei Blinker sowie Organisator der Tour) sowie einigen Mitgliedern der 3 Foren.
Deckert hatte für diese Tour das Heck reserviert, so konnten wir zusammen fischen und klönen (plaudern).

 


Am Ausgang der Kieler Förde dann der erste Stop an einem Wrack in der Fahrrinne wo jedoch kaum Fisch vorhanden war.
So fuhr Käpt’n Mielitz auf dem Weg Richtung freier See dann einige seiner Stellen an, wo jedoch nur vereinzelt Dorsch gefangen wurde.
Auffällig war das viele der Dorsche auf Beifänger Twister Rot, Rot-Schwarz gefangen wurden, was aber nach Ausnehmen des ersten Dorsches nicht weiter verwunderlich war, der war randvoll mit Krebsen.
Bis zum Mittag waren die Fänge eher durchschnittlich, da die Dorsche weit verteilt waren, dadurch hatten die Angler ganz am Heck des Schiffes klare Vorteile da dort eine viel größere Fläche abgesucht werden konnte.
Mittlerweile machte der Seegang auch einigen Mitfahrern zu schaffen was bei Windstärke 5 nicht weiter verwunderlich war.
Weiter draussen sagte dann der Käpt’n über Lautsprecher durch das er eine Anzeige auf dem Echolot hat, die man für das Demoprogramm speichern sollte, nach anhupen waren dann auch in kürzester Zeit fast alle Ruten krumm und die Crew hatte alle Hände voll zu tun den Rufen nach dem Gaff hinterherzueilen.
In diesem Gebiet hielten wir uns dann den Rest der Tour auf, zwar wurde nicht mehr so bombastisch gefangen wie auf der ersten Drift, aber die Fänge waren so wie man es sich auf einer Kutterausfahrt vorstellt.
Zum Kutter: Ich muss gestehen, ich war vor dieser Kutterausfahrt eher skeptisch was Kutterangeln angeht, muss in Bezug auf die Forelle meine Meinung aber revidieren.
Man hört/liest ja viel von Sauftouren, unfreundlicher Besatzung etc.
Auf der Forelle ganz klare Fehlanzeige. Die Besatzung immer hilfsbereit und freundlich, das Essen vom feinsten, ständige Durchsagen vom Kapitän bezüglich Tiefe, Drift sowie wo der Fisch steht (direkt am Schiff oder etwas verstreut) sowie welche Köder verwendet werden sollten. Ich muss sagen allererste Sahne.

Der etwas höhere Preis als bei anderen Kuttern relativiert sich durch Frühstück, Mittagessen (kein Dosenfutter), Kaffee frei sowie die 10-stündige Ausfahrt allemal, ich würde sogar sagen man kommt auf der Forelle günstiger weg als woanders.
Wenn der Kutter allerdings ausgebucht ist kann es meiner Meinung nach ganz schön eng werden.
Das optimale wenn sich so wie jetzt um die 10 Angler zusammenfinden und ein Teilbereich abgesperrt/reverviert wird, dann kann man sich untereinander gut einigen.
Wenn so ein Event noch mal ansteht bin ich auf jeden Fall gerne wider dabei.
Zu den Anglern: Die Tour wurde ja von Deckert organisiert und wir waren 12 Mann aus dem I-Net, man merkte schnell das wie schon bei anderen Treffen die Chemie stimmt und uns eins verbindet die Freude am Fischen.
Es war auch sehr interessant sich insbesondere mit Dorschzocker sowie Deckert, Moderatoren in anderen Foren mal auszutauschen.
Erwähnenswert ist auch noch „Japanrot“ der seinen Namen alle Ehre machte und mit Japanroten Twistern die meisten Fische verhaften konnte und sich so den Aufnäher für die meisten Fische verdiente.

Rudi verpasste den Aufnäher für den größten Fisch nur wenige Zentimeter.
Zum fischen: Am Anfang wie bereits erwähnt gingen Beifänger in Rot/Rot-Schwarz eindeutig am besten, weiter draussen hatten die Dorsche dann Sprotten in den Mägen, dort gingen dann, jedenfalls bei mir Solopilker in Blau-Silber am besten.
Ich fing erstaunlicherweise nur mit Pilker am besten Solo, die Farbe jeweils abgestimmt auf den jeweiligen Mageninhalt der Dorsche. Es heisst also schnell reagieren auf die jeweiligen Begebenheiten dann kommt man auch an Fisch.
Ich persönlich ziehe das Solopilken eindeutig vor, die Führung des Pilkers ist ohne Beifänger ist für mich einfach besser.
Auch wichtig wenn der Kapitän anhupt, muss der Pilker sofort runter, wie gesagt „der frühe Vogel fängt den Wurm“.
Ich war mit um die 15 Dorsche zwischen 50-60cm jedenfalls sehr zufrieden.
Manchmal denke ich allerdings ob einige Leute die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben.
Anders kann ich mir nicht erklären, wie man mit 30 Lbs Rute, Rollerendring sowie Stationärrolle, halbvoll mit 60iger monofile fischen kann, und sich dann neidvoll wundert das man nur einen Nemo von 40 cm verhaftet, das waren allerdings keine Angler von unserem Treffen.
Fazit: Es war eine schöne Tour die ich gerne mal wiederholen will, ich habe einiges gelernt und jetzt fahre ich los meine Pilkerbestände auffrischen. 

 

 

 

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